Umfassendes Projekt an schönster Lage

CKW packt während anderthalb Jahren beim Hotel Chenot Palace Weggis an

Das Hotel Chenot Palace Weggis erstrahlt in neuem Glanz. Im Interview erzählen die Projektleiter von CKW und der Generalunternehmung Anliker AG und der wissenschaftliche Direktor des Hotels, wie sie das umfassende Projekt gestemmt haben.

Text: Tamara Tiefenauer | Bild: Philipp Schmidli, z.V.g.

 

Eine Baustelle, drei Blickwinkel: Beim Chenot Palace Weggis mussten viele Zahnräder ineinandergreifen, damit alles rechtzeitig fertig wurde: In nur anderthalb Jahren stand der Neubau und der Altbau war saniert. Die Bauherrschaft beauftragte dafür die Generalunternehmung Anliker AG. Diese wiederum fragte für sämtliche Elektro-, IT- und Kommunikationsinstallationen CKW Gebäudetechnik und Elektrizitätswerk Schwyz (EWS) an. In den folgenden Interviews erzählen die beiden Projektleiter, wie sie trotz der knappen Zeit gute Arbeit geliefert haben. Und George Gaitanos, wissenschaftlicher Direktor des Hotels, verrät, worüber er sich nach den Bauarbeiten am meisten freut.

Rene Hofstetter: «Die knappe Zeit war eine grosse Herausforderung»

Rene Hofstetter, Projektleiter Gebäudetechnik bei CKW

Rene Hofstetter, Projektleiter Gebäudetechnik bei CKW, verlegte seinen Arbeitsplatz für die komplette Bauphase ins Chenot Palace Weggis.


CKW setzte ihren Auftrag innerhalb sehr kurzer Zeit um – während anderthalb Jahre, üblich wäre etwa das doppelte. Wie gelang es, dennoch qualitativ hochwertige Arbeit zu liefern?

Wichtig war eine gute Organisation der Aufträge. Ich verlegte mein Büro deshalb für diese Zeit ins Hotel. So hatten die Bauherrschaft, die Generalunternehmung und die 50 Elektrofachleute immer einen Ansprechpartner vor Ort. Zudem blieben die Entscheidungswege kurz und ich konnte schnell reagieren. Das war sehr wichtig, denn wir setzten viele Teilprojekte gleichzeitig um: Stark-/Schwachstrom, Elektroverteilungen, Brandmelde-, Video-, Evakuations-, Musik- und Telefonanlagen sowie Dect, Wlan und Netzwerk IT-Switch.

Wir setzten viele Teilprojekte gleichzeitig um: Stark-/Schwachstrom, Elektroverteilung, Brandmelde-, Video-, Evakuations-, Musik- und Telefonanlagen sowie Dect, Wlan und Netzwerk IT-Switch.
Rene Hofstetter, Gebäudetechnik bei CKW

Welches war die grösste Herausforderung bei diesem Projekt?

Zu Beginn gingen wir davon aus, dass wir im Neubau die Elektro-, IT- und Kommunikationsinstallationen umsetzen. Es stellte sich aber heraus, dass sich diese neue Technik nicht mit der bisherigen im Altbau verbinden liess. Deshalb mussten wir die bestehende Technik aufrüsten. So vergrösserte sich das Projekt, der Zeitraum blieb aber derselbe. Das war schon eine grosse Herausforderung. Wir arbeiteten von Beginn an mit dem EWS zusammen und konnten deshalb auf insgesamt 50 Fachkräfte zurückgreifen. Das half uns, die personellen Ressourcen sinnvoll einzusetzen und das Projekt rechtzeitig zu Ende zu bringen.

Was machte dieses Projekt für Sie einzigartig?

Trotz der knappen Zeit ein so gutes Ergebnis zu erzielen, ist beachtlich. Dies auch Dank der tollen Zusammenarbeit mit Anliker. Teil dieses Projektteams zu sein, war sehr eindrücklich und hat mir viel Freude bereitet. Und persönlich habe ich meinen Arbeitsplatz in Weggis sehr geschätzt: Ich war oft schon um sechs Uhr vor Ort – die Morgenstimmung war wunderschön, das habe ich wirklich genossen! 

Roland Krähenbühl: «CKW an Bord zu holen, war der richtige Entscheid»


Weshalb beauftragte die Generalunternehmung Anliker AG CKW mit dem Auftrag?

Die Zeitvorgaben der Bauherrschaft waren sehr knapp. Uns war klar, dass wir den Auftrag nur mit uns bestens bekannten, leistungsfähigen und absolut zuverlässigen Unternehmern würden fristgerecht umsetzen können. CKW erfüllt diese Voraussetzungen alle vollumfänglich, deshalb entschieden wir uns für sie als Partner.

 

Was schätzten Sie an der Zusammenarbeit mit CKW?

Die Zuverlässigkeit. Wir hatten von Beginn an ein gemeinsames Ziel. Dieses zu erreichen heisst, sich auch mit Herausforderungen und schwierigen Situationen auseinander zu setzen – aber immer mit Blick auf das Ziel. CKW übernahm dazu für ihren Bereich eine aktive Rolle: unterstützte uns, mahnte uns bei Verzug und zeigte Lösungen auf, um wieder auf Kurs zu kommen. Und auch wenn es mal hektisch wurde, waren Respekt und Vertrauen in die Zusammenarbeit und die Mitarbeiter immer gegeben.

Roland Krähenbühl, Projektleiter bei der Generalunternehmung Anliker AG

Roland Krähenbühl war in Weggis als Projektleiter der Generalunternehmung Anliker AG tätig.

Wir konnten das Unternehmen mit der gesamten Breite an Elektro-, IT- und Kommunikationsinstallationen beauftragen.
Roland Krähenbühl, Projektleiter bei der Generalunternehmung Anliker AG

Hat CKW das Versprechen «Alles aus einer Hand» erfüllt?

Ja, auf jeden Fall. Mit CKW-Projektleiter Rene Hofstetter hatten wir während der ganzen Bauzeit eine Ansprechperson. Auch konnten wir das Unternehmen mit der gesamten Breite an Elektro-, IT- und Kommunikationsinstallationen beauftragen. CKW für dieses Projekt an Bord zu holen, war definitiv der richtige Entscheid.

George Gaitanos: «Es ist eine Umgestaltung auf ein ganz neues Niveau»

George Gaitanos, wissenschaftlicher Direktor Chenot Palace Weggis.

George Gaitanos ist wissenschaftlicher Direktor des Chenot Palace Weggis.


Welche Vorteile bringt die Renovierung beziehungsweise der Neubau? 

Das Bauprojekt Chenot Palace Weggis war eine völlige Umgestaltung eines Gebäudes auf ein ganz neues Niveau. Wir haben das bisherige Hotel in ein vollwertiges Gesundheits- und Wellness-Retreat mit neuen Elementen verwandelt für Gäste, die eines unserer siebentägigen Wellnessprogramme erleben möchten. Die gesamte Anlage verfügt nun über 97 Zimmer und Suiten und einen erstklassigen Medical-Spa-Bereich. Dieser bietet modernste Diagnostik und Behandlungen, die von hoch qualifizierten medizinischen Fachkräften durchgeführt werden. 

 

Welche Abläufe wurden dank neuer Elektroinstallationen effizienter? 

Das neue Gebäudeleitsystem vereinfacht viele Prozesse. Beispielsweise werden Störmeldungen, Temperaturen und Alarme nun live auf einer Desktopoberfläche dargestellt und per Alarmserver direkt an die entsprechenden Personen weitergeleitet. Zudem lässt sich über das System die Lichtsteuerung bedienen und die Storen aller Gebäude steuern. Ausserdem sparen wir sehr viel Energie, weil wir nun konsequent LED-Leuchtmittel einsetzen.

Das neue Gebäudeleitsystem vereinfacht viele Prozesse.
George Gaitanos, wissenschaftlicher Direktor Chenot Palace Weggis

Auf welche Neuerungen haben Sie sich persönlich am meisten gefreut? 

Das Chenot Palais Weggis ist ein Ort, der ein komplettes Wellness-Retreat-Erlebnis bietet. Wir hatten das Glück, trotz der aktuell herausfordernden Lage mit Corona ab dem 11. Juni Gäste begrüssen zu können. Ihnen das neue Haus anbieten zu können, war unsere grösste Freude.

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