Ladestationen für Unternehmen

So planen Sie die passende Ladeinfrastruktur
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Eine Wallbox ist schnell installiert – doch in der Detailplanung ergeben sich einige Fragen. Worauf Sie als Unternehmer achten müssen, wenn Sie Ihre Fahrzeugflotte auf Elektro umstellen und Ihren Kunden und Mitarbeitenden Lademöglichkeiten zur Verfügung stellen wollen. 

Antworten auf Ihre Fragen zu Ladestationen

Die Installation von Ladestationen für Unternehmen erfordert eine klare Strategie. Erfahren Sie hier die wichtigsten Grundlagen. Damit Sie gleich an der richtigen Stelle im Text weiterlesen, klicken Sie hier das passende Thema an.

1. Warum in E-Mobilität investieren?

2. Förderungen und Gesetze - was muss ich wissen?

3. Welche Ansprüche haben Kunden und Mitarbeitende?

4. Welche Typen von Ladestationen gibt es?

5. Was gibt es bei der Abrechnung zu beachten?

6. Welche Infrastruktur erfordert eine elektrische Firmenflotte?

7. Welche Unterstützung bietet mir CKW?

E-Mobilität: Imagegewinn und finanzielle Vorteile für Unternehmen

Für viele Unternehmen ist der Umstieg auf die Elektromobilität eine Imagefrage. Doch der Imagegewinn ist nicht das einzige Argument für Firmen, um zu investieren. Nicht nur Kunden erwarten dies von ihren Lieferanten oder Dienstleistern, sondern auch die Angestellten vom Arbeitgeber. Diesen Bedürfnissen müssen Sie als Unternehmer gerecht werden – gleichzeitig profitieren Sie aber auch selbst davon, denn dank Einsparungen bei Treibstoffen und tieferen Wartungskosten fahren Sie längerfristig günstiger mit Elektromobilität und sparen Geld. 

Eine Investition in Infrastruktur für E-Mobility lohnt sich also gleich mehrfach. Mit der Installation von Wallboxen oder Ladesäulen an Ihren Firmenstandorten machen Sie sich als Unternehmen attraktiver. Bei der Planung ergeben sich dabei allerdings auch einige Fragen. Gerade bei der Infrastruktur der Ladestationen raten wir Ihnen, das Thema strategisch und langfristig anzugehen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Fragen Sie sich dabei stellen müssen. 

Förderungen und Gesetze – was muss ich wissen?

Da die Elektroautos im Vergleich zu Benzinern umweltfreundlicher sind, können sie auch von Fördermassnahmen profitieren. Auf nationaler Ebene bezahlen Importeure eine Automobilsteuer von 4 Prozent. Elektroautos (ausser Plug-in-Hybride) sind davon befreit. Ob die Importeure diese Einsparung an die Endkunden weitergeben, ist allerdings ihnen überlassen.  

Die Motorfahrzeugsteuer ist auf kantonaler Ebene geregelt. Einige Kantone verzichten auf die Besteuerung von energieeffizienten Fahrzeugen oder gewähren eine Reduktion. Ebenfalls bestehen auf kantonaler und kommunaler Ebene verschiedene weitere Fördermassnahmen. 

Noch nicht optimal gelöst ist in der Schweiz die Steuer für Dienstwagen. Diese wird bei einem Arbeitnehmer erhoben, wenn dieser seinen Geschäftswagen auch privat nutzt. Im Moment beträgt die Steuer 0.8 Prozent des Anschaffungspreises. In der Besteuerung macht das Gesetz derzeit keinen Unterschied zwischen fossilen Fahrzeugen und Elektroautos. Verschiedene politische Vorstösse zu dem Thema sind derzeit (Stand März 2021) aber hängig. Es ist also denkbar, dass auch in der Schweiz zukünftig die Nutzung von Elektrofahrzeugen als Dienstwagen steuerlich attraktiver wird. 

Unternehmer, Kunden und Mitarbeitende haben unterschiedliche Bedürfnisse ans Laden

Bei Elektromobilität für Unternehmen haben die Anspruchsgruppen unterschiedliche Bedürfnisse:

  • Als Unternehmer wollen Sie sich als nachhaltigen Betrieb und attraktiver Arbeitgeber positionieren und längerfristig Geld einsparen in der Mobilität. Ihren Kunden und Arbeitnehmern möchten Sie zudem eine zeitgemässe Ladeinfrastruktur bieten.
  • Mitarbeitende Ihres Unternehmens wollen ihr Elektroauto – privat oder Firmenwagen – unkompliziert und überall an den Strom anschliessen können: zuhause genauso wie am Arbeitsplatz, und dies zu günstigen Tarifen. Sofern sie häufig und über lange Strecken unterwegs sind, müssen sie zudem die Möglichkeit haben, ihr E-Auto unterwegs schnell laden zu können.
  • Kunden wollen ihr Elektrofahrzeug auf dem Gästeparkplatz aufladen, wenn sie bei Ihnen zu Besuch sind. Im Gegensatz zu Mitarbeitenden sind die Aufenthalte in der Regel kürzer und die Geschwindigkeit des Ladevorgangs spielt eine grössere Rolle.

Haben Sie Fragen zu den E-Mobilitätslösungen für Unternehmen?

Zwei Typen von Ladestationen: Wallboxen und Ladesäulen

Die obige Liste zeigt: Die Bedürfnisse Ihrer Anspruchsgruppen an die Elektromobilität sind nicht identisch. Sie unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Ladezeit und örtlichen Gegebenheiten. Das Spektrum an Lademöglichkeiten ist sehr breit. Einerseits lässt sich zwischen AC-Laden und DC-Laden unterscheiden. Im privaten und nicht-öffentlichen Bereich ist vor allem das AC-Laden verbreitet, während sich das DC-Laden für Schnellladestationen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel auf Autobahnraststätten eignet. Die Wahl zwischen DC- und AC-Laden hat also einen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit: Beispielsweise könnten Sie Ihren Kunden DC-Ladestationen und Ihren Mitarbeitenden AC-Ladestationen zur Verfügung stellen.  

Im Bereich der Ladestationen kann man zudem zwischen an der Wand installierten Wallboxen mit einem Anschluss und im Aussenbereich installierten Ladesäulen mit mehreren Anschlüssen unterscheiden. Erstere eignen sich beispielsweise eher für Tiefgaragen, während letztere häufig auf Aussenparkplätzen eingesetzt werden. Was die Funktionalität betrifft, so decken beide ein breites Leistungsspektrum bis maximal 22 kW im Bereich des AC-Ladens ab.

Wallbox

Wallbox

Ladesäule

Ladesäule

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Abrechnung: Flexible Ladelösung für unterschiedliche Zielgruppen

Ihre Anspruchsgruppen haben nicht nur unterschiedliche Erwartungen an Sie – umgekehrt haben Sie als Unternehmer auch unterschiedliche Anforderungen an Angestellte und Kunden, insbesondere hinsichtlich der Abrechnung. Eine moderne Abrechnungslösung bietet Ihnen die Möglichkeit, die Stromkosten nach Nutzergruppen abzurechnen. So können Ihre Mitarbeitenden beispielsweise von einem günstigen Tarif profitieren und die Ladestation mittels RFID-Karte freischalten. Gleichzeitig ermöglichen Sie Ihren Kunden das Laden ihres Elektrofahrzeugs mit einer unkomplizierten Abrechnung über einen QR-Code. Die Nutzer verwendet hierfür eine App, während Sie auf einem Dashboard den Überblick über die verschiedenen Ladevorgänge behalten. 

Für Mitarbeitende, die ihr Auto unterwegs laden müssen, benötigen Sie als Arbeitgeber zudem ein Abrechnungssystem, das über die firmeneigenen Ladestationen hinausgeht. CKW hat hierfür eine passendes Angebot: Mit MOVE gewährleisten Sie Ihren Angestellten Zugang zu rund 5’200 Ladepunkten in der Schweiz und 60’000 in ganz Europa. Dies erlaubt es Mitarbeitenden, ihr E-Fahrzeug mit einer einmaligen Registration flächendeckend aufzuladen. Einmal im Monat erhalten Sie eine übersichtliche Abrechnung – einfach und unkompliziert.

Dienstwagen: Ladestationen in der Firma und zuhause

Wenn Sie Ihre gesamte Firmenflotte auf Elektromobilität umrüsten, stellt dies besondere Anforderungen an die Ladeinfrastruktur Ihres Unternehmens. So müssen Sie an allen Firmenstandorten genügend Lademöglichkeiten zur Verfügung stellen. 

Gleichzeitig müssen Sie als Arbeitgeber auch die individuellen Bedürfnisse Ihrer Arbeitnehmer im Auge behalten. Gerade wenn ein Mitarbeiter viel unterwegs ist und sich nicht häufig bei Ihnen im Haus aufhält, benötigt er nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zuhause eine Wallbox für seinen Firmenwagen. Wenn Sie Ihren Angestellten eine Wallbox für zuhause zur Verfügung stellen, können Sie sich nicht nur als fortschrittlicher Arbeitgeber positionieren, sondern Sie profitieren auch selbst davon: Durch die gesamtheitliche Ladelösung haben Sie ein übersichtliches System, mit dem Sie technische und buchhalterische Aufwände erheblich reduzieren.

Fazit: Vorausschauend planen – kompetenten Partner wählen

Elektromobilität gibt Ihnen als Unternehmen die Chance, sich als nachhaltigen Betrieb und fortschrittlichen Arbeitgeber zu positionieren. Gleichzeitig bringt es Ihnen auch finanzielle Vorteile. Wenn Sie ein Ladesystem für Elektroautos bereitstellen wollen, empfehlen wir Ihnen, das Thema ganzheitlich zu planen. Die Schlüsselfrage, die Sie sich dabei stellen müssen, lautet: Wie viele Fahrzeuge müssen wann, wo und von wem geladen werden? Zusätzlich müssen Sie klären, wie die bezogenen Energiekosten verrechnet werden sollen. Ausgehend von der Antwort auf diese Fragen können Sie gemeinsam mit CKW ein Lade- und Elektromobilitätskonzept erarbeiten. 

Unser Tipp: Planen Sie vorausschauend! Bedenken Sie nicht nur die heutigen Bedürfnisse Ihres Unternehmens und Ihrer Zielgruppen, sondern planen Sie auch einen möglichen zukünftigen Ausbau der Infrastruktur ein. CKW unterstützt Sie dabei als kompetenter Partner. Wir bieten Lösungen zu Verrechnungsmöglichkeiten und Autorisierungen, installieren die Ladestationen und integrieren sie in Ihr Gebäudesystem. Zudem führen wir auch sämtliche technischen Services rund um Ihre Ladeinfrastruktur aus. Als Unternehmen profitieren Sie dadurch von einem umfassenden Angebot, so dass für Sie ein minimaler Aufwand entsteht. Gerne realisieren wir Ihre Ladeinfrastruktur auch im Mietmodell. So können Sie sich auf die Kernaufgaben Ihres Geschäfts fokussieren.

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