Unsere Geschichte

Die Geschichte unseres Unternehmens ist gleichzeitig auch ein Stück Schweizer Elektrizitätsgeschichte. Sie zeigt, dass ein ständig steigender Strombedarf auch kontinuierlich nach neuen Produktionsmöglichkeiten verlangt. Gestern, heute und auch in Zukunft. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie steht CKW vor neuen Herausforderungen, die Stromversorgung auch für Folgegenerationen sicherzustellen.
Ab 2011
CKW kann ihr erstes Windkraftwerk definitiv bauen. Die Gemeinde Entlebuch hat die Baubewilligung erteilt.
Erneuter Besucherrekord in der Stromwelt CKW: Im GEschäftsjahr 2011/12 besuchten rund 7'000 Interessierte unser Besucherzentrum.
Das Engagement von CKW im Bereich der umweltgerechten Unternehmensführung trägt Früchte: es ist seit September 2012 ISO-zertifiziert.
Seit Anfang Oktober erhalten CKW-Privatkunden standardmässig Strom aus Schweizer Wasserkraft.
Das neuen Unterwerk Ingenbohl ist nach viereinhalb Jahren Bauzeit fertig.
Die Gemeinde Emmen und CKW setzen gemeinsam ein weiteres Zeichen für erneuerbare Energien und installieren Solarpanels auf den Dächern zweier Turnhallen in Emmen installiert. Bis Ende 2012 erhalten zwei weitere Schulgebäude Photovoltaik-Dachanlagen.
Die CKW-Gruppe stellt einen neuen Lehrstellenrekord auf.
Das geplante grösste Schweizer Solarkraftwerk «Schweissmatt» kann wegen eines negativen Entscheids vom Kanton Luzern nicht gebaut werden.
CKW plant die Energiezukunft der Zentralschweiz neu und baut ihre Stromversorgung grundlegend um: Im Zuge der neuen Unternehmensstrategie will CKW bis ins Jahr 2050 drei Milliarden Franken in ihren neuen Produktionsmix investieren – 80 Prozent davon in erneuerbare Energien.
In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA), CKW und die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) 6,5 Millionen Franken in die Versorgungssicherheit des Urner Oberlands investiert.
Seit Anfang März bietet CKW umweltschonende E-Rechnungen an.
Die CKW-Spendenaktion «Jeder Kilometer zählt» bringt 10'000 Franken zusammen für sozial engagierte Luzerner Organisationen.
Die erste Phase des Pilotprojekts Smart Metering ergibt diese Auswertung: Dank intelligenten Zählern werden durchschnittlich 3 Prozent Strom eingespart. Das Pilotprojekt wird um weitere 1,5 Jahre verlängert.
Mit Fokus auf ihr Kerngeschäft verkauft CKW die Kabelfernseh-Anlage in Römerswil an WWZ. Die Anlage wurde im Jahr 2008 zusammen mit dem Gemeinde-Stromnetz übernommen. Der Verkauf stellt sicher, dass die Kundenbedürfnisse in der Tele- und Datenkommunikation erfüllt werden können.
CKW investiert 12 Mio. Franken in den Neubau der Unterstation Egolzwil nahe Dagmersellen. Damit stärkt CKW die zuverlässige Stromversorgung in der Region.
CKW krönt ihre Stromspar-Champions: Im Rahmen des von CKW lancierten kantonalen Wettsparens haben CKW-Kunden ein Jahr lang Stromsparpotenziale aufgespürt, altbekannte und neue Sparmassnahmen umgesetzt sowie Tipps und Erfahrungen auf einer Wissensplattform ausgetauscht.
Das Besucherwesen der CKW, die Stromwelt CKW, stellt einen neuen Besucherrekord auf: Innerhalb eines Jahres führte das Team Stromwelt über 6‘000 Besucher durch die Welt des Stroms.
Nach einer Bauzeit von gut zwei Jahren haben CKW und ewl ihr erstes Gemeinschaftsprojekt, die neue Unterstation Kriens, eröffnet.
Gut ein Jahr nach Start des Smart Metering Pilotprojekts zieht CKW die zweite positive Zwischenbilanz: 1‘000 Smart Meters wurden kantonsweit installiert. CKW ist schweizweit die einzige Anbieterin dynamischer Tarife.
Nach über zwei Jahren hat CKW ihr Wärmepumpen-Förderprogramm Ende Juni erfolgreich abgeschlossen: Bis anhin wurden jährlich bereits rund 600‘000 Liter Heizöl und 1‘600 Tonnen CO2 eingespart.
Der Bundesrat hat im Mai seinen Entscheid zu einem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie kommuniziert.
Für die naturnahe Gestaltung und Pflege ihres Firmenareals in Rathausen (Emmen) hat CKW das Qualitätslabel der Stiftung Natur & Wirtschaft erhalten.
Seit 2005 hat CKW 20 Mio. Franken für die Verkabelung von Freileitungen investiert.
Zwischen Januar und April haben die Kraftwerk Wassen AG (KWW) und die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) ihre Anlagen revidiert. Ziel der Generalrevision war es, die sichere Stromversorgung weiterhin zu gewährleisten. Die Kraftwerke bilden einen starken Pfeiler zur Energieversorgung der SBB und CKW.
Nach dreijährigen Windmessungen baut CKW in Entlebuch ihre erste Windkraftanlage. Die Anlage produziert 2.7 Mio. Kilowattstunden Strom.
CKW gründet ihre Tochtergesellschaft CKW Fiber Services AG. Damit werden die strategischen Geschäftsfelder um den Bereich Telekommunikation erweitert.
2000 bis 2010
Der RegioMix-Absatz steigt um sieben Prozent und Römerswil wird zur ersten Smart Metering Gemeinde im Kanton Luzern. Die WEKO bestätigt die Gültigkeit der 67 abgeschlossenen Konzessionsverträge mit den Luzerner Gemeinden und empfiehlt zugleich eine zukünftige Ausschreibungspflicht.
Max Pfister gibt seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat bekannt.
CKW lanciert eine E-Bike-Aktion und verkauft 300 E-Bikes zu vergünstigten Preisen.
Wechsel in der Geschäftsleitung: Thomas von Weissenfluh wird von Felix Graf als Leiter Geschäftsbereich Energie abgelöst.
CKW fördert mit dem „CKW Energieeffizienz-Bonus für Geschäftskunden“ die Teilnahme von Kunden am KMU-Modell der Energie-Agentur der Wirtschaft und fördert die E-Mobilität, indem sie bei der Realisierung der ersten 400-Volt-Stromtankstelle im Kanton Luzern mitwirkt.
Mit 75 neuen Lernenden pro Jahr liegt CKW weit über dem nationalen Durchschnitt und schafft zur Förderung von Nachwuchskräften neue Einstiegsstellen für Hochschulabgänger.
CKW lanciert zwei neue Naturstrom-Produkte: RegioWasser aus 100 Prozent Wasserkraft und RegioSonne aus 100 Prozent Solarenergie.
Die Unterstation Dierikon wird eröffnet und leistet einen wichtigen Beitrag an die Stromversorgung und die Entwicklung des Rontals. Auch das Unterwerk Ingenbohl wird eingeweiht. Das 20 Mio. Franken teure Werk sichert die Stromversorgung der Region Innerschwyz.
CKW erweitert aufgrund des Erfolgs das Programm "Energieeffizienz-Bonus" auf Grosskunden und lanciert ein Strom-Wettsparen mit neuer Wissensplattform.
Die Kraftwerke Wassen AG und Göschenen AG revidieren ihre Anlagen für rund neun Mio. Franken.
Entscheide von Bundesrat und Elektrizitätskommission reduzieren Mehrkosten aus Systemwechsel um 33 Mio. CHF. CKW gewährt Kunden zusätzlichen Rabatt von 12 Mio. CHF für 2009.
Im März nimmt die Green Power Uri AG das erste Urner Biomassekraftwerk in Betrieb. CKW verkauft ihre 20 Prozent-Beteiligung an der Wasserwerke Zug AG und nimmt den Knotenpunkt an der Unterstation Ruopigen in Betrieb.
Mit 4 Mio. CHF beteiligt sich CKW an der BiEAG Biomasse Energie AG in Hünenberg ZG, dem ersten Zuger Biomasse-Heizkraftwerk.
Gesetzlich und regulatorisch bedingte Mehrkosten im Umfang von weiteren 33 Mio. CHF werden von CKW übernommen.
Die Steiner Energie AG beginnt mit dem Bau eines Laufkraftwerks. Im September starten Bauarbeiten zur ersten gemeinsamen Netzanlage von ewl und CKW, der Unterstation Kriens.
Mit einer Energieeffizienz-Initiative über 5 Mio. CHF fördert CKW die Modernisierung von 1‘000 veralteten Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Die GV wählt drei neue Verwaltungsräte: Jörg Schnyder, Hansueli Sallenbach und Michael Schmid.
Von der Perlen Papier AG übernimmt CKW das Stromnetz zur Versorgung von Perlen, Buchrain und Root. CKW beteiligt sich am Telekommunikationsunternehmen Litecom AG, das die Vermarktung von Telekomdiensten an Geschäftskunden übernimmt. Mit 272 Lernenden ist die Gruppe der grösste Zentralschweizer Ausbildungsbetrieb.
Betrieb und Überwachung des Höchstspannungsnetzes gehen an die nationale Netzgesellschaft swissgrid über. Der gesetzlich bedingte Systemwechsel verursacht Mehrkosten von 67 Mio. CHF pro Jahr.
Auf Wunsch der Elektrizitätsgenossenschaft Römerswil kauft CKW deren Stromnetz. CKW, NOK und BKW reichen beim Bundesamt für Energie zwei Rahmenbewilligungsgesuche für den Ersatz der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg ein.
2007
Untersuchung des Potenzials der erneuerbaren Energien für das Versorgungsgebiet der CKW-Gruppe.
CKW stellt zusammen mit ihrer Gruppengesellschaft Steiner AG das Projekt für ein Kleinwasserkraftwerk in Malters vor. Ende 2010 soll es rund 4,5 Mio. kWh Strom pro Jahr produzieren.
Das Projekt eines Gas- und Dampfkombikraftwerks in Perlen wird zurückgestellt.
21 Mio. CHF wird in den Neubau der Unterstation Ruopigen investiert - ein Knotenpunkt für die Stadt und Agglomeration Luzern.
NOK, CKW und die BKW gründen die gemeinsame Gesellschaft RESUN zur Planung von zwei Kernkraftwerken (KKW) als Ersatz für die bestehenden KKWs in Beznau und Mühleberg.
2006
CKW verkauft Rast und Fischer AG. CKW beteiligt sich mit 20 Prozent an Kompogas, das den Zugang zu einer innovativen und CO2-neutralen Produktionskapazität in einem Wachstumsmarkt eröffnet.
An der weltweit ersten Pilotanlage eines kommerziell nutzbaren Geothermie-Kraftwerks beteiligt sich CKW mit 2,3 Mio. CHF. Die Pacht des Kraftwerks Sarneraa ist bis 2061 langfristig gesichert.
Mit 27,9 Prozent ist CKW am grössten Sonnenkraftwerk der Schweiz, Mont Soleil, beteiligt.
Am 1. Oktober 2004 übernimmt Dr. Andrew Walo als neuer CEO den Vorsitz der Geschäftsleitung von CKW.
2003
Der Souverän sagt zweimal klar NEIN zu den beiden Atom-Ausstiegsinitiativen „Moratorium plus“ und „Strom ohne Atom“.
Die Watt AG wird von der NOK an die Axpo Holding verkauft. Der Verwaltungsrat der Axpo Holding beschliesst die Fusion mit der Watt AG. CKW-Aktien sind mit 72,9 Prozent im direkten Besitz der Axpo Holding.
Carl Mugglin, Vorsitzender der Geschäftsleitung, stirbt nach längerer, schwerer Krankheit im 57. Altersjahr.
2002
Die sechs Überlandwerke Atel, BKW, CKW, EGL, EOS und NOK schliessen sich in der Organisation der Schweizerischen Stromverbundunternehmen Swisselectric zusammen.
Die Watt AG ist mit der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG (EGL) und CKW zu 100 Prozent im Besitz der NOK und damit der Axpo Holding. CKW bleibt trotz veränderter Besitzverhältnisse weiterhin ein eigenständiges Unternehmen.
CKW-Gruppe lanciert mit dem Produkt "RegioMix" das erste Angebot der neuen Naturstromlinie. Der Stimmbürger in der Schweiz lehnt das Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) ab.
CKW gründet SicuroCentral AG, ein neues Tochterunternehmen, zu dessen Hauptaufgaben Sicherheitsprüfungen und Sicherheitsnachweise für elektrische Anlagen und Installationen zählen.
2001
CKW kauft Rast und Fischer AG, Littau (Projektierung und Realisation von Kommunikationsnetzen).1980 bis 2000
Gründung der easyTherm AG. Partner sind CKW und die Hälg-Gruppe mit je 50 Prozent Anteil am Aktienkapital. easyTherm AG finanziert, plant, betreibt, realisiert und wartet Wärme- und Kälteerzeugungsanlagen in der ganzen Schweiz.
1999
Start des Projektes "Cambio": Unternehmensorganisation und Arbeitsprozesse den Anforderungen eines geöffneten Marktes anzupassen. Einführung einer neuen Organisation.
Sturm Lothar ramponiert die Stromversorgung und richtet Schäden in der Höhe von 5 Mio. Franken an. Der Milleniumswechsel geht problemlos über die Bühne.
1998
Gründung der juristisch selbständigen CKW Conex AG, einer 100 Prozent-Tochtergesellschaft von CKW, als Nachfolgeorganisation des Bereichs Installationen von CKW.
1996
Übernahme der Steiner Energie AG, Malters.
Im Dezember Spin off der Elektrowatt AG mit Aufsplittung in Energieteil Watt AG (mit den Gruppengesellschaften EGL, CKW, KWL und KWR) und Industrieteil Elektrowatt AG. Die Bilanzsumme von CKW überschreitet erstmals die Drei-Milliarden-Grenze.
1994
100 JAHRE CKW: Neue Netzleitstelle Rathausen in Betrieb genommen und neues Besucherzentrum (heute Infozentrum) eingeweiht.
Gründung der Genossenschaft für nukleare Entsorgung Wellenberg (GNW).
Das Eidgenössische Parlament beschliesst, dass das geplante Kernkraftwerk Kaiseraugst nicht gebaut wird.
1986
Das Reaktorunglück in Tschernobyl bewirkt eine Verunsicherung in der Bevölkerung, was die energiepolitische Zukunft der Schweiz anbetrifft.
1985
Der Anteil der Kernenergie am Gesamtenergieumsatz von CKW ist nun auf über 50 Prozent angestiegen. Der Gesamtenergieumsatz von CKW überschreitet die Drei-Milliarden-Kilowattstunden-Grenze.
1984
Die beiden Volksinitiativen "Für eine Zukunft ohne weitere Atomkraftwerke" und "Für eine sichere, sparsame und umweltgerechte Energieversorgung" werden abgelehnt.
Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Leibstadt (CKW ist beteiligt). Das neu eröffnete Kernkraftwerk erhöht den Anteil von Kernenergie am gesamtschweizerisch erzeugten Strom auf 40 Prozent.
1983
Auf der Alp Chlus bei Sörenberg wird eine photovoltaische Solaranlage von CKW in Betrieb genommen.
1981
Am 31. Dezember geht die Betriebsleitung des Kraftwerks Lungernsee an das Elektrizitätswerk Obwalden über.
Einweihung des Kernkraftwerks Gösgen. Die Kernenergie ist nun mit fast 30 Prozent am Gesamtenergieumsatz von CKW beteiligt.1960 bis 1980
Der Kanton Obwalden beschliesst den Rückkauf des Lungernseewerks und dessen Weiterbetrieb als Eigenwerk. Inbetriebnahme und Einweihung des neu erbauten Kraftwerks Rathausen.
1978
Bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom 18. Februar wird die Atominitiative verworfen, die strengere Auflagen für Kernkraftwerke forderte ("Initiative zur Wahrung der Volksrechte und der Sicherheit beim Bau und Betrieb von Atomanlagen"). Der Unfall im Kernkraftwerk Three Mile Island (Harrisburg, USA) verstärkt die antinukleare Bewegung. Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken (CKW ist beteiligt).
Stilllegung des alten Kraftwerks Rathausen; an dessen Stelle ist eine moderne leistungsfähige Anlage geplant.
1974
Beteiligung von CKW an der Kernkraftwerk Kaiseraugst AG.
1973
Die Erdölkrise im Winter 1973/74 steigert das Interesse an elektrischer Energie, besonders für Heizzwecke. Der Gesamtenergieumsatz von CKW überschreitet mit 2'027 Mio. kWh erstmals die 2-Milliardengrenze. Beteiligung von CKW an der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, der Kernkraftwerk Leibstadt AG. Die Gemeindeversammlung Inwil stimmt der Einzonung der Schweissmatt in die Industriezone zum Bau eines künftigen Kernkraftwerkes zu.
1972
CKW betreibt Vorstudien für ein Kernkraftwerk-Projekt in Inwil. Beteiligung an der AKEB/Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligung. Damit sichern sich CKW Energiebezüge aus Frankreich.
1970
Beitritt von CKW zu Studienkonsortien für die Kernkraftwerke Gösgen-Däniken, Kaiseraugst und Leibstadt. Inbetriebnahme der Produktionsanlagen der Engadiner Kraftwerke (CKW ist beteiligt).
1964
Beteiligung von CKW am Versuchskernkraftwerk Lucens/VD. Einführung des Computersystems UNIVAC 1004 zur rationelleren Erstellung von Stromrechnungen.
1961
Inbetriebnahme des Kraftwerks Göschenen (CKW ist beteiligt). Die Gesamtenergieabgabe von CKW überschreitet mit 1'065 Mio. kWh erstmals die Milliardengrenze.1940 bis 1960
Fertigstellung des Staudammes auf der Göscheneralp.
1959
Beteiligung von CKW an der SUISATOM AG, einer Gesellschaft, die Möglichkeiten zur Nutzbarmachung von Atomenergie in der Schweiz untersucht. Inbetriebnahme der neuen 380'000/220'000 Volt-Leitung Mettlen-Gösgen, vorerst mit einer Spannung von 220'000 Volt.
1955
Gründung der Kraftwerke Sarneraa AG (CKW ist beteiligt). Gründung der Kraftwerk Göschenen AG (Geschäftsführung durch CKW). Gründung der Kraftwerke Engelbergeraa AG (CKW ist beteiligt).
1954
Konzessionserteilung für den Bau des Göscheneralpwerks. Baubeginn.
1952
Die Energieabgabe im CKW-Verteilgebiet ist höher als der schweizerische Durchschnitt. Zusammen mit den SBB reicht CKW ein Konzessionsgesuch zum Aufstau des Göscheneralpsees ein. Fortsetzung der Elektrifizierung in abgelegenen Berggebieten: Emmenberg, Gemeinde Malters und Ruswil.
1951
Gründung der "Einfachen Gesellschaft für den gemeinsamen Bau und Betrieb des Unterwerkes Mettlen". Über Mettlen verläuft eine direkte Verbindung der Transformatoren- und Schaltstation Rathausen mit dem schweizerischen Verbundnetz. Die Pläne für das Grosskraftwerk Ursern werden nicht mehr weiterverfolgt.
1949
Inbetriebnahme des Kraftwerkes Wassen (CKW ist beteiligt). Gemeinsam mit den SBB plant CKW in Göschenen ein Kraftwerk zur Nutzung der Gewässer der Göscheneralp und der Gefällstufe Andermatt-Göschenen.
1946
Beteiligung des Kantons Luzern am Aktienkapital von CKW. Das Elektrizitätswerk Schwyz wird 50-jährig.
1945
Das Elektrizitätswerk Altdorf wird 50-jährig. Das Ursern-Projekt stösst auf erbitterten Widerstand bei der betroffenen Bevölkerung.
1944
Am 31. Oktober feiert CKW ihr 50-Jahr-Jubiläum. Gründung der Kraftwerk Wassen AG.
1942
Ein extremer Anstieg des Strombedarfs begünstigt die Projektierung neuer Kraftwerke. Das Projekt für ein Ursernkraftwerk, für das schon 1920 ein Konzessionsgesuch eingereicht worden war, wird von CKW vorangetrieben.1920 bis 1940
Der Kriegsausbruch beeinträchtigt den Energieabsatz von CKW vorübergehend; in den ersten Kriegsjahren steigert sich dieser allerdings in ungeahnter Weise.
1937
Die elektrifizierte Pilatusbahn bezieht als neuer Grosskunde Strom von CKW.
1934
Elektrifizierung der SBB-Linie Luzern-Bern; CKW beliefern Stationsgebäude mit Strom.
1933
Das Lungernseewerk trägt 48 Prozent zum Energieumsatz von CKW bei.
1932
Abschluss der Ausbauetappen und Inbetriebnahme des Lungernseewerks; Inbetriebnahme des automatischen Nebenkraftwerks Kaiserstuhl.
1931
Eröffnung des Landessenders Beromünster, der von einer speziell dafür errichteten Transformatorenstation und Schaltanlage von CKW versorgt wird.
1930
Gründung des Eidgenössischen Amts für Elektrizitätswirtschaft.
1929
Von 1929 bis 1933 ist die vierte und bedeutendste Ausbauetappe des Lungernseewerks. Die Schweiz übertrifft alle anderen Länder in den Elektrizitätsverbrauchsziffern pro Kopf der Bevölkerung.
1928
Die Verbreitung von elektrischen Haushaltapparaten, wie zum Beispiel Warmwasserboilern, Kühlschränken, Staubsaugern, Waschmaschinen, nimmt sprunghaft zu.
1926
In circa 80 aller angeschlossenen Haushalte des CKW-Versorgungsgebietes sind elektrische Kochherde vorhanden. Kauf des Elektrizitätswerks Burg.
1924
Bau einer Hochspannungsleitung über den Brünig. Inbetriebnahme der Unterstation Ettiswil.
1922
Offizielle Einweihung des Kraftwerks Lungernsee.
1921
Beginn des ersten Ausbaus am Kraftwerk Lungernsee.1900 bis 1920
Konzessionsgesuch für ein Grosskraftwerk Andermatt-Wassen mit einem Stausee im Urserental.
1919
Erteilung der Konzession zur Nutzbarmachung des Lungernsees. Ankauf des Elektrizitätswerks Sursee/Schenkon.
1918
Errichtung der ersten grossen Übertragungsleitung zwischen Rathausen und Olten/Gösgen. Gründung des Personalverbandes von CKW.
1917
Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes "Hirzenhof" am Hirschengraben in Luzern. Ankauf des Elektrizitätswerks Sempach- Neuenkirch.
1914
Kriegsausbruch. Mangel an Brennmaterial steigert das allgemeine Interesse an elektrischer Energie. Errichtung einer Reussbrücke bei Rathausen. Die Fähre stellt den Betrieb ein.
1912
Ankauf der Elektrizitätswerke Escholzmatt und Wolhusen. In der Landwirtschaft wird erkannt, dass eine gute Beleuchtung und der Einsatz von Elektromotoren für einen rationelleren Betrieb von Nutzen sind. Innert vier Jahren beträgt die Stromverbrauchszunahme 143 Prozent.
1910
Fertigstellung des Arni-Hochdruckwerks, das mit einem nutzbaren Bruttogefälle von 851 Metern zur damaligen Zeit eine Pionierleistung im europäischen Kraftwerksbau darstellt. Die Papierfabrik Perlen wird mit dem grössten Motor an das Netz des Elektrizitätswerks Rathausen angeschlossen.
1908
Abschluss eines Energielieferungsvertrags mit dem Elektrizitätswerk Altdorf.
1907
Aufgrund des dringenden Strombedarfs arbeitet das Elektrizitätswerk Rathausen mehrere Projekte aus, zum Beispiel für Wasserkraftanlagen im Entlebuch oder zwischen Rotsee und Reuss.
1905
Inbetriebnahme der Zentrale Obermatt des Elektrizitätswerks Luzern-Engelberg. Das Kraftwerk Rathausen liefert damit keinen Strom mehr an die Stadt Luzern.1888 bis 1900
Zur Gewinnung weiterer Energie werden Wasserkraftprojekte im Eigenthal und am Lungernsee studiert.
1899
Gesuch an den Kanton Obwalden um Konzession für die Ausnützung der Wasserkraft zwischen Lungernsee und Giswil.
1896
Am 16. Juli 1896 wird an die von Moos'schen Eisenwerke erstmals Strom abgegeben. Gründung des Elektrizitätswerks Schwyz. Inbetriebnahme der ersten Unterstation Rathausen.
1895
Gründung des Elektrizitätswerks Altdorf. Das Elektrizitätswerk Rathausen ist Gründungsmitglied des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätswerke VSE.
1894
Ein Initiativkomitee, bestehend aus Eduard von Moos, Theodor Bell und J. Fellmann, übernimmt diese Konzession und organisiert die Finanzierung des projektierten Elektrizitätswerks. Am 31. Oktober wird die "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Rathausen bei Luzern" in der Aula der alten Kantonsschule Luzern gegründet. Beginn der Bauarbeiten am Elektrizitätswerk Rathausen.
1893
Bewilligung einer abgeänderten Konzession an die AG der von Moos'schen Eisenwerke.
1890
Das Konzessionsgesuch wird von den Behörden bewilligt.
1888
Der Industrielle Eduard von Moos reicht bei der Luzerner Regierung ein Gesuch um Nutzung der Reusswasserkraft bei Rathausen ein.

