Dienstleistungen Energie von CKW

Direktvermarktung

Der Wandel war in den vergangenen Jahren die einzige Konstante in der Energiebranche. Daran wird sich auch in absehbarer Zukunft nichts ändern. Denn am 21. Mai 2017 steht mit der Volksabstimmung über die Energiestrategie 2050 ein richtungsweisender Entscheid an – auch für Sie!

Sollte die Vorlage angenommen werden, tritt das neue Energiegesetz voraussichtlich am 1. Januar 2018 in Kraft. Dieses wird höchstwahrscheinlich auch Auswirkungen auf Stromproduzenten haben, die KEV-Gelder erhalten. Das neue Energiegesetz sieht nämlich die Direktvermarktung von erneuerbaren Energien vor.

Die Direktvermarktung ist ein wesentlicher Bestandteil des neuen Einspeisevergütungssystems (EVS), das die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ablösen wird. Gewisse Produzenten aus erneuerbaren Energien müssen nach dem Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes ihre produzierte Energie eigenverantwortlich auf dem Strommarkt vermarkten.

Gemäss dem Energiegesetz und der Energieförderverordnung, die sich noch in der Vernehmlassung befindet, müssen nicht alle Anlagen in die Direktvermarktung wechseln. Die folgenden  Kriterien sind demnach noch provisorisch.

Direktvermarktung obligatorisch

  • Bestehende KEV-Anlagen grösser 500 kW
  • Neue PV-Anlagen grösser 100 kW
  • Neue Windkraft- und Biomasseanlagen grösser 30 kW
  • Neue Wasserkraftwerke grösser 1 MW

Anlagen grösser 500 kW müssen bis zum 01.01.2019 in die Direktvermarktung gewechselt haben, für Neu-Anlagen kleiner 500 kW ist die Direktvermarktung ab dem 01.01.2020 verpflichtend.

Direktvermarktung freiwillig

  • Bestehende KEV-Anlagen zwischen 30 und 500 kW

Wenn ein Stromproduzent in die Direktvermarktung wechselt, kann er nicht mehr zurück zur KEV.

Was bedeutet die Direktvermarktung für die Anlagenbetreiber aus erneuerbaren Energien? Theoretisch hätten die Anlagenbetreiber zwei Optionen:

  • Sie könnten Ihren Strom in Zukunft auch selbst vermarkten respektive verkaufen. Allerdings ist diese Option mit einem grossen bürokratischen und operativen Aufwand verbunden. Nach der Gründung einer eigenen Bilanzgruppe müssten die Anlagenbesitzer direkt am Spotmarkt teilnehmen und Swissgrid täglich Fahrpläne und Produktionsprognosen kommunizieren. Aufwand und Ertrag stehen bei diesem Szenario in keinem vernünftigen Verhältnis.
  • Einfacher und bequemer wird es für alle Stromproduzenten, wenn sie Ihre Anlage von einem erfahrenen Direktvermarkter wie CKW vermarkten lassen.

Heute erhalten die Betreiber von Anlagen in KEV den vertraglich geregelten Vergütungssatz (ausbezahlt von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid).

Nach dem Inkrafttreten des neuen Energiegesetzes werden die Betreiber von Anlagen in der Direktvermarktung eine Vergütung erhalten, die aus zwei Komponenten bestehen wird:

  • Aus dem Marktpreis (ausbezahlt vom Direktvermarkter)
  • Aus der Einspeiseprämie (Vergütungssatz abzüglich Referenz-Marktpreis ausbezahlt von der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid). Wenn die Anlagenbetreiber zu einem höheren Marktpreis als dem Referenz-Marktpreis einspeisen, können sie höhere Einnahmen erzielen als heute.

Der Direktvermarkter erhält für die Vermarktungstätigkeiten vom Bund eine technologiespezifische Aufwandsentschädigung.

Für eine Kooperation mit uns gibt es fünf gute Gründe:

  • Kundenzufriedenheit – das ist der Anspruch, an dem wir uns messen lassen. Weiter unten berichten unsere Kunden über die Zusammenarbeit mit CKW.
  • Unser Entschädigungsmodell wird für Stromproduzenten lukrativer sein als das aktuelle Entschädigungssystem. Die Anlagenbetreiber, die ihren Strom von CKW vermarkten lassen,  erhalten ihren heutigen Vergütungssatz (Referenz-Marktpreis zuzüglich Einspeiseprämie) und eine fixe Zusatzvergütung (CKW Vergütungs-Plus).
  • Alle operativen Aufgaben, Prozesse und Risiken der Direktvermarktung werden von CKW abgedeckt.
  • Alle Stromproduzenten profitieren von unserem langjährigen Know-how bei der Vermarktung von erneuerbaren Energien.
  • Können die Anlagen flexibel erneuerbaren Strom produzieren? Dann können mit einer Teilnahme am CKW-Flexpool zusätzliche Erlöse erwirtschaftet werden.

Am 21. Mai stimmen wir über das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 ab. Bei einer Annahme der Vorlage tritt voraussichtlich am 01.01.2018 das revidierte Energiegesetz in Kraft. Die genaue Ausgestaltung des Einspeisevergütungssystems inklusive Direktvermarktung ist in der Energieförderverordnung (EnFV) geregelt. Diese befindet sich bis anfangs Mai in der Vernehmlassung. Wenn die Stimmbevölkerung das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 an der Urne gutheisst, wird der Bundesrat die definitiv geltende EnFV in der zweiten Hälfte des Jahres publizieren.

Sobald sich abzeichnet, wie der Übergang von der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zur neuen Direktvermarktung auf der regulatorischen Ebene umgesetzt wird, werden wir unsere definitiven Produkte für die Direktvermarktung veröffentlichen. Falls Sie inzwischen noch Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne für Auskünfte zur Verfügung.

«CKW hat uns eine fixfertige Lösung inklusive der passenden Technik präsentiert.»

Louis Lutz, Leiter Erneuerbare Energie, AEW Energie AG

«Für uns lohnt sich die Zusammenarbeit – aus wirtschaftlicher Sicht, aber auch dank der professionellen Unterstützung von CKW.»

Markus Müller, Leiter Elektrotechnik der Swiss Krono AG, Menznau

«Dank der Vermarktung im Flexpool haben wir eine zusätzliche Einnahmequelle. CKW ist ein Partner, der uns auch persönlich berät.»

Christoph Meierhans, Geschäftsführer der Weiherhus-Kompost AG, Blatten bei Malters