Neue Energien
Bereit für die Herausforderungen der Zukunft: CKW hat für das Versorgungsgebiet in den Kantonen Luzern, Uri und Schwyz das Potenzial der erneuerbaren Energien untersucht, um herauszufinden, wie viele Gigawattstunden zusätzlich noch genutzt werden können.
- In den nächsten Jahren (2015) können zusätzlich 100 Mio. kWh (Verbrauch von ca. 30'000 Haushalten) erneuerbare Energie produziert werden, hauptsächlich aus Wasserkraft und Biomasse.
- Dies bei Investitionen von CHF 120 -160 Mio.
- Bis 2030 kann das Volumen mit der heutigen verfügbaren Technologie und Investitionen von 200 bis 300 Mio. CHF auf 160 bis 230 Mio. kWh gesteigert werden.
- Ca. 6% des zukünftigen Zentralschweizer Strombedarfs wären dann zusätzlich mit erneuerbaren Energien gedeckt.
Zusammen mit dem potentiellen Einsatz von Geothermie (zusätzlich ca. 130 Mio kWh) könnten ab 2015 sogar 10% des Strombedarfes zusätzlich mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden. Dazu sind weitere Investitionen von rund 200 Mio CHF nötig.
Bei CKW haben erneuerbare Energien eine lange Tradition. Sie werden in der Region hergestellt und schaffen damit auch Mehrwert und Arbeitsplätze. So liefern die Wasserkraftwerke von CKW seit Jahrzehnten über 1000 Mio. kWh hochwertige Energie und decken damit 20% der Strombeschaffung ab. Erneuerbare Energie bietet mit ihrer Unerschöpflichkeit viel Zukunft, unterliegt aber auch klaren wirtschaftlichen Kriterien. Neue Standorte für Wasserkraftwerke und Biogasanlagen machen für CKW nur dort Sinn, wo auch die ökonomischen, räumlichen und technischen Voraussetzungen stimmen.
Aktuelle Projekte Wasserkraft
- Die Steiner Energie erstellt in Malters / LU ein neuen Kleinwasserkraftwerk (900 kW). Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern, mit dem gleichzeitig auch Hochwasserschutzmassnahmen realisiert werden.
- Bereits im Betrieb sind die Kraftwerke Stäubenwals in Gurtnellen, Leitschbach in Arni /UR und das ausgebaute Kraftwerk Isenthal, welche das EW Altdorf realisiert hat.
- Diverse Vorprojekte und Konzessionsgesuche für neue Kleinwasserkraftwerke wurden in den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri eingereicht. Ebenso wird der Bau von Trinkwasser- und Dotierkraftwerken geplant.
Weitere Projekte erneuerbare Energie
- Seit dem Frühjahr 2009 ist das erste Urner Biomasse Kraftwerk in Betrieb. Maximal 5000 t Bioabfälle werden in Strom, Wärme und Dünger umgewandelt. Das EW Altdorf hat rund 5 Mio CHF in die Anlage investiert.
- CKW hat sich an der Biomasse Energie AG Hünenberg beteiligt, welche mit einer Biogasanlage vorwiegend aus landwirtschaftlichem Hofdünger Strom und Wärme produziert und mit der Unterstützung einer Holzschnitzelheizung das anliegende Wohngebiet mit Heizenergie versorgt.
- Mit der Beteiligung an der Axpo Kompogas AG unterstützt CKW den weiteren Bau von Festvergährungsanlagen in der Schweiz und im Ausland.
- Um das Potential der Stromgewinnung durch den heimischen Energieträger Holz zu erschliessen, werden Projekte für Holzheizkraftwerke entwickelt.
- Im Entlebuch und am Lindenberg wird der Bau von eigenen Windkraftwerken geprüft.
- Im Bereich Solarenergie unterstützt CKW die unabhängigen Produzenten und ist selber als bedeutende Gesellschafterin am Mont Soleil an der Forschung und Weiterentwicklung der Solartechnologie beteiligt.
- Der Geothermie wird eine wichtige Rolle in der künftigen Versorgung von erneuerbaren Energien zugeschrieben. CKW engagiert sich bei der Weiterentwicklung dieser Technologie.
Bei CKW haben erneuerbare Energien eine lange Tradition. Sie werden in der Region hergestellt und schaffen damit auch Mehrwert und Arbeitsplätze. So liefern die Wasserkraftwerke von CKW seit Jahrzehnten über 1000 Mio. kWh hochwertige Energie und decken damit 20% der Strombeschaffung ab. Erneuerbare Energie bietet mit ihrer Unerschöpflichkeit viel Zukunft, unterliegt aber auch klaren wirtschaftlichen Kriterien. Neue Standorte für Wasserkraftwerke und Biogasanlagen machen für CKW nur dort Sinn, wo auch die ökonomischen, räumlichen und technischen Voraussetzungen stimmen.
Braucht es viele Kühe, um Aarau mit Biogas zu heizen?
Tatsächlich bräuchte es zwei Kühe pro Bewohner. Weitere Informationen zu erneuerbaren Energien finden Sie auf der Website stromzukunft.ch des Verbands Schweizer Stromunternehmen.
Tatsächlich bräuchte es zwei Kühe pro Bewohner. Weitere Informationen zu erneuerbaren Energien finden Sie auf der Website stromzukunft.ch des Verbands Schweizer Stromunternehmen.


