Unsere Geschichte

CKW ist seit über 115 Jahren in der Zentralschweiz verankert. Was Ende des 19. Jahrhunderts mit einem Wasserkraftwerk in Rathausen begann, ist heute ein Unternehmen mit über 1'600 Mitarbeitenden und Energiedienstleistungen von der Turbine bis zur Steckdose. CKW ist Tradition und Innovation.
Die Geschichte unseres Unternehmens ist gleichzeitig auch ein Stück Schweizer Elektrizitätsgeschichte. Sie zeigt, dass ein ständig steigender Strombedarf auch kontinuierlich nach neuen Produktionsmöglichkeiten verlangt. Gestern, heute und auch in Zukunft.
Die Geschichte unseres Unternehmens ist gleichzeitig auch ein Stück Schweizer Elektrizitätsgeschichte. Sie zeigt, dass ein ständig steigender Strombedarf auch kontinuierlich nach neuen Produktionsmöglichkeiten verlangt. Gestern, heute und auch in Zukunft.
- 1888 Der Industrielle Eduard von Moos reicht bei der Luzerner Regierung ein Gesuch um Nutzung der Reusswasserkraft bei Rathausen ein.
- 1890 Das Konzessionsgesuch wird von den Behörden bewilligt.
- 1893 Bewilligung einer abgeänderten Konzession an die AG der von Moos'schen Eisenwerke.
- 1894 Ein Initiativkomitee, bestehend aus Eduard von Moos, Theodor Bell und J. Fellmann, übernimmt diese Konzession und organisiert die Finanzierung des projektierten Elektrizitätswerks. Am 31. Oktober wird die "Aktiengesellschaft Elektrizitätswerk Rathausen bei Luzern" in der Aula der alten Kantonsschule Luzern gegründet. Beginn der Bauarbeiten am Elektrizitätswerk Rathausen.
- 1895 Gründung des Elektrizitätswerks Altdorf. Das Elektrizitätswerk Rathausen ist Gründungsmitglied des Verbandes Schweizerischer Elektrizitätswerke VSE.
- 1896 Am 16. Juli 1896 wird an die von Moos'schen Eisenwerke erstmals Strom abgegeben. Gründung des Elektrizitätswerks Schwyz. Inbetriebnahme der ersten Unterstation Rathausen.
- 1899 Gesuch an den Kanton Obwalden um Konzession für die Ausnützung der Wasserkraft zwischen Lungernsee und Giswil.
- 1900 Zur Gewinnung weiterer Energie werden Wasserkraftprojekte im Eigenthal und am Lungernsee studiert.
- 1905 Inbetriebnahme der Zentrale Obermatt des Elektrizitätswerks Luzern-Engelberg. Das Kraftwerk Rathausen liefert damit keinen Strom mehr an die Stadt Luzern.
- 1907 Aufgrund des dringenden Strombedarfs arbeitet das Elektrizitätswerk Rathausen mehrere Projekte aus, z.B. für Wasserkraftanlagen im Entlebuch oder zwischen Rotsee und Reuss.
- 1908 Abschluss eines Energielieferungsvertrags mit dem Elektrizitätswerk Altdorf.
- 1910 Fertigstellung des Arni-Hochdruckwerks, das mit einem nutzbaren Bruttogefälle von 851 Metern zur damaligen Zeit eine Pionierleistung im europäischen Kraftwerkbau darstellt. Die Papierfabrik Perlen wird mit dem grössten Motor an das Netz des Elektrizitätswerks Rathausen angeschlossen.
- 1912 Ankauf der Elektrizitätswerke Escholzmatt und Wolhusen. In der Landwirtschaft wird erkannt, dass eine gute Beleuchtung und der Einsatz von Elektromotoren für einen rationelleren Betrieb von Nutzen sind. Innert vier Jahren beträgt die Stromverbrauchszunahme 143 Prozent.
- 1914 Kriegsausbruch. Mangel an Brennmaterial steigert das allgemeine Interesse an elektrischer Energie. Errichtung einer Reussbrücke bei Rathausen, die Fähre stellt den Betrieb ein.
- 1917 Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes "Hirzenhof" am Hirschengraben in Luzern. Ankauf des Elektrizitätswerks Sempach- Neuenkirch.
- 1918 Errichtung der ersten grossen Übertragungsleitung zwischen Rathausen und Olten/Gösgen. Gründung des Personalverbandes von CKW.
- 1919 Erteilung der Konzession zur Nutzbarmachung des Lungernsees. Ankauf des Elektrizitätswerks Sursee/Schenkon.
- 1920 Konzessionsgesuch für ein Grosskraftwerk Andermatt-Wassen mit einem Stausee im Urserental.
- 1921 Beginn des ersten Ausbaus am Kraftwerk Lungernsee.
- 1922 Offizielle Einweihung des Kraftwerks Lungernsee.
- 1924 Bau einer Hochspannungsleitung über den Brünig. Inbetriebnahme der Unterstation Ettiswil.
- 1926 In ca. 80 aller angeschlossenen Haushalte des CKW-Versorgungsgebietes sind elektrische Kochherde vorhanden. Kauf des Elektrizitätswerks Burg.
- 1928 Die Verbreitung von elektrischen Haushaltapparaten, z.B. Warmwasserboilern, Kühlschränken, Staubsaugern, Waschmaschinen usw., nimmt sprunghaft zu.
- 1929 1929-1933 vierte und bedeutendste Ausbauetappe des Lungernseewerks. Die Schweiz übertrifft alle anderen Länder in den Elektrizitätsverbrauchsziffern pro Kopf der Bevölkerung.
- 1930 Gründung des Eidgenössischen Amts für Elektrizitätswirtschaft.
- 1931 Eröffnung des Landessenders Beromünster, der von einer speziell dafür errichteten Transformatorenstation und Schaltanlage von CKW versorgt wird.
- 1932 Abschluss der Ausbauetappen und Inbetriebnahme des Lungernseewerks; Inbetriebnahme des automatischen Nebenkraftwerks Kaiserstuhl.
- 1933 Das Lungernseewerk trägt 48% zum Energieumsatz von CKW bei.
- 1934 Elektrifizierung der SBB-Linie Luzern-Bern; CKW beliefern Stationsgebäude mit Strom.
- 1937 Die elektrifizierte Pilatusbahn bezieht als neuer Grosskunde Strom von CKW.
- 1939 Der Kriegsausbruch beeinträchtigt den Energieabsatz von CKW vorübergehend; in den ersten Kriegsjahren steigert sich dieser allerdings in ungeahnter Weise.
- 1942 Ein extremer Anstieg des Strombedarfs begünstigt die Projektierung neuer Kraftwerke. Das Projekt für ein Ursernkraftwerk, für das schon 1920 ein Konzessionsgesuch eingereicht worden war, wird von CKW vorangetrieben.
- 1944 Am 31. Oktober feiert CKW ihr 50-Jahr-Jubiläum. Gründung der Kraftwerk Wassen AG
- 1945 Das Elektrizitätswerk Altdorf wird 50jährig. Das Ursern-Projekt stösst auf erbitterten Widerstand bei der betroffenen Bevölkerung.
- 1946 Beteiligung des Kantons Luzern am Aktienkapital von CKW. Das Elektrizitätswerk Schwyz wird 50jährig.
- 1949 Inbetriebnahme des Kraftwerkes Wassen (CKW ist beteiligt). Gemeinsam mit den SBB plant CKW in Göschenen ein Kraftwerk zur Nutzung der Gewässer der Göscheneralp und der Gefällstufe Andermatt-Göschenen.
- 1951 Gründung der "Einfachen Gesellschaft für den gemeinsamen Bau und Betrieb des Unterwerkes Mettlen". Über Mettlen verläuft eine direkte Verbindung der Transformatoren- und Schaltstation Rathausen mit dem schweizerischen Verbundnetz. Die Pläne für das Grosskraftwerk Ursern werden nicht mehr weiterverfolgt.
- 1952 Die Enegieabgabe im CKW-Verteilgebiet ist höher als der schweizerische Durchschnitt. Zusammen mit den SBB reicht CKW ein Konzessionsgesuch um Aufstau des Göscheneralpsees ein. Fortsetzung der Elektrifizierung in abgelegenen Berggebieten: Emmenberg, Gemeinde Malters und Ruswil.
- 1954 Konzessionserteilung für den Bau des Göscheneralpwerks. Baubeginn.
- 1955 Gründung der Kraftwerke Sarneraa AG (CKW ist beteiligt). Gründung der Kraftwerk Göschenen AG (Geschäftsführung durch CKW). Gründung der Kraftwerke Engelbergeraa AG (CKW ist beteiligt).
- 1959 Beteiligung von CKW an der SUISATOM AG, einer Gesellschaft, die Möglichkeiten zur Nutzbarmachung von Atomenergie in der Schweiz untersucht. Inbetriebnahme der neuen 380 000/220 000 Volt-Leitung Mettlen-Gösgen, vorerst mit einer Spannung von 220 000 Volt.
- 1960 Fertigstellung des Staudammes auf der Göscheneralp.
- 1961 Inbetriebnahme des Kraftwerks Göschenen (CKW ist beteiligt). Die Gesamtenergieabgabe von CKW überschreitet mit 1065 Millionen kWh erstmals die Milliardengrenze.
- 1964 Beteiligung von CKW am Versuchskernkraftwerk Lucens/VD. Einführung des Computersystems UNIVAC 1004 zur rationelleren Erstellung von Stromrechnungen.
- 1970 Beitritt von CKW zu Studienkonsortien für die Kernkraftwerke Gösgen-Däniken, Kaiseraugst und Leibstadt. Inbetriebnahme der Produktionsanlagen der Engadiner Kraftwerke (CKW ist beteiligt).
- 1972 CKW betreibt Vorstudien für ein Kernkraftwerk-Projekt in Inwil. Beteiligung an der AKEB/Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligung. Damit sichern sich CKW Energiebezüge aus Frankreich.
- 1973 Die Erdölkrise im Winter 1973/74 steigert das Interesse an elektrischer Energie, besonders für Heizzwecke. Der Gesamtenergieumsatz von CKW überschreitet mit 2 027 Millionen kWh erstmals die 2-Milliardengrenze. Beteiligung von CKW an der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, der Kernkraftwerk Leibstadt AG. Die Gemeindeversammlung Inwil stimmt der Einzonung der Schweissmatt in die Industriezone zum Bau eines künftigen Kernkraftwerkes zu.
- 1974 Beteiligung von CKW an der Kernkraftwerk Kaiseraugst AG.
- 1975 Beteiligung von CKW an der Kernkraftwerk Graben AG.
- 1978 Stilllegung des alten Kraftwerks Rathausen; an dessen Stelle ist eine moderne leistungsfähige Anlage geplant.
- 1978 Bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom 18. Februar wird die Atominitiative verworfen, die strengere Auflagen für Kernkraftwerke forderte ("Initiative zur Wahrung der Volksrechte und der Sicherheit beim Bau und Betrieb von Atomanlagen"). Der Unfall im Kernkraftwerk Three Mile Island (Harrisburg, USA) verstärkt die antinukleare Bewegung. Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Gösgen-Däniken (CKW ist beteiligt).
- 1980 Der Kanton Obwalden beschliesst den Rückkauf des Lungernseewerks und dessen Weiterbetrieb als Eigenwerk. Inbetriebnahme und Einweihung des neu erbauten Kraftwerks Rathausen.
- 1981 Am 31. Dezember geht die Betriebsleitung des Kraftwerks Lungernsee an das Elektrizitätswerk Obwalden über. Einweihung des Kernkraftwerks Gösgen. Die Kernenergie ist nun mit fast 30% am Gesamtenergieumsatz von CKW beteiligt.
- 1983 Auf der Alp Chlus bei Sörenberg wird eine photovoltaische Solaranlage von CKW in Betrieb genommen.
- 1984 Die beiden Volksinitiativen "Für eine Zukunft ohne weitere Atomkraftwerke" und "Für eine sichere, sparsame und umweltgerechte Energieversorgung" werden abgelehnt. Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Leibstadt (CKW ist beteiligt). Das neu eröffnete Kernkraftwerk erhöht den Anteil von Kernenergie am gesamtschweizerisch erzeugten Strom auf 40%.
- 1985 Der Anteil der Kernenergie am Gesamtenergieumsatz von CKW ist nun auf über 50% angestiegen. Der Gesamtenergieumsatz von CKW überschreitet die Drei-Milliarden-Kilowattstunden-Grenze.
- 1986 Das Reaktorunglück in Tschernobyl bewirkt eine Verunsicherung in der Bevölkerung, was die energiepolitische Zukunft der Schweiz anbetrifft.
- 1989 Das Eidgenössische Parlament beschliesst, dass das geplante Kernkraftwerk Kaiseraugst nicht gebaut wird.
- 1994 100 JAHRE CKW: Neue Netzleitstelle Rathausen in Betrieb genommen und neues Besucherzentrum (heute Infozentrum) eingeweiht.
Gründung der Genossenschaft für nukleare Entsorgung Wellenberg (GNW). - 1996 Übernahme der Steiner Energie AG, Malters.
Im Dezember Spin off der Elektrowatt AG mit Aufsplittung in Energieteil Watt AG (mit den Gruppengesellschaften EGL, CKW, KWL und KWR) und Industrieteil Elektrowatt AG. Die Bilanzsumme von CKW überschreitet erstmals die Drei - Milliarden - Grenze. - 1998 Gründung der juristisch selbständigen CKW Conex AG, einer 100% Tochtergesellschaft von CKW, als Nachfolgeorganisation des Bereichs Installationen von CKW.
- 1999 Start des Projektes "Cambio": Unternehmensorganisation und Arbeitsprozesse den Anforderungen eines geöffneten Marktes anzupassen. Einführung einer neuen Organisation.
Sturm Lothar ramponiert die Stromversorgung und richtet Schäden in der Höhe von 5 Millionen Franken an. Der Milleniumswechsel geht problemlos über die Bühne. - 2000 Gründung der easyTherm AG. Partner sind CKW und die Hälg-Gruppe mit je 50% Anteil am Aktienkapital. easyTherm AG finanziert, plant, betreibt, realisiert und wartet Wärme- und Kälteerzeugungsanlagen in der ganzen Schweiz.
- 2001 CKW kauft Rast und Fischer AG, Littau (Projektierung und Realisation von Kommunikationsnetzen).
- 2002 Die sechs Überlandwerke Atel, BKW, CKW, EGL, EOS und NOK schliessen sich in der Organisation der Schweizerischen Stromverbundunternehmen Swisselectric zusammen.
Die Watt AG ist mit der Elektrizitäts-Gesellschaft Laufenburg AG (EGL) und CKW zu 100% im Besitz der NOK und damit der Axpo Holding. CKW bleibt trotz veränderter Besitzverhältnisse weiterhin ein eigenständiges Unternehmen.
CKW-Gruppe lanciert mit dem Produkt "RegioMix" das erste Angebot der neuen Naturstromlinie. Der Stimmbürger in der Schweiz lehnt das Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) ab.
CKW gründet SicuroCentral AG, ein neues Tochterunternehmen, zu dessen Hauptaufgaben Sicherheitsprüfungen und -nachweise für elektrische Anlagen und Installationen zählen. - 2003 Der Souverän sagt zweimal klar NEIN zu den beiden Atom-Ausstiegsinitiativen „Moratorium plus“ und „Strom ohne Atom“.
Die Watt AG wird von der NOK an die Axpo Holding verkauft. Der Verwaltungsrat der Axpo Holding beschliesst die Fusion mit der Watt AG. CKW-Aktien sind mit 72,9% im direkten Besitz der Axpo Holding.
Carl Mugglin, Vorsitzender der Geschäftsleitung, stirbt nach längerer, schwerer Krankheit im 57. Altersjahr. - 2004 Mit 27,9% ist CKW am grössten Sonnenkraftwerk der Schweiz, Mont Soleil, beteiligt.
Am 1. Oktober 2004 übernimmt Dr. Andrew Walo als neuer CEO den Vorsitz der Geschäftsleitung von CKW. - 2005 Am 28. März 2005 ereignet sich im nichtnuklearen Teil des Kern-kraftwerk Leibstadt ein schwerer Generatorschaden. CKW bezieht direkt und indirekt 155 MW Bandleistung, die zu Marktpreisen beschafft werden muss.
CKW passt ihre Führungs- und Organisationsstruktur den neuen Anforderungen des Energiemarktes an. Das Unternehmen wird neu mit zwei Geschäftsbereichen Energie und Netze sowie den beiden Verantwortungsbereichen des CEO und des CFO geführt. - 2006 CKW verkauft Rast und Fischer AG. CKW beteiligt sich mit 20 % an Kompogas, das den Zugang zu einer innovativen und CO2-neutralen Produktionskapazität in einem Wachstumsmarkt eröffnet.
An der weltweit ersten Pilotanlage eines kommerziell nutzbaren Geothermie-Kraftwerks beteiligt sich CKW mit 2,3 Mio. CHF. Die Pacht des Kraftwerks Sarneraa ist bis 2061 langfristig gesichert.
- 2007 Untersuchung des Potenzials der erneuerbaren Energien für das Versorgungsgebiet der CKW-Gruppe.
CKW stellt zusammen mit ihrer Gruppengesellschaft Steiner AG das Projekt für ein Kleinwasserkraftwerk in Malters vor. Ende 2010 soll es rund 4,5 Mio kWh Strom pro Jahr produzieren.
Das Projekt eines Gas- und Dampfkombikraftwerks in Perlen wird zurückgestellt.
21 Mio. CHF wird in den Neubau der Unterstation Ruopigen investiert - ein Knotenpunkt für die Stadt und Agglomeration Luzern.
NOK, CKW und die BKW gründen die gemeinsame Gesellschaft RESUN zur Planung von zwei Kernkraftwerken (KKW) als Ersatz für die bestehenden KKW's in Beznau und Mühleberg. - 2008 Von der Perlen Papier AG übernimmt CKW das Stromnetz zur Versorgung von Perlen, Buchrain und Root. CKW beteiligt sich am Telekommunikationsunternehmen Litecom AG, das die Vermarktung von Telekomdiensten an Geschäftskunden übernimmt. Mit 272 Lernenden ist die Gruppe der grösste Zentralschweizer Ausbildungsbetrieb.
Betrieb und Überwachung des Höchstspannungsnetzes gehen an die nationale Netzgesellschaft swissgrid über. Der gesetzlich bedingte Systemwechsel verursacht Mehrkosten von 67 Mio. CHF pro Jahr.
Auf Wunsch der Elektrizitätsgenossenschaft Römerswil kauft CKW deren Stromnetz. CKW, NOK und BKW reichen beim Bundesamt für Energie zwei Rahmenbewilligungsgesuche für den Ersatz der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie Mühleberg ein. - 2009 Entscheide von Bundesrat und Elektrizitätskommission reduzieren Mehrkosten aus Systemwechsel um 33 Mio. CHF. CKW gewährt Kunden zusätzlichen Rabatt von 12 Mio. CHF für 2009.
Im März nimmt die Green Power Uri AG das erste Urner Biomassekraftwerk in Betrieb. CKW verkauft ihre 20%-Beteiligung an der Wasserwerke Zug AG und nimmt den Knotenpunkt an der Unterstation Ruopigen in Betrieb.
Mit 4 Mio. CHF beteiligt sich CKW an der BiEAG Biomasse Energie AG in Hünenberg ZG, dem 1. Zuger Biomasse-Heizkraftwerk.
Gesetzlich und regulatorisch bedingte Mehrkosten im Umfang von weiteren 33 Mio. CHF werden von CKW übernommen.
Die Steiner Energie AG beginnt mit dem Bau eines Laufkraftwerks. Im September starten Bauarbeiten zur ersten gemeinsamen Netzanlage von ewl und CKW, der Unterstation Kriens.
Mit einer Energieeffizienz-Initiative über 5 Mio. CHF fördert CKW die Modernisierung von 1‘000 veralteten Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Die GV wählt drei neue Verwaltungsräte: Jörg Schnyder, Hansueli Sallenbach und Michael Schmid.

