Hochschulabsolventen-Programm

Mit CKW in die Energiewelt einsteigen

Der eine ist noch mittendrin, der andere bereits einige Schritte weiter: Michael Geiger durchläuft momentan das Hochschulabsolventen-Programm, Remo Niffeler hat es vor sechs Jahren abgeschlossen. Ein Gespräch über unberechenbare Tage, Sprünge ins kalte Wasser und naive Fragen. 

Text: Isabelle Frühwirt, Bild: Philipp Schmidli

Wie sieht einer Ihrer typischen Arbeitstage aus? 
Michael Geiger: Meine Arbeit ist so abwechslungsreich, einen typischen Tag gibt es schlicht nicht. Ich werde noch in viele Projekte eingeführt und lerne alle Aufgabengebiete kennen. Generell kümmern sich mein Team und ich aber um den Unterhalt von verschiedenen Systemen, die es für einen sicheren Netzbetrieb und somit für eine hohe Versorgungssicherheit braucht. Das kann ganz schön unberechenbar sein – bei Problemen müssen wir rasch eingreifen.

Remo Niffeler: Mir geht es ähnlich. Ich beschäftige mich sowohl mit der Planung und Konzeption von Projekten rund um Netzkommunikation als auch mit deren Umsetzung und Programmierung. Oft behebe ich auch akute Problemstellungen, beispielsweise bei Störungen. Zudem koordiniere ich als Teamleiter die Arbeit meiner vier Mitarbeitenden.

Vom Absolventen des Hochschulprogramms zum Teamleiter: Wie sah Ihr Weg in den letzten Jahren bei CKW aus?
Niffeler: Eingestiegen bin ich als Junior Projektmitarbeiter Netzbetrieb. Obwohl diese Stelle auf ein Jahr befristet war, hat sich mir bereits nach sechs Monaten eine neue Möglichkeit eröffnet. Die Stelle des Fachverantwortlichen zentrale Leitsysteme wurde frei. Ich habe mich beworben und wurde fest angestellt. In dieser Funktion konnte ich dann über die Jahre immer mehr Erfahrung und Wissen sammeln. 

Das Programm für Hochschulabsolventen

Wer sein Studium erfolgreich abgeschlossen hat und nun den Einstieg in die Berufswelt sucht, ist bei CKW an der richtigen Adresse. Die Energiedienst-leisterin fördert junge Talente mit einem einjährigen Berufseinsteiger-Programm. Mit dem voll honorierten Förderprogramm legen diese den Grundstein für ihre berufliche Entwicklung in der Energiewelt und haben zudem gute Aussichten auf eine spätere Festanstellung bei CKW.


Am 5. April findet in der Lounge & Bar suite in Luzern der Talent-Apéro Zentralschweiz statt. CKW wird mit einem Stand vor Ort sein und ihr Programm vorstellen.

Was hat Sie dazu bewogen, sich für das Hochschulabsolventen-Programm von CKW zu bewerben?
Geiger: Mich hat das Programm angesprochen, da ich zu einem marktgerechten Lohn Erfahrungen in der Energiebranche und in meinem Beruf sammeln kann. Zudem habe ich hier die Möglichkeit, Weiterbildungen zu absolvieren, und profitiere von der Begleitung eines «Göttis».

Ich habe es geschätzt, dass ich meinen Kollegen Löcher in den Bauch fragen konnte.
Remo Niffeler

Niffeler: Als mir die Programm-Verantwortliche die Stelle angeboten hatte, zögerte ich zuerst. Denn ich habe mein Studium berufsbegleitend absolviert und war in einem Industriebetrieb fest angestellt. Doch die Chance, einen Branchenwechsel zu schaffen, bietet sich nicht alle Tage. Deshalb habe ich mir gedacht: «Diese Chance musst du packen!»

Geiger: Gerade an deinem Beispiel sieht man, dass sich auch bei befristeten Stellen immer neue Chancen eröffnen, wenn beide Seiten zufrieden sind mit der Arbeit.

Michael Geiger arbeitet momentan im Hochschulsabsolventen-Programm von CKW.

Michael Geiger (26)

Geiger schloss 2018 sein Studium an der HSLU in Elektrotechnik ab. Seit September arbeitet er bei CKW als Junior SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) Ingenieur. Dabei beschäftigt er sich mit dem Unterhalt von verschiedenen Systemen, die es für den sicheren Netzbetrieb braucht.

Wie haben Sie den Berufseinstieg bei CKW erlebt?
Geiger: Für mich war es schon ein Sprung ins kalte Wasser, gerade weil die Arbeit so abwechslungsreich ist und man auch mit unvorhersehbaren Situationen umgehen muss. Aber mein Team hat mich sehr gut aufgenommen und unterstützt. 

Vom Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern des Programms profitiere ich oft.
Michael Geiger

Niffeler: Ich habe es auch sehr geschätzt, dass ich meinen Arbeitskollegen Löcher in den Bauch fragen konnte und sie sich immer Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten. Das waren ideale Voraussetzungen für den Wissens- und Erfahrungstransfer. 

Geiger: Das nehme ich auch so wahr. Oftmals sind es auch die vermeintlich naiven Fragen, die ein Licht auf blinde Flecken werfen. Daher nehmen die anderen neue Inputs auch mit Interesse auf. 

Remo Niffeler arbeitete im Hochschulabsolventen-Programm von CKW.

Remo Niffeler (34)

Niffeler hat 2012 sein Studium an der HSLU in Elektrotechnik abgeschlossen und ist danach bei CKW als Junior Projektmitarbeiter Netzbetrieb eingestiegen. Seit September 2018 ist er Leiter Grid Communications und führt ein Team von vier Mitarbeitenden.

Würden Sie sich wieder für das Hochschulabsolventen-Programm entscheiden?
Niffeler: Ja. Ich war überrascht, wie viel ich bewirken konnte, auch dank der Freiräume, die ich erhalten habe. So konnte ich beispielsweise eine Rundsteuerung mitentwickeln, die alle Haushaltsanschlüsse zentral steuern soll. Das war herausfordernd – insbesondere auch, weil ich mir in meiner früheren Arbeit als Elektromonteur solch lange Zeithorizonte von bis 
zu 20 Jahren, wie wir sie in der Planung benutzen, nicht kannte. 

Geiger: Gerade wenn es um neue oder herausfordernde Situationen geht, bin ich immer wieder froh um den Erfahrungsaustausch, den wir unter den Programmteilnehmenden pflegen. Beispielsweise an unserem monatlichen Zmittag – davon können wir alle profitieren.

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