Sicher und regional

Eigener «White Space»-Bereich für die SUVA im CKW-Datacenter

Besonders schützenswerte Daten erfordern besonders hohe Sicherheitsmassnahmen. Deshalb lagern die Daten der Suva auch im CKW-Datacenter DC LuZ Luzern Nord.

Text: Isabelle Frühwirt | Bild: Remo Inderbitzin | Erschienen: Central 1/2019

Die Suva muss für mindestens zehn Jahre nach Abschluss eines Falls die Dossiers ihrer rund 1,95 Millionen Versicherten speichern. Diese Auflage, aber auch die fortschreitende Digitalisierung führen zu enormen Datenmengen, die an einem sicheren Ort gelagert werden müssen. Als 2015 die Alters- und Leistungsgrenze eines Suva-Rechenzentrums erreicht war, entschied sich die Suva, als Ankerkunde beim Bau des neuen CKW-Datacenters mitzuwirken. Gemeinsam wurde der Suva-«White Space» nach den Bedürfnissen der Suva geplant und aufgebaut. 

Höchste Sicherheitsansprüche

Das CKW-Datacenter bietet Unternehmen die Möglichkeit, in einem «White Space»-Bereich eine eigene IT-Infrastruktur zu errichten. Dabei profitieren sie von den Rahmenbedingungen eines Rechenzentrums der Königsklasse: Mit den Tier-Levels 3 und 4 erfüllt es höchste Sicherheitsansprüche. Neben den flexiblen «White Space»-Bereichen bietet CKW im DC LuZ Luzern Nord auch schlüsselfertig vorinstallierte Räume verschiedener Grösse an.

  • ISO-Norm erfüllt

    Mit der Umsetzung der Norm «ISO/IEC 27001:2013» stellt CKW für den Datacenter-Betrieb sicher, dass die internen Sicherheitsrichtlinien den internationalen Normanforderungen an das Informationssicherheits-Managementsystem entsprechen. Damit sind die Vertraulichkeit, die Integrität und die Verfügbarkeit der Informationen in allen Prozessschritten gewährleistet.

Positive Zwischenbilanz

«Die Anforderungen an das neue Rechenzentrum waren klar definiert», sagt René Zubler, Leiter Infrastructure Services bei der Suva. Oberste Priorität: Sicherheit. «Unsere Daten sind äusserst schützenswert», sagt Zubler, «und wir müssen sie unter eigener Kontrolle haben.» Daneben spielten bei der Konzeption des Rechenzentrums auch die Kapazität und die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Nach drei Betriebsjahren zieht Zubler eine positive Zwischenbilanz: «Wir sind sehr zufrieden mit der Infrastruktur des CKW-Rechenzentrums; die Prozesse sind eingespielt, und die Systeme laufen seit drei Jahren stabil.» 

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