Batteriespeicher machen fit für die Energiewende

EVU können bei der Batteriebewirtschaftung von der Erfahrung von CKW profitieren

Einen Batteriespeicher im eigenen Stromnetz einzusetzen, kann sich in mehrfacher Hinsicht lohnen. CKW steht interessierten Energieversorgern mit Rat und Tat zur Seite.

Text und Bilder: CKW

 

Die Anschaffung eines Batteriespeichers ist bei jedem dritten EVU in der Schweiz ein Thema. Geschäftsführer und Netzverantwortliche sind als Entscheidungsträger mit der Frage konfrontiert: Lohnt sich das?

Genau betrachtet teilt sich die Frage in zwei Teile: Nutzen und Rentabilität.
• Liefert der Batteriespeicher einen konstruktiven Beitrag an die Energiestrategie 2050?
• Ist die Investition auch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll?

Der erste Teil lässt sich leicht beantworten: Die fluktuierende Einspeisung erneuerbarer Energien (insbesondere Photovoltaik und Wind) führt im Verteilnetz schnell zu Frequenzschwankungen, die im Extremfall bis zum Blackout führen können. Batteriespeicher mit ihrer Leistungselektronik sind in der Lage, die auftretenden Frequenzschwankungen im Millisekunden-Takt auszugleichen.

Der zweite Teil betrifft die rein rechnerische Ökonomie. Die Investition soll einen wirtschaftlichen Business Case darstellen. Dass dies möglich ist, wurde schon mehrfach in der Schweiz unter Beweis gestellt. Denn gleich mit mehreren Anwendungen eines Batteriespeichers lassen sich Einnahmen generieren.

In Zeiten, in denen kein Peak Shaving notwendig ist, kann der Batteriespeicher gegen Entgelt für die Abgabe von Regelleistung sowie für die Spannungshaltung eingesetzt werden.

Win-Win-Situation für EVU

Peak Shaving: Eine wirtschaftlich lohnende Kombination von Anwendungsfällen startet bei der zentralen Anwendung, bei welcher der Markt selbst eine geringe Rolle spielt: Kappung von Leistungsspitzen oder «Peak Shaving». Bei vielen Verteilnetzen in der Schweiz wird der grösste Teil der Netzkosten über die Leistungskomponente abgegolten. Die Tarife hierfür betragen bis zu 15 CHF pro Kilowatt und Monat. Wer hier die Leistungsspitze um 1 MW pro Monat reduziert, kann einen Batteriespeicher von rund 1 MW Leistung bereits in weniger als 8 Jahren amortisieren. Da die Leistungstarife für viele Verteilnetze aufgrund des Zubaus von erneuerbaren Energien ansteigen, ist das Peak Shaving allein bereits eine massgebende Komponente für den Business Case.

 

Regelleistung: Die Zeiten, in denen keine Leistungsspitzen zu erwarten sind, lassen sich mit einem Batteriespeicher für weitere Anwendungszwecke nutzen. Beispielsweise für die Frequenzstabilisierung, die sogenannte «Regelleistung». Damit kann die Zeit genutzt werden, in welcher der Batteriespeicher nicht für Peak Shaving im Einsatz ist. Ohne Opportunitätskosten werden auf diese Weise Zusatzerlöse generiert.

 

Optimieren von Blindleistung: Aufgrund von regulatorischen Vorgaben wird künftig bei vielen Verteilnetzen das Thema «Blindleistungskosten» – unerwünschte Netzrückspeisungen von elektrischen Geräten – relevant. Diese lassen sich in den meisten Fällen über den Wechselrichter eines Batteriespeichers praktisch kostenfrei optimieren. Es ist hier einzig auf einen netztopologisch günstigen Standort des Batteriespeichers zu achten.

Wachsendes Bedürfnis an Batteriespeichern

Energieversorger, die sich für die Investition in einen Batteriespeicher entscheiden, befinden sich in einer Win-win-Situation: Sie können sowohl Kosten reduzieren als auch Einnahmen generieren. Kostspielige Netzausbauten werden teilweise überflüssig, und Regelenergie lässt sich am Markt gewinnbringend absetzen.

CKW Origination versorgt Kunden, die über eigene flexible Anlagen (Speicher, Kraftwerke oder Verbraucher) verfügen, mit passenden Produkten zwecks Ertragssteigerung aus diesen Assets. «Wir sehen im Markt ein wachsendes Interesse an grossen Batteriespeichern», sagt Timofej Kasakow, Leiter Origination bei CKW, «aber auch ein Bedürfnis nach ausgereiften Produkten und kompetenter Begleitung während des gesamten Projekt-Lebenszyklus.»

Neuer grosser Batteriespeicher am Standort Rathausen LU

Dabei geht das Unternehmen auch mit eigenem Beispiel voran: Gemeinsam mit ihrem Mutterkonzern Axpo realisiert CKW 2021 am Standort Rathausen LU einen grossen Batteriespeicher. Nur wer selbst den Prozess eines Investitionsentscheids und der Beschaffung aus eigener Erfahrung kennt, kann ein EVU, das in einen Grossbatteriespeicher investieren möchte, vollumfänglich beraten. Als Optimierer und Vermarkter der bestehenden Batteriespeicher des EW Jona-Rapperswil und der Arbon Energie hat CKW bereits alle Präqualifikationsrunden gegenüber Swissgrid absolviert. Somit kann CKW neue Anlagen im vereinfachten Verfahren für Regelleistung bei Swissgrid anmelden.

Massgeschneidertes Angebot

Über Axpo bietet CKW interessierten Energieversorgern Batteriespeichersysteme von 1 bis 7 Megawatt Leistung an. Die Preisspanne beträgt zwischen etwa 800'000 und 3 bis 4 Millionen Franken. Die Anlage lässt sich somit exakt auf die eigene Situation massschneidern und über einen Zeitraum von 10 bis 12 Jahren komplett amortisieren. Der Batteriespeicher hat jedoch noch eine wesentlich längere Lebensdauer.

Positive Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur

Know-how im Umgang mit Batteriespeichern ist mehr denn je gefragt. CKW setzt auf die Technologie und ist überzeugt, dass sie eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050 spielen wird. Wer erfolgreich Peak Shaving betreiben kann, erfährt positive Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur. CKW bietet eine praxisgerechte Beratung und Unterstützung bei der Batteriebewirtschaftung an, die auf eigener Erfahrung basiert. Über Entscheidungs- und Bewilligungsprozesse, regulatorische und administrative Themen kann CKW wichtige Informationen aus erster Hand geben.

Nehmen Sie Kontakt auf!

CKW unterstützt Sie bei der Evaluation eines Batteriespeichers als Business Case. Bei einer Bewirtschaftung der Anlage mit einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren ist ein Partner wie CKW mit mehr als 10 Jahren Flexibilitätsvermarktung die richtige Wahl. Lassen Sie Ihren Batteriespeicher von einem Partner evaluieren, der diese Business Cases auch aktiv vermarktet. Kontaktieren Sie CKW Origination für eine unverbindliche Erstberatung:

CKW unterstützt Sie bei der Evaluation eines Batteriespeichers als Business Case. 

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