Solar Contracting für Schokoladenherstellung

26. April 2021|Lesezeit: 765 min

Seit knapp einem Jahr ist auf dem Dach von Aeschbach Chocolatier in Root bei Luzern eine Photovoltaikanlage in Betrieb. Sie ist von CKW im Solar Contracting realisiert worden.

Text: Simon Eberhard|Bilder: Matthias Jurt

Knapp 40 Jahre lang produzierte Aeschbach Chocolatier in Cham. Darunter Schoggitaler, Osterhasen oder «Zuger Chriesiblüeten», die Spezialität des Hauses. Doch der Platz war knapp geworden für die wachsende Nachfrage. Zudem war das Gebäude in die Jahre gekommen. Es genügte den Anforderungen an eine moderne Schokoladeproduktion nicht mehr. Insbesondere war es schwierig, die für die Produktion wichtige Temperatur zu regulieren. 

Der Neubau von Aeschbach in Root kommt ohne fossile Energieträger aus. 

Umweltfreundlicher Neubau in Root

Das war vor rund zehn Jahren. Als in Root bei Luzern ein Gelände zum Verkauf stand, ergriff man bei Aeschbach die Chance, dort einen neuen Firmenhauptsitz zu bauen. So zog der Betrieb 2012 von Cham einige Kilometer südwärts. «Das neue Gebäude in Root hat zahlreiche Vorteile», sagt Jürg Rogenmoser, der den Betrieb zusammen mit Markus Aeschbach leitet. «Dank einer Wärmepumpe heizen und kühlen wir das Gebäude mit der Energie aus dem Grundwasser. So sind wir nun frei von fossilen Energieträgern.»

Ein kleiner Wermutstropfen war damals, dass man auf die Photovoltaikanlage verzichten musste, obwohl eine solche geplant gewesen wäre. So hat Aeschbach die Dachlast bereits beim Bau so ausgelegt, dass darauf eine Photovoltaikanlage möglich war. Aber da man gleichzeitig auch verschiedene Produktionsmaschinen modernisieren musste, stand nicht genügend Investitionsbudget für die Finanzierung einer Photovoltaikanlage zur Verfügung.

Der operative Geschäftsführer Jürg Rogenmoser auf der neuen Solaranlage auf dem Dach des Aeschbach-Hauptsitzes.

Contracting als wirtschaftliche Lösung

Einige Jahre später ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Aeschbach-Hauptsitzes doch noch Realität geworden. Möglich gemacht hat dies ein Solar-Contracting mit CKW. Mit diesem Vertragsmodell installiert und betreibt CKW auf dem Dach ihres Kunden eine Photovoltaikanlage auf eigenes Risiko.

Im Gegenzug bezieht der Kunde den Strom zu einem Fixpreis im vertraglich vereinbarten Zeitraum. Danach geht die Anlage kostenlos in dessen Besitz über. Der Kunde hat jedoch die Möglichkeit, die Anlage bereits zu einem früheren Zeitpunkt zum vorab definierten Restwert zurückzukaufen. Dank dem Contracting steht so einem Unternehmen die Möglichkeit offen, eine wirtschaftliche Solaranlage zu bauen und zu betreiben, ohne grosse Vorabinvestitionen tätigen zu müssen.

Mit der Solaranlage kann Aeschbach übers Jahr gerechnet 20 Prozent des Strombedarfs abdecken.

Vorzeitiges Rückkaufsrecht für Photovoltaikanlage

«Wir sind Spezialisten für Schokolade, jedoch nicht für Strom», erzählt Rogenmoser, gelernter Confiseur und heutiger COO, der seit 30 Jahren für das Unternehmen arbeitet. «Da wir als Grossbezüger mit langfristigem Liefervertrag bereits seit vielen Jahren mit CKW gut zusammenarbeiten, wollten wir die Anlage auch mit CKW als Partner realisieren.»

Bei der Anlage in Root hat CKW im Rahmen des Solar-Contractings die gesamte Planung übernommen – von der Ausschreibung über den Bau bis zur Inbetriebnahme im Frühling 2020. Nach Möglichkeit will Aeschbach laut Rogenmoser bereits vor Ablauf der Vertragsdauer von der Option des Rückkaufsrechts Gebrauch machen.

«Die neue Photovoltaikanlage ist das Tüpfchen auf dem i unseres umweltfreundlichen Neubaus.»

Jürg Rogenmoser

COO Aeschbach Chocolatier AG

Erfolgreiche Übergabe dank flexibler Vertragsgestaltung

Die Solaranlage, die seit einigen Jahren im Solar Contracting Model von CKW betrieben wurde, gehört nun Aeschbach Chocolatier. Das Unternehmen hat vom vorzeitigen Rückkaufrecht Gebrauch gemacht und betreibt die Anlage selbst. «Dies war von Anfang an der Plan», so Jürg Rogenmoser. «Damals fehlten uns die finanziellen Mittel, um selbst eine Photovoltaikanlage zu realisieren. Mit dem Solar Contracting von CKW konnten wir dieses Problem umgehen.» Während der Vertragslaufzeit beobachtete Jürg Rogenmoser die effektive Produktion und den Eigenverbraucht genau und konnte sich täglich von der hochwertigen Solaranlage überzeugen.

Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch

«Unsere Produktion ist energieintensiv», sagt Jürg Rogenmoser. Den Strom aus der mit Solar-Contracting realisierten Photovoltaikanlage nutzt das Unternehmen vollständig selbst. Übers ganze Jahr gerechnet deckt es damit mindestens 20 Prozent des Strombedarfs. In den sonnenreichen Sommermonaten sind es sogar über 30 Prozent.

Seit bald einem Jahr ist die Anlage nun in Betrieb. «Technische Schwierigkeiten gab es bisher nicht, es funktioniert alles tipptopp», resümiert Rogenmoser zufrieden. «Die neue Photovoltaikanlage ist sozusagen das Tüpfchen auf dem i unseres umweltfreundlichen Neubaus.»

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