Drei Schritte zur Solaranlage

Im Kraftwerk zu Hause

Umweltfreundlich und immer günstiger – die Zahl der Solaranlagen nimmt laufend zu. Gemäss Branchenverband «Swissolar» sind mittlerweile rund 85’000 Anlagen in Betrieb. Sie produzieren Strom für etwa 500’000 Haushalte und sparen dabei 240’000 Tonnen CO2 ein.

Text: Isabelle Frühwirt | Bild: Philip Schmidli | Erschien: Meine Energie 2/2017 (Stand der Zahlenangaben: 2020) 

1. Potenzial ermitteln

Die meisten Dachformen kommen für eine Photovoltaikanlage in Frage, der Stromertrag variiert aber je nach Ausrichtung zur Sonne. Ist Ihr Dach unbeschattet und weicht nicht mehr als 45 Grad von Süden ab, stimmen die Voraussetzungen. Auch Ihre Hausfassade kann mit Solarmodulen bestückt eine Menge Strom produzieren. 

Auf sonnendach.ch und sonnenfassade.ch können Sie ermitteln, wie gut sich Ihr Gebäude eignet und wie viel Ertrag Sie erwarten können. Solarmodule können auf dem Dach sowohl über den Ziegeln als auch an deren Stelle angebracht werden. Die zweite Variante – eine integrierte PV-Anlage – eignet sich insbesondere dann, wenn Sie das Dach ohnehin sanieren. Dann lassen Sie anstelle von Dachziegeln gleich Solarmodule verlegen. 

Betrachten Sie bei der Planung Fassade, Dach, Heizsystem und Haustechnik zusammen.

Mit Onlinetools finden Sie heraus, wie gut Ihr Dach für eine Solaranlage geeignet ist. 

2. Planung festlegen

Fassade, Dach, Heizsystem und Haustechnik gehören zusammen, daher sollten Sie sie auch als grosses Ganzes betrachten. Ein Beispiel: Bevor Sie eine neue Heizung einbauen, prüfen Sie am besten zuerst die Fassade: Ist sie ausreichend gedämmt? Wenn nicht, sollten Sie sich zuerst um die Fassade kümmern und dann erst um das neue Heizsystem. So reduzieren Sie den Energieverbrauch Ihres Gebäudes und brauchen eine weniger leistungsstarke Heizung. 

Energetische Sanierungen unterstützen Bund und Kantone mit dem Gebäudeprogramm. Informationen zu den Fördergeldern finden Sie unter gebaeudeprogramm.ch

Betrachten Sie bei der Planung Fassade, Dach, Heizsystem und Haustechnik zusammen.

Fassade, Dach, Heizsystem und Haustechnik gehören zusammen. Sie sollten also bei der Planung das grosse Ganze betrachten. 

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

Die Energiezukunft kann schon heute beginnen – etwa mit dem «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch», kurz: ZEV. Immobilienbesitzer und Mieter können Solarstrom gemeinschaftlich produzieren und verbrauchen. Erfahren Sie hier, wie das funktioniert. 

3. Installation veranlassen

Lassen Sie die Installation Ihrer PV-Anlage von Profis durchführen. «Swissolar», der Fachverband für Sonnenenergie, zertifiziert Installateure und Planer. Um das Gütesiegel «Solarprofi» zu erhalten, muss ein Unternehmen hohen Qualitätsanforderungen genügen. Auf solarprofi.ch finden Sie zertifizierte Installateure wie CKW in Ihrer Region. 

Idealerweise offeriert Ihr Installateur sämtliche Leistungen – von der Planung über die Installation und die Anschlüsse bis hin zur Anmeldung der Anlage beim lokalen Energieversorger. CKW beispielsweise bietet einen solchen Service an. 

Lassen Sie die Installation Ihrer PV-Anlage von Profis durchführen.

Auf www.solarprofi.ch finden Sie zertifizierte Installateure wie CKW in Ihrer Region.

Wünschen Sie eine Beratung zu Solaranlagen? Kontaktieren Sie uns. 

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