Mit dem E-Bike zum Kundentermin

CKW testet in Horw als Pilotprojekt den Einsatz eines E-Bikes für Lernende

Die Lernenden der CKW-Geschäftsstelle in Horw sind mit dem E-Bike unterwegs. Aber nicht nur. Auch die übrigen Mitarbeitenden freuen sich darüber. Denn so können sie sich schnell und ohne Parkplatzsuche im Stadtverkehr fortbewegen.

Text: Simon Eberhard | Fotos: Mathias Jurt

 

Porträtbild von Damian Arnold.

Der CKW-Geschäftsstellenleiter Damian Arnold hat das Pilotprojekt in Horw angerissen. 

Schon über 300 Kilometer sind absolviert

Egal, ob Entsorgen, Kundenbesuch oder Zählerablesung: Mit dem E-Bike geht’s zackig. Davon machen längst nicht mehr nur die Lernenden Gebrauch, sondern auch die übrigen der insgesamt elf Mitarbeitenden der Filiale Horw. Sie schätzen nicht nur diese Form der Mobilität und die Flexibilität, sondern auch die willkommene Gelegenheit, sich zwischendurch an der frischen Luft zu bewegen. «Auch ich selbst nutze inzwischen gerne das E-Bike», verrät Arnold.

Über 300 Kilometer haben Lernende und Mitarbeitende gemäss Display seit letztem Sommer schon mit dem E-Bike absolviert. Die längste Strecke bisher war die rund 20 Kilometer lange Fahrt nach Küssnacht an Rigi. «Unser Lernender war schneller, als wenn er mit dem ÖV gefahren wäre», verrät Arnold.

Starker Motor für strenge Steigungen

Dass gerade für Lernende das E-Bike ein ideales Fortbewegungsmittel ist, liegt auf der Hand. Denn in den ersten Lehrjahren sind sie noch minderjährig und haben demnach keinen Führerschein. Und auch den Mofa-Führerschein, der für die leistungsstärkeren Modelle notwendig wäre, wollte ihnen Arnold nicht vorschreiben: «Wir wollten uns nicht unnötig einschränken.»

Angesichts der happigen Steigungen der Horwer Halbinsel hat sich Arnold entschieden, einen stärkeren Motor einzubauen. Dieser ist für 40 km/h ausgelegt, aber auf 25 km/h gedrosselt. «So entfällt die Nummernschild- und damit Ausweispflicht, und alle Mitarbeitenden können das Bike nutzen.»

Die Lernende belädt den Anhänger eines E-Bikes.

Praktisch: Dank des abnehmbaren Anhängers hat die Lernende Jessica Schilliger alles Nötige dabei.

Grosses Potenzial für städtischen Raum

Nach knapp einem Jahr zieht Damian Arnold ein durchwegs positives Zwischenfazit: «Unser E-Bike geben wir nicht mehr her.» Es ist gut möglich, dass Horw nicht die einzige Filiale bleiben wird, in der die Mitarbeitenden ein E-Bike nutzen. Derzeit evaluiert CKW nämlich den Einsatz von E-Bikes an weiteren Standorten. «Gerade im städtischen Bereich wie beispielsweise in der Agglomeration von Luzern fallen immer mehr Parkplätze im öffentlichen Raum weg», führt Arnold aus. Wenn sich die Parkplatzsuche erübrigt, sind die Mitarbeitenden flexibler und sparen auch wertvolle Zeit. «Und auch die Kunden sind meistens positiv überrascht, wenn der Elektriker nicht mehr mit dem Lieferwagen vorfährt, sondern mit dem Velo.»

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