Intelligente Zähler für Egerkingen

EVE und CKW arbeiten zusammen

Die Elektrizitätsversorgung Egerkingen ersetzt derzeit ihre Stromzähler durch Smart Meter. Dafür hat sie sich für eine Zusammenarbeit mit CKW entschieden.

Text: Isabelle Frühwirt | Bild: EVE | Erschienen: Central 3/2019


 

Welche Smart Meter möchten wir? Und welcher Dienstleister besitzt die Kompetenz für ein solches Projekt? Mit diesen beiden Fragen beschäftigte sich Markus Siepe, Geschäftsleiter der Elektrizitätsversorgung Egerkingen (EVE). Klar ist: Die 2'300 Zähler im Dorf müssen ersetzt werden. Bei den Smart Metern gibt es unterschiedliche Technologien. Einige übermitteln die Daten per Funk, andere über Glasfaser (LWL) oder übers Energie-Kabelnetz (PLC). Siepe: «Wir entschieden uns für das Funksystem. Es funktioniert zuverlässig durch Vermaschung der Zähler und braucht im Vergleich zu anderen Systemen weniger Konzentratoren und Antennen.» Zudem seien die einmaligen sowie die wiederkehrenden Kosten tiefer als bei anderen Systemen. «Und als Partner wählten wir CKW.»
 

Markus Siepe
Die Smart Meter funktionieren einwandfrei.
Markus Siepe, Geschäftsleiter Elektrizitätsversorgung Egerkingen

Eine Frage der Erfahrung

CKW hat bereits viel Erfahrung mit Smart Metern. Daniel Schmeder, Account Manager Kundengeschäft CKW und Projektleiter bei Smart-Meter-Rollouts, sagt: «Wir haben bereits über 23'000 Smart Meter bei uns und unseren Kunden im Einsatz.» Von dieser Erfahrung profitiert Egerkingen. Schmeder: «Das Projekt ist voraussichtlich 2020 beendet – ein Jahr früher als geplant.»

Das kann der Smart Meter

Die intelligenten Zähler tragen zur Erhöhung der Energieeffizienz bei und sind deshalb Teil der Energiestrategie 2050 des Bundes. Bis 2027 müssen schweizweit 80 Prozent aller Stromzähler smart sein. Da der effektive Verbrauch quartalsweise verrechnet wird, haben Kunden einen besseren Überblick über ihren Strombedarf. Auch Wasser-, Wärmeund Energiemonitoring können über den Smart Meter ausgeführt werden. Aufgrund der niedrigen Funkfrequenz des Signals ist die Kommunikation gewährleistet, selbst wenn sich die Zähler im Kellergeschoss befinden oder in ländlichen Gebieten weit auseinanderliegen.

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