Halbjahresbericht 2010/11: CKW steigert Gesamtleistung und Ertragskraft in anspruchsvollem Umfeld
Die CKW-Gruppe steigerte in einem anspruchsvollen Marktumfeld ihre Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2010/11 um 5,2 Prozent auf 499,2 Mio. CHF. Zur Steigerung trugen die konjunkturbedingte Zunahme beim Stromabsatz in allen Kundensegmenten, der Stromhandel sowie der höhere Umsatz aus dem Installationsgeschäft bei. Das Unternehmensergebnis beträgt 89,5 Mio. CHF und liegt 37,9 Prozent über der Vorjahresperiode.
Die CKW-Gruppe steigerte im 1. Halbjahr 2010/11 die Gesamtleistung um 5,2 Prozent auf 499,2 Mio. CHF (Vorjahr 474,4 Mio. CHF). Zur höheren Gesamtleistung trug hauptsächlich der dank der guten Wirtschaftslage um 13,8 Prozent höhere Stromabsatz der Grosskunden bei. Der Stromverbrauch der Privatkunden blieb in den letzten drei Winterhalbjahren praktisch konstant. Positiv entwickelte hat sich ebenfalls der Handelserfolg. Dieser trug im Vergleich zur Vorjahresperiode 12,6 Mio. CHF zur höheren Gesamtleistung und damit zum höheren Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei. Im Segment Netze reduzierte sich die Gesamtleistung aufgrund von Tarifreduktionen um 2,0 Mio. CHF. Das Installationsgeschäft behauptete seine gute Marktstellung und steigerte trotz anhaltendem Preisdruck seine Gesamtleistung um 8,7 Prozent oder 4,7 Mio. CHF auf 58,9 Mio. CHF.
Tieferer Betriebsaufwand
Der Betriebsaufwand konnte um 0,7 Prozent auf 396,8 Mio. CHF (Vorjahr 399,6 Mio. CHF) reduziert werden. Der Strombeschaffungsaufwand fiel aufgrund der guten Verfügbarkeit und höheren Eigenproduktion der Partnerwerke und dem dadurch geringeren Zukauf von Fremdstrom tiefer aus. Aufgrund der Wiederinbetriebnahme des französischen Kernkraftwerks (KKW) Bugey 3 und des Abschlusses der Revisionsarbeiten beim KKW Bugey 2 reduzierte sich der Strombeschaffungsaufwand im Vergleich zur Vorjahresperiode. Hingegen belastete die Sistierung der eingereichten Rahmenbewilligungsgesuche für die Ersatzkernkraftwerke die Erfolgsrechnung. Die Abschreibungen der Kosten für die bereits geleisteten Arbeiten betrugen 5,8 Mio. CHF.
Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 36,9 Prozent auf 102,4 Mio. CHF (Vorjahr 74,8 Mio. CHF) und das Finanzergebnis verbesserte sich um 0,5 Mio. CHF.
Höheres Unternehmensergebnis
Das Unternehmensergebnis stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 37,9 Prozent auf 89,5 Mio. CHF (Vorjahr 64,9 Mio. CHF) und entspricht einem Gewinn je Aktie von 15.08 CHF.
Investitionen in Versorgungssicherheit
Die CKW-Gruppe investierte im ersten Halbjahr 2010/11 50,1 Mio. CHF in Versorgungs-sicherheit und Betriebsanlagen. Seit November 2010 nehmen CKW und die Elektrizitätswerk Schwyz AG das Unterwerk Ingenbohl stufenweise in Betrieb. Die gesamte Investitions-summe betrug 20 Mio. CHF.
Ausblick
Die Geschäftsentwicklung für das zweite Halbjahr hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits können die folgenschweren Ereignisse in Japan und die sich möglicherweise daraus ergebenden politischen Entscheide die Entwicklungen im Energiemarkt stark beeinflussen. Welche Auswirkungen der Bundesratsentscheid zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie in Zukunft mit sich bringen wird, ist heute schwer abzuschätzen. Andererseits dürften sich die anstehenden regulatorischen Entscheide und die Entwicklung der Finanzmärkte wesentlich auf das Betriebsergebnis der CKW-Gruppe auswirken.
Den vollständigen Halbjahresbericht finden Sie hier.
Luzern, 10. Juni 2011
Die CKW-Gruppe steigerte im 1. Halbjahr 2010/11 die Gesamtleistung um 5,2 Prozent auf 499,2 Mio. CHF (Vorjahr 474,4 Mio. CHF). Zur höheren Gesamtleistung trug hauptsächlich der dank der guten Wirtschaftslage um 13,8 Prozent höhere Stromabsatz der Grosskunden bei. Der Stromverbrauch der Privatkunden blieb in den letzten drei Winterhalbjahren praktisch konstant. Positiv entwickelte hat sich ebenfalls der Handelserfolg. Dieser trug im Vergleich zur Vorjahresperiode 12,6 Mio. CHF zur höheren Gesamtleistung und damit zum höheren Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei. Im Segment Netze reduzierte sich die Gesamtleistung aufgrund von Tarifreduktionen um 2,0 Mio. CHF. Das Installationsgeschäft behauptete seine gute Marktstellung und steigerte trotz anhaltendem Preisdruck seine Gesamtleistung um 8,7 Prozent oder 4,7 Mio. CHF auf 58,9 Mio. CHF.
Tieferer Betriebsaufwand
Der Betriebsaufwand konnte um 0,7 Prozent auf 396,8 Mio. CHF (Vorjahr 399,6 Mio. CHF) reduziert werden. Der Strombeschaffungsaufwand fiel aufgrund der guten Verfügbarkeit und höheren Eigenproduktion der Partnerwerke und dem dadurch geringeren Zukauf von Fremdstrom tiefer aus. Aufgrund der Wiederinbetriebnahme des französischen Kernkraftwerks (KKW) Bugey 3 und des Abschlusses der Revisionsarbeiten beim KKW Bugey 2 reduzierte sich der Strombeschaffungsaufwand im Vergleich zur Vorjahresperiode. Hingegen belastete die Sistierung der eingereichten Rahmenbewilligungsgesuche für die Ersatzkernkraftwerke die Erfolgsrechnung. Die Abschreibungen der Kosten für die bereits geleisteten Arbeiten betrugen 5,8 Mio. CHF.
Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 36,9 Prozent auf 102,4 Mio. CHF (Vorjahr 74,8 Mio. CHF) und das Finanzergebnis verbesserte sich um 0,5 Mio. CHF.
Höheres Unternehmensergebnis
Das Unternehmensergebnis stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 37,9 Prozent auf 89,5 Mio. CHF (Vorjahr 64,9 Mio. CHF) und entspricht einem Gewinn je Aktie von 15.08 CHF.
Investitionen in Versorgungssicherheit
Die CKW-Gruppe investierte im ersten Halbjahr 2010/11 50,1 Mio. CHF in Versorgungs-sicherheit und Betriebsanlagen. Seit November 2010 nehmen CKW und die Elektrizitätswerk Schwyz AG das Unterwerk Ingenbohl stufenweise in Betrieb. Die gesamte Investitions-summe betrug 20 Mio. CHF.
Ausblick
Die Geschäftsentwicklung für das zweite Halbjahr hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits können die folgenschweren Ereignisse in Japan und die sich möglicherweise daraus ergebenden politischen Entscheide die Entwicklungen im Energiemarkt stark beeinflussen. Welche Auswirkungen der Bundesratsentscheid zum schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie in Zukunft mit sich bringen wird, ist heute schwer abzuschätzen. Andererseits dürften sich die anstehenden regulatorischen Entscheide und die Entwicklung der Finanzmärkte wesentlich auf das Betriebsergebnis der CKW-Gruppe auswirken.
Den vollständigen Halbjahresbericht finden Sie hier.
Luzern, 10. Juni 2011
Medienstelle
Centralschweizerische Kraftwerke AG,
Täschmattstrasse 4, Postfach, 6002 Luzern
Tel. 0800 259 259
E-Mail: communications@ckw.ch
Centralschweizerische Kraftwerke AG,
Täschmattstrasse 4, Postfach, 6002 Luzern
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E-Mail: communications@ckw.ch
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Medienmitteilung vom 10. Juni 2011


