Lauftipps für jede Distanz

Kilometer, die Gutes bewirken

Ein Marathon, ein Halbmarathon und ein 10-Kilometerlauf: am 28. Oktober 2018 liefen am Swiss City Marathon Lucerne rund 11'000 Personen durch durch die Stadt, darunter auch eine Gruppe von CKW-Mitarbeitenden. Drei von Ihnen verraten ihre Trainingstipps und worauf es beim Laufen allgemein ankommt.  

Text: Debora Baumgartner, Bilder: Philipp Schmidli

Marion Glanzmann lief zehn Kilometer am Swiss City Marathon Lucerne

«Raus aus der Komfortzone! Nur so konnte ich meine eigenen Grenzen kennenlernen. Für den Wettkampf muss ich wissen, wie weit ich gehen kann und wie sich das anfühlt. Das schaffe ich aber nur in einer Laufgruppe oder mit einem Laufpartner. Zusammen können wir uns gegenseitig motivieren. 
Bei Laufen merkt man lange nicht, dass man Fortschritte macht. Ziele helfen, die Motivation zu behalten. Diese müssen jedoch erreichbar sein. Wenn gar nichts mehr geht, versuche ich den Kopf auszuschalten und mir positiv zuzureden. Es ist erstaunlich, wie viel dann doch noch geht. Am allerwichtigsten ist die Freude am Joggen, alles andre folgt.»

Zeit: 59:12,1 

Christoph Kronig lief am 28. Oktober den Marathon (42 Km) 

Christoph König

«Um einen Marathon zu bewältigen, steigere ich den Umfang der Trainings langsam. So können sich Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke langsam an die Belastung anpassen. Ein Marathon braucht viel Ausdauer, was sich auch in den Trainings wiederspiegelt. Ich absolvierte bis zu 70 Prozent der Trainings in einem tiefen Pulsbereich, der Grundlageausdauer.

Ruhe und Erholung sind fester Bestand meines Trainings. Ruhetage, Regenrationstrainings, Sauna, Massage und genügend Schlaf, gesunde Ernährung gehören genauso dazu, wie das Laufen selber. Es sind die Pausen nach dem Training, die stark machen. Abwechslung im Training schafft neue Reize, die nicht nur den Körper stärken, sondern auch die Motivation. Das nächste Ziel sollte nicht zu hoch gesteckt sein.» 

Zeit: 3:58.06,7 

Bettina Putzi startete in Luzern am Halbmarathon (21 Km)

Bettina Putzi

«Bei regelmässigen Intervalltrainings und Tempoläufen kann ich meine Grenzen testen und meine Fortschritte spüren. Bei Anzeichen von Schmerzen oder Überlastungen im Training ist es jedoch wichtig, das Tempo zu senken oder eine Pause einzulegen. Mein Tipp: gut auf den Körper hören, die Signale sind meistens deutlich. 
Hapert es dennoch bei der Motivation? Zwischendurch an einem Lauf mitzumachen, kann Wunder bewirken. Einige ausgewählte Wettkämpfe halten mich bei Stange und die gute Stimmung gibt mir Energie für das Training bis zum nächsten Halbmarathon. 
Naht der lang ersehnte Halbmarathon, gewinnt die Ernährung an Bedeutung. Zwei bis drei Tage vor dem Rennen fülle ich den Kohlenhydratspeicher und trinke mehr als gewohnt.»

Zeit: 1:40.00,3

Jeder Kilometer zählt
Zweimal pro Woche trainieren laufbegeisterte CKW-Mitarbeitende über den Mittag zusammen. Unter der Leitung erfahrener Läufer bereiten sie sich auf verschiedene Laufveranstaltungen in der Zentralschweiz vor. Für jeden an einem Wettkampf gelaufenen Kilometer spendet die Geschäftsleitung einer gemeinnützigen Stiftung fünf Franken. Letztes Jahr lief die Gruppe 1'688 Kilometer und sammelte so 8'440 Franken.

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