CKW - Navigation

Neue Energien



Bereit für die Herausforderungen der Zukunft: CKW hat für das Versorgungsgebiet in den Kantonen Luzern, Uri und Schwyz das Potenzial der erneuerbaren Energien untersucht, um herauszufinden, wie viele Gigawattstunden zusätzlich noch genutzt werden können.
  • In den nächsten Jahren (2015) können zusätzlich 100 Mio. kWh (Verbrauch von ca. 30'000 Haushalten) erneuerbare Energie produziert werden, hauptsächlich aus Wasserkraft und Biomasse.
  • Dies bei Investitionen von CHF 120 bis 160 Mio.
  • Bis 2030 kann das Volumen mit der heutigen verfügbaren Technologie und Investitionen von 200 bis 300 Mio. CHF auf 160 bis 230 Mio. kWh gesteigert werden.
  • Ca. 6 Prozent des zukünftigen Zentralschweizer Strombedarfs wären dann zusätzlich mit erneuerbaren Energien gedeckt.
Zusammen mit dem potentiellen Einsatz von Geothermie (zusätzlich ca. 130 Mio. kWh) könnten ab 2015 sogar 10 Prozent des Strombedarfs zusätzlich mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden. Dazu sind weitere Investitionen von rund 200 Mio. CHF nötig.

 

Aktuelle Projekte Wasserkraft

  • Am 13. Mai 2011 wurde in Malters (LU) ein neues Kleinwasserkraftwerk (900 kW) eröffnet. Dies ist ein wegweisendes Projekt für die Stromproduktion, mit dem gleichzeitig auch Hochwasserschutzmassnahmen realisiert wurden.
  • Bereits im Betrieb sind die Kraftwerke Stäubenwald in Gurtnellen, Leitschbach in Arni (UR) und das ausgebaute Kraftwerk Isenthal, welche das EW Altdorf in ihrem Dokument «Die Kraftwerke des EWA – Strom, der Sie begeistern wird» vorstellt.
  • Diverse Vorprojekte und Konzessionsgesuche für neue Kleinwasserkraftwerke wurden in den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri eingereicht. Ebenso wird der Bau von Trinkwasser- und Dotierkraftwerken geplant. 

 

Weitere Projekte erneuerbare Energie

  • Seit dem Frühjahr 2009 ist das erste Urner Biomasse Kraftwerk in Betrieb (siehe Website des EW Altdorf). Maximal 5000 Tonnen Bioabfälle werden in Strom, Wärme und Dünger umgewandelt. Das EW Altdorf hat rund 5 Mio. CHF in die Anlage investiert.
  • CKW hat sich an der Biomasse Energie AG Hünenberg beteiligt, welche mit einem Biomasse-Heizkraftwerk vorwiegend aus landwirtschaftlichem Hofdünger Strom und Wärme produziert und mit der Unterstützung einer Holzschnitzelheizung das anliegende Wohngebiet mit Heizenergie versorgt.
  • Um das Potenzial der Stromgewinnung durch den heimischen Energieträger Holz zu erschliessen, werden Projekte für Holzheizkraftwerke entwickelt.
  • Im Entlebuch und am Lindenberg wird der Bau von eigenen Windkraftwerken geprüft.
  • Im Bereich Solarenergie unterstützt CKW die unabhängigen Produzenten. Zusätzlich ist CKW Partnerin der Gesellschaft Mont-Soleil und unterstützt Forschung und Weiterentwicklung der Solartechnologie.
  • Der Geothermie wird eine wichtige Rolle in der künftigen Versorgung von erneuerbaren Energien zugeschrieben. CKW engagiert sich bei der Weiterentwicklung dieser Technologie. 

 

Vergangenheit und Zukunft
Bei CKW haben erneuerbare Energien eine lange Tradition. Sie werden in der Region hergestellt und schaffen damit auch Mehrwert und Arbeitsplätze. So liefern die Wasserkraftwerke von CKW seit Jahrzehnten über 1000 Mio. kWh hochwertige Energie und decken damit 20 Prozent der Strombeschaffung ab. Erneuerbare Energie bietet mit ihrer Unerschöpflichkeit viel Zukunft, unterliegt aber auch klaren wirtschaftlichen Kriterien. Neue Standorte für Wasserkraftwerke und Biogasanlagen machen für CKW nur dort Sinn, wo auch die ökonomischen, räumlichen und technischen Voraussetzungen stimmen.