Netzanschluss

So einfach bringen wir Ihr Projekt ans Stromnetz
Haben Sie Fragen?
  • Sie planen ein Bauprojekt – wir sorgen für die zuverlässige Stromversorgung
    Planen Sie einen festen Anschluss an das Verteilnetz? Beauftragen Sie Ihren Elektroplaner oder Elektroinstallateur 
    Unkomplizierte Abwicklung Ihres Vorhabens über unser Serviceportal 

Beauftragen Sie Ihren Elektroinstallateur oder Elektroplaner für einen Anschluss an das Verteilnetz von CKW – wir sorgen für die zuverlässige Stromversorgung.

In unserem Serviceportal kann Ihr Elektroplaner oder Elektroinstallateur Ihr Vorhaben schnell und unkompliziert registrieren und alles rund um den sicheren Zugang für Sie in die Wege leiten.

In fünf Schritten zum Netzanschluss

  • 1. Planen und melden

    Ganz gleich, ob Sie für Ihr Projekt Nieder- oder Mittelspannung brauchen oder sich mit Ihrer eigenen Energieerzeugungsanlage anmelden: Ihr Elektroinstallateur erledigt alles schnell und einfach über unser Netzanschluss-Portal. Als Basis für den Netzanschlussvertrag mit CKW benötigen wir von ihm eine Installationsanzeige. Details zu baulichen Massnahmen und Preisinformationen finden Sie in den Netzanschlussrichtlinien oder weiter unten in den verschiedenen Registern. 

  • 2. Realisieren

    Wir installieren unsere Mess-, Tarif-, Steuer- und Kommunikationsapparate bei Ihnen vor Ort. Dafür benötigen wir freien Zugang zu sämtlichen Anschlüssen und Messeinrichtungen. Beachten Sie dabei Anhang 6 und 7 der Netzanschlussrichtlinien. Am besten planen Sie diesen Schritt gemeinsam mit Ihrem Elektroplaner oder Architekten.

  • 3. In Betrieb nehmen

    Ihr Elektroinstallateur übernimmt die Schlusskontrolle Ihrer Anlage und erstellt einen Sicherheitsnachweis (SiNA) mit Mess- und Prüfprotokoll.

  • 4. Nutzen

    Wir sorgen für die sichere und zuverlässige Durchleitung von elektrischer Energie und erfassen alle für Sie wichtigen Verbrauchsdaten. Je nach Grösse und Verbrauch Ihrer Anlage erhalten Sie von uns zusätzlich ein passendes Netzprodukt. Beim Umbau des Messkonzeptes ist eine neue Installationsanzeige (IA) an CKW erforderlich.

  • 5. Kontrollieren

    Hier erfahren Sie alles über die regelmässige Überprüfung.

Preisinformation/Netzanschlussrichtlinien

Erstellung, Kabelschutz und Entwässerung für Aussenkasten

Ein- und Mehrfamilienhäuser erhalten in der Regel einem Aussenkasten. Bei Reihenbauten hat die Verbindung zu den einzelnen Häusern installationsseitig durch Reihenhausleitungen mit einer Haussicherung in jedem Gebäude zu erfolgen. Ist der Zutritt ins Gebäudeinnere nicht jederzeit möglich (z. B. Ein und Zweifamilienhäuser, Ferienhäuser, Schützenhäuser, Sportplätze, Schwimmbäder, Pumpenhäuser, Werkstätten, Relais- und Signalstationen, Zivilschutzanlagen usw.), müssen Anschlusssicherungen und Messeinrichtungen von aussen allgemein zugänglich sein.

Erstellung, Kabelschutz und Entwässerung für Aussenkasten

Hinweis

Das Kabelschutzrohr ist in geeigneter Weise zu entwässern und örtlich mit der Sickerleitung zu verbinden. Für allfällige Schäden, die durch Wassereinbruch entstehen, übernimmt CKW keine Haftung.

Anordnung der Entwässerung
Anordnung der Entwässerung

Hinweis

Das Kabelschutzrohr ist in geeigneter Weise zu entwässern und örtlich mit der Sickerleitung zu verbinden. Für allfällige Schäden, die durch Wassereinbruch entstehen, übernimmt CKW keine Haftung.

Pressringe

Hinweis

Das Kabelschutzrohr ist in geeigneter Weise zu entwässern und örtlich mit der Sickerleitung zu verbinden. Für allfällige Schäden, die durch Wassereinbruch entstehen, übernimmt CKW keine Haftung.

Erstellung, Kabelschutz und Entwässerung für Innenanschluss

Hinweis

Das Kabelschutzrohr ist in geeigneter Weise zu entwässern und örtlich mit der Sickerleitung zu verbinden. Für allfällige Schäden, die durch Wassereinbruch entstehen, übernimmt CKW keine Haftung.

Begriffe

  • Anschlussbeitrag

    Gesamtheit von Netzanschlussbeitrag und Netzkostenbeitrag. Er deckt die Aufwendungen für die technische Anbindung der Anlagen des Netzanschlussnehmers und einen Teil der Beanspruchung des Verteilnetzes ab.

  • Anschlusspunkt

    Ort, an welchem die Netzanbindung des Netzanschlussnehmers erfolgt. Grenze der betrieblichen Verantwortung (Grenzstelle) zwischen Netzbetreibern einerseitsund Netzanschlussnehmern andererseits, gleichzeitig auch Übergabestelle für den Energieaustausch.

  • Anschlussüberstromunterbrecher

    Technische Einrichtung an der Grenzstelle jedes Niederspannungsnetzanschlusses zur Begrenzung der bezugsberechtigten Leistung und zum Schutz der Objektinstallationen vor Überlast und Kurzschluss. In der Regel sind Anschlussüberstromunterbrecher Schmelzsicherungen (Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherung [NHS]), Leitungsschutzschalter oder Leistungsschalter.

  • Bauliche Voraussetzungen

    Notwendige bauliche Massnahmen für den Netzanschluss: das Öffnen und Eindecken des Kabelgrabens; das Liefern, Verlegen und Einbetten der Kabelschutzrohre; Wiederinstandstellungsarbeiten; Massnahmen gegen Wasser- und Gaseintritt durch die Kabeleinführung in das Gebäude.

  • Benutzungsdauer

    Die Benutzungsdauer gibt an, wie viele Stunden ein Endkunde das elektrische Netz tatsächlich belastet hat. Errechnet wird die Benutzungsdauer aus dem Quotienten der Gesamtarbeit über 12 Monate und der höchsten Last in diesem Zeitraum.

  • Bezugsberechtigte Leistung

    Die mit dem Netzanschlussnehmer vereinbarte und im Netzanschlussvertrag festgehaltene maximale Leistung in kVA, die von den Objektinstallationen des Netzanschlussnehmers aus dem Verteilnetz bezogen wird.

  • Einspeiseleistung

    Elektrische Leistung, die eine Energieerzeugungsanlage oder weitere Anlagen (z. B. Batteriespeicher) in das Netz einspeisen.

  • Einspeisepunkt

    Verknüpfungspunkt der EEA-Anschlussleitung mit dem Netz. In der Regel mit der Netzanschlussstelle übereinstimmend.

  • Elektrische Leistung

    Die elektrische Leistung errechnet sich wie folgt: S = U x I x √3 (1’000 VA = 1 kVA) Wobei S die elektrische Scheinleistung mit der Einheit Voltampere [VA] bedeutet, U 400 Volt beträgt und I die Nennstromstärke des Anschlussüberstromunterbrechers in Ampere [A] ist.

  • Produzent

    Natürliche oder juristische Person, die Eigentümerin eines oder mehrerer Kraftwerke oder Kraftwerksanteile zur Erzeugung von Elektrizität in Form von Wirk- und Blindleistung bzw. Wirk- und Blindenergie ist und diese Elektrizität ins Netz einspeist.

  • Feinerschliessung

    Sie umfasst in der Regel das Niederspannungsnetz und die Transformatorenstation.

  • Grenzstelle

    Sie bezeichnet die Grenze der Verantwortlichkeit zwischen dem Netzanschlussnehmer und dem Verteilnetzbetreiber. Bei einem Niederspannungsnetzanschluss liegt die Grenzstelle in der Regel an den Eingangsklemmen des Anschlussüberstromunterbrechers (Anhang 1). Bei einem Mitteloder Hochspannungsnetzanschluss ist die Grenzstellein der Regel die Abgangsklemme des Übergabeschalters vor dem  Messfeld (Anhang 2). Die Grenzstelle wird vertraglich festgelegt.

  • Groberschliessung

    Sie umfasst in der Regel das Mittelspannungsnetz.

  • Mittelspannung (MS)

    In Verteilnetzen der CKW beträgt die Mittelspannung 20 kV.

  • Netzanschluss

    Die technische/physikalische Anbindung von Anlagen eines Netzanschlussnehmers an das Verteilnetz.

  • Netzanschlussbeirag

    Beitrag an die Aufwendungen für das Erstellen des Netzanschlusses und für allfällige Netzanpassungen.

  • Netzanschlussnehmer

    Ein Grundeigentümer oder Baurechtsberechtigter oder ein Netzbetreiber, der über einen Netzanschluss verfügt. Im Falle der Erstellung eines Netzanschlusses umfasst dieser Begriff auch den Anschlussberechtigten.

  • Netzanschlussstelle / Verknüpfung mit dem Netz

    Ort der physikalischen Anbindung des Netzanschlusses an das Verteilnetz des Verteilnetzbetreibers.

  • Netzanschlussvertrag

    Mit dem Netzanschlussvertrag erhält der Grundeigentümer das Recht, seine Objektinstallationen an das Verteilnetz anzuschliessen. Zudem werden im Netzanschlussvertrag die technischen Voraussetzungen und die bezugsberechtigte Leistung festgelegt.

  • Netzkostenbeitrag

    Beitrag entsprechend der Beanspruchung des Verteilnetzes, ungeachtet, ob beim Netzanschluss Netzausbauten getätigt werden müssen oder nicht. Er deckt einen Teil der Grob- und Feinerschliessung ab.

  • Netzrückwirkungen

    Beeinträchtigung der Netzspannung in Grösse und zeitlichem Verlauf, verursacht durch den Betrieb von Anlagen des Netzanschlussnehmers.

  • Niederspannung (NS)

    Die Niederspannung beträgt in Verteilnetzen der CKW 400/230 Volt.

  • Transformatorenstation

    Anlage zur Umwandlung von Mittelspannung in Niederspannung.

  • Verbrauchsstelle

    Pro Verbrauchsstelle braucht es eine Messeinrichtung.

  • Verteilkabine

    Anlage zur Aufteilung des Niederspannungsverteilnetzes für den Netzanschluss von Netzanschlussnehmern.

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