WLAN und Telefonie

Wenn jede Hundertstelsekunde zählt

Nicht nur für die Skirennfahrer ist Zeit ein entscheidender Faktor, auch der Skihersteller Stöckli Swiss Sports AG strebt nach neuen Bestzeiten – schnelles WLAN und störungsfreie Telefonie an allen Standorten. 

Text: Christoph Emmenegger, Bild: Stöckli Swiss Sports AG, Erschienen: September 2019


Ilka Stuhec, Viktoria Rebensburg oder Fanny Smith – sie alle setzen auf Stöckli-Ski und fahren damit der Konkurrenz um die Ohren. Die meisten der jährlich 60 000 verkauften Paar Ski produziert Stöckli in der Manufaktur in Malters im Kanton Luzern. Dort trifft innovative Technologie auf leidenschaftliche Handarbeit.

Doch nicht nur bei der Qualität seiner Produkte legt Stöckli die Latte hoch, dasselbe gilt für die Kommunikationsinfrastruktur der 21 betroffenen Standorte. Sicher, zuverlässig und einfach soll sie sein – und das auch in den Berggebieten.

Flexible Lösung für WLAN und Telefonie

Der Skihersteller suchte nach einer neuen, kostengünstigeren Lösung für Telefonie und WLAN – und CKW kam als Beste ins Ziel. «Die Offerte von CKW überzeugte, da sie uns die grösste Flexibilität ermöglichte und Betriebskosten einspart», so Valentin Eitlinger, Controller bei Stöckli. Auch dank ihrer Grösse und Regionalität blieb CKW eine Skilänge vor der Konkurrenz. «Mit CKW haben wir einen kompetenten Partner gewählt, dem wir auf Augenhöhe begegnen können», sagt Valentin Eitlinger. 

Provider und Hoster getrennt

Schnell war klar, dass Stöckli die Provider- und Hostingleistung nicht beim selben Anbieter beziehen würde. Durch diese Trennung kann Stöckli mit den lokal verfügbaren Anbietern die jeweils beste Providerlösung finden. Das Hosting für alle 21 involvierten Standorte übernahm CKW. 

Beim Design und der Planung der IT-Architektur standen Fragen betreffend die Funktionalität und die Technologie im Zentrum. «Eine Herausforderung dabei war der Parallelbetrieb», sagt Hubert Koller, der zuständige CKW-Projektleiter. «Unsere neue Lösung musste die alte laufend ablösen, möglichst ohne Einschränkungen für die Mitarbeitenden. Dank unserer langjährigen Erfahrung konnten wir dies effizient umsetzen.»

  • Das Projekt in Kürze
    • Ziel: Kosteneinsparung bei grosser Flexibilität betreffend Anzahl User und Standorte
    • Umfang: 21 Standorte vernetzt, 110 Telefonie-Teilnehmer, davon 40 OpenScape WLAN-Telefone, 41 WLAN-Sender, 22 Firewalls
    • Projektdauer: Dezember 2018 bis Juni 2019
    • Telefonie-Lösung: Unify OpenScape Business S virtualisiert
    • IT-Produkte: Cisco, SonicWall, Aruba 
    • Geplante Kosteneinsparung: 30 Prozent gegenüber der bisherigen Lösung

CKW und Unify als bewährte Partner

Bei der Wahl des Systemherstellers für die Telefonie-Dienste setzte CKW mit Unify auf einen bewährten Partner. Unify gehört zu den weltweit führenden Marken für Kommunikationssoftwares und -services. Mit der OpenScape Business Lösung von Unify stattete CKW die Festnetz- und die mobilen Geräte der 110 Telefonie-Teilnehmenden aus. «Damit konnten wir die gewünschte Flexibilität und Skalierbarkeit erreichen», sagt Hubert Koller.

Das Netzwerk und das VPN baute CKW mit Produkten von Cisco und SonicWall auf. Beim WLAN entschied sich CKW für den Einsatz des Aruba-WLAN-Controllers im virtualisierten Betrieb. «Der Mehrwert gegenüber einem physikalischen Controller ist die sehr hohe Verfügbarkeit und die unbegrenzte Skalierung der Anzahl WLAN-Sender», sagt Hubert Koller. Die Daten von Stöckli lagern in zwei Rechenzentren, eines davon gehört CKW. 

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Rasche Migration aller Standorte

Ziel war es, die Kosten für den Parallelbetrieb von bestehender und neuer Kommunikationsinfrastruktur möglichst tief zu halten. Daher migrierte CKW die 21 Stöckli-Standorte innert zwei Monaten. Die Rollouts an den Standorten verliefen grösstenteils problemlos. Die Erschliessung einiger Standorte stellte eine Herausforderung dar. «Beispielsweise in abgelegenen Filialen, in denen der Internetanschluss nicht ausreichend performte», sagt Hubert Koller. Was tun? Wenn es nicht läuft, setzt der Ski-Servicemann auf das richtige Wachs, CKW auf die richtige Technik. In diesem Fall: die Standorte mit mobilem Internet erschliessen. 

Skalierbare IT-Lösung für die Zukunft

«Ich schätzte es sehr, dass sich CKW auch um Probleme kümmerte, die eigentlich nicht Projektbestandteil waren. Dazu gehörten beispielsweise Probleme mit Providern», sagt Valentin Eitlinger. «Während des ganzen Projekts konnte ich mich auf Herrn Koller und CKW verlassen.»

Der Skihersteller hat sich bewusst für eine zukunftsorientierte Lösung entschieden. Das neu installierte WLAN von CKW dient als Basis von mobiler Telefonie, den IT-Diensten für das Kassensystem und den PCs. «Sämtliche Standorte sind nun auf demselben Stand der Technik», sagt Valentin Eitlinger. Mit der neuen Lösung spart Stöckli voraussichtlich jährlich rund 30 Prozent der bisherigen Kosten. Ein weiterer Vorteil: Die Lösung lässt sich beliebig skalieren. Damit Stöckli auch in Zukunft der Konkurrenz eine Skilänge voraus ist.

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