Die unendliche Welt von 0 und 1

Digitale Lösungen im Überblick

Die Digitalisierung vereinfacht die tägliche Arbeit und automatisiert Prozesse – mit Auswirkungen auf fast jeden Bereich unseres Lebens. Das Automatisieren und Digitalisieren von Prozessen macht nur dann Sinn, wenn Bedürfnisse zweckmässig abgebildet werden. Wie dies richtig umgesetzt werden kann, zeigen drei Projekte, die bei CKW realisiert wurden.

Text: Debora Baumgartner

Kundenportal MyCKW

Nachdem CKW im Juni 2017 die Webseite komplett überarbeitet hat, war dieses Jahr das Kundenportal an der Reihe. Dem Markenversprechen «Wir machen Energie einfach» treu, stellt auch das neue Portal «MyCKW» den Kunden ins Zentrum. Spannend am neuen Portal ist, dass Kundendaten nahtlos im Kundenprofil eingebunden werden, über eine sogenannte «seamless Integration». So bietet das Portal unter anderem eine Visualisierung des aktuellen Stromverbrauchs. Mit dem Selfservice sind Kunden zudem nicht mehr an Arbeitszeiten gebunden, wenn sie zum Beispiel ein anderes Stromprodukt wählen oder Einblick in ihre Rechnungen erhalten möchten. 

CKW Kundenportal

«Das Beste an ‹MyCKW› ist, dass die Applikation komplett in die Webseite integriert ist, dadurch Synergien genutzt und dem eingeloggten Kunden auf www.ckw.ch persönliche Inhalte angezeigt werden können. Das Portal wurde mit der agilen Vorgehensmethodik Scrum umgesetzt. Dank diesem Vorgehen konnten wir innerhalb weniger Monate ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Auch in der Weiterentwicklung wird dieses Vorgehen angewendet, was uns den grossen Vorteil bringt, Kundenanforderungen innert kurzer Zeit umzusetzen.» sagt Daniel Knüsel. 

Neues Intranet

Um ein digitales Projekt erfolgreich umzusetzen, kann ein Schritt zurück zu Papier und Stift sinnvoll sein. Genau das war der Fall bei CKW, als ein neues Intranet her musste: Geplant wurde mit Flipcharts und Post-its. «Digitalisierung ist nur dann sinnvoll, wenn wir klare Bedürfnisse erfüllen können», sagt Projektleiterin Yvonne Ruckli. In Workshops mit Mitarbeitenden holte das Projektteam diese Bedürfnisse ab und priorisierte sie. Für die Umsetzung wurde das agile Projektmanagement gewählt: In kurzen Zeitabständen setzt das Team einzelne Aufgaben des Projektes um und schliesst diese ab. Nach jedem sogenannten Sprint bewertet das Team die getane Arbeit, bevor es die nächsten Aufgaben in Angriff nimmt. 

«Wir starteten mit den wichtigsten Bedürfnissen an das Intranet: Wie zum Beispiel eine gute Suchfunktion, das Telefonbuch oder ein Wiki mit allen wichtigen Informationen. Eine App für die bessere mobile Nutzung und weitere Funktion entwickeln wir nach dem Go-live», so Ruckli. Eine wichtige Eigenschaft des agilen Vorgehens, denn so kann das Produkt laufend an die Bedürfnisse angepasst werden. Ein durch und durch digitales Projekt. 

Neues Intranet

Supply Management Award 2018 Europe

Gemeinsam mit Flowdays gewinnt CKW die Supply Management Awards 2018 Europe in der Kategorie «Best Procurement Consultancy Project». Andreas Schneider, Leiter Supply Management, und Yvonne Ruckli, Projektleiterin, durften den Preis in Prag feierlich entgegennehmen.

Digitalisierung des Besucherwesens Stromwelt CKW

Virtual Reality

Für die sichere Stromversorgung werden modernste Technologien eingesetzt – so auch für das Besucherzentrum Stromwelt CKW. Ein virtueller Rundgang beinhaltet alle Räume mit den verschiedenen Exponaten, die an Führungen gezeigt werden. Sogar ein Ausflug via Virtual Reality Headset auf das Windrad Lutersarni mit Aussicht über das Entlebuch gehört dazu. «Mit dem virtuellen Rundgang wollen wir unseren Kunden zeigen, was sie bei uns erwartet», sagt René Lischer, Leiter Stromwelt CKW. 

#swissdigitalday

Das Wort «Digital» stammt vom Lateinischen «digitus» – den Finger betreffend. In der Technik versteht man darunter Systeme, die mit einer begrenzten Anzahl Ziffern Informationen übermitteln und verarbeiten. Das häufigste digitale System ist das Binäre: Mit den Ziffern 1 und 0 beschreibt es, ob ein Gerät oder System ein- oder ausgeschalten ist. Bei der Digitalisierung werden somit laufend neue Inhalte und Prozesse mit einer Abfolge von 1 und 0 beschrieben. Diese einfach klingende Umwandlung eröffnet eine neue Welt von unendlichen Möglichkeiten: Daten werden ausgetauscht, Geräte vernetzt, Prozesse automatisiert. 

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