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CKW reduziert Preiserhöhung um 45 Prozent

  • Entscheide von Bundesrat und Elektrizitätskommission reduzieren Mehrkosten im Netzgebiet von CKW um rund 33,0 Mio. CHF
  • CKW trägt angespannter Wirtschaftslage Rechnung und gewährt Kunden zusätzlich für 2009 einen Rabatt von insgesamt 12,0 Mio. CHF
  • Neu beträgt Tarifanpassung 2009 für Haushalt- und Gewerbekunden durchschnittlich 10% (vorher 18%)
  • Zentralschweizer Durchschnittshaushalt (4`500 kWh) zahlt neu ab 1. Januar 2009 rund 1`080 CHF im Jahr; 272 CHF weniger als bei letzter Erhöhung (1994)
  • CKW fordert Lösung für ungleiche Belastung der Regionen

Der Bundesrat hat am 12. Dezember 2008 die Stromversorgungsverordnung (StromVV) revidiert. Basierend auf den Vorschlägen der Energiebranche und der Economiesuisse haben der Bundesrat und die Elektrizitätskommission (ElCom) Massnahmen erlassen, die den Anstieg der Strompreise 2009 dämpfen. So führen diese Massnahmen zu einer Reduktion der Mehrkosten für die CKW-Kunden um rund 33,0 Mio. CHF (von 69,0 auf 36,0 Mio. CHF). Von den total 36,0 Mio. CHF Mehrkosten betragen alleine die Förderabgaben für erneuerbare Energien (KEV) einen Drittel (12,0 Mio. CHF).

CKW übernimmt 12 Mio. CHF
Den Kunden werden von den Systemdienstleistungen nur noch 0.4 Rp./kWh in Rechnung gestellt. Die Differenz zu den tatsächlichen Kosten müssen die Kraftwerke mit einer Leistung von über 50 MW tragen. Dadurch erhöhen sich deren Gestehungskosten und damit letztlich auch die Energiepreise der Strombezüger. CKW verzichtet wegen der angespannten Wirtschaftslage auf die Weiterverrechnung dieser Kostensteigerung und übernimmt für ihre Kunden im 2009 Energiekosten von 12,0 Mio. CHF.

Tarifanpassung: 10% anstatt 18%
Die im August angekündigte Erhöhung von 18 Prozent reduziert sich damit um fast die Hälfte. Durchschnittlich müssen die Tarife der Haushalt- und Gewerbekunden in der Grundversorgung noch um 10 Prozent angepasst werden. Ein Haushalt in der Zentralschweiz zahlt noch 1‘080 CHF im Jahr. Zurzeit berechnet CKW die Reduktion für alle Tarife 2009 und veröffentlicht diese am 1. April 2009. Die reduzierten Tarife werden rückwirkend ab 1. Januar 2009 wirksam.
Die letzte Preiserhöhung musste CKW 1994 vornehmen. Von 2000 bis 2008 konnte CKW die Strompreise mehrmals reduzieren. Mit der jetzt veröffentlichten Anpassung zahlt der Zentralschweizer Durchschnittshaushalt immer noch 272 CHF weniger als zum Zeitpunkt der letzten Strompreiserhöhung 1994.
Grosse Industriekunden haben individuell ausgehandelte Verträge, deren Preise für die Energie sich am Markt orientieren und über eine vereinbarte Zeit fixiert sind. Diese Kunden profitieren jedoch auch von den erwähnten Massnahmen, weil sich damit die Tarife für die Netznutzung um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Ausgleich der Regionen gefordert
Auch nach den Entscheidungen des Bundesrates und der ElCom wird die Zentralschweiz durch die schweizweit einheitlichen Tarife im Übertragungsnetz stärker belastet als andere Regionen. CKW fordert daher weiterhin, dass die von BR Moritz Leuenberger ins Leben gerufene Arbeitsgruppe möglichst bald einen Ausgleich der Regionen herbeiführt. Das würde die Strompreise in der Zentralschweiz nochmals reduzieren.

Luzern, 28. Januar 2009 
 
Medienstelle
Centralschweizerische Kraftwerke AG,
Hirschengraben 33, Postfach, 6002 Luzern
Tel. 0800 259 259
E-mail: communications@ckw.ch
Medienmitteilung vom 28. Januar 2009 

STROM: 2009 IMMER NOCH GÜNSTIGER ALS 1994



Ein Zentralschweizer Durchschnittshaushalt verbraucht im Jahr 4'500 kWh Strom. Das Preisniveau im 2009 liegt mit 1‘080 CHF immer noch tiefer als im Jahr 1994 (1‘208 CHF).
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VERGLEICH MIT RWE-ANGEBOT (CO2-FREIER STROM)



rwe zählt zu den grössten Versorgungsunternehmen in Europa und beliefert ihre Kunden mit Strom und Gas. Der Blick über die deutsche Grenze nach Waldshut am Stichtag 28.1.2009 zeigt: Ein von rwe belieferter Durchschnittshaushalt bezahlt für 4'500 kWh CO2-freien Strom 1'055 EUR. Beim tagesaktuellen Wechselkurs vom selben Datum macht das rund 1'583 CHF. Im Vergleich zum ebenfalls CO2-freien CKW-Strom kostet der rwe-Strom rund 50 Prozent mehr.
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