Zukunft Kernenergie – Ersatz KKW Beznau
Axpo AG (ehemals NOK), CKW und BKW versorgen zusammen über 4 Millionen Menschen in der Schweiz mit Energie und produzieren rund die Hälfte des schweizerischen Versorgungsbedarfs. Die Energie-Konzerne sehen sich deshalb in der Verantwortung, zusammen mit der Strombranche eine Lösung für die Herausforderungen der absehbaren Stromknappheit anzubieten. Ab 2020 müssen die bestehenden KKW in Mühleberg (355 MW) sowie Beznau I und II (zusammen 730 MW) ersetzt werden. Zudem laufen die Import-Kapazitäten aus Frankreich (insgesamt rund 2000 MW) schrittweise aus. Es liegt im Interesse der Schweizer Volkswirtschaft, diese Lücke mit der Bereitstellung von neuen inländischen Produktionskapazitäten zu schliessen. Mit der Gründung der gemeinsamen Planungsgesellschaft unter dem Namen Resun handeln die Partner im Sinne der Ener-giepolitik des Bundesrates, die neben der Förderung der Energieeffizienz und dem Ausbau der neuen erneuerbaren Energien auch die Realisierung von Kernkraftwerken vorsieht. An der Gesellschaft beteiligt sind die BKW (31,25 Prozent) sowie die NOK (57,75 Prozent) und die CKW (11 Prozent).
Ziel der Planungsgesellschaft Resun ist es, bis Ende 2008 zwei Rahmenbewilligungsgesuche für identische Kraftwerkstypen mit einer möglichen elektrischen Leistung von je bis zu 1600 MW einzureichen. Als Standorte sind Beznau und Mühleberg vorgesehen, wo die heutigen Reaktoren als erste vom Netz gehen werden. Die bestehenden KKW in Leibstadt und Gösgen haben noch wesentlich längere Laufzeiten.
Mehr Informationen und FAQ's finden Sie hier
Ziel der Planungsgesellschaft Resun ist es, bis Ende 2008 zwei Rahmenbewilligungsgesuche für identische Kraftwerkstypen mit einer möglichen elektrischen Leistung von je bis zu 1600 MW einzureichen. Als Standorte sind Beznau und Mühleberg vorgesehen, wo die heutigen Reaktoren als erste vom Netz gehen werden. Die bestehenden KKW in Leibstadt und Gösgen haben noch wesentlich längere Laufzeiten.
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