Karriere im Solar-Team: Mit voller Energie dabei

Wie der gelernte Elektrotechniker Fabio Giddey bei CKW die Zukunft prägt

Eine Solaranlage planen, konzipieren und umsetzen: Das ist Fabio Giddeys berufliche Leidenschaft. Bei CKW ist der gelernte Elektrotechniker vor vier Jahren in die zukunftsträchtige Branche eingestiegen – und er bereut es nicht.

Text: Simon Eberhard | Bilder: Daniel Werder | Erschienen: November 2021

Er ist einer der Dienstältesten im Solartechnik-Team, und das, obwohl er erst 26 Jahre jung ist. «Als ich vor etwas mehr als vier Jahren bei CKW begann, hatten wir gerade mal ein Telefon für die ganze Abteilung», erinnert sich Fabio Giddey schmunzelnd. «Wenn es klingelte, mussten wir quer durchs improvisierte Büro gehen, um den Anruf entgegenzunehmen.» 

Heute ist solcherlei nicht mehr denkbar. Aus dem kleinen Team ist eine grosse Abteilung von derzeit rund 30 Mitarbeitenden geworden. Tendenz steigend: «Es vergeht kaum ein Monat, an dem wir nicht ein neues Teammitglied begrüssen dürfen.» In den letzten fünf Jahren hat CKW im Bereich erneuerbare Energie über 50 neue Stellen geschaffen, einen Grossteil davon im Solarbereich. 

Praxis und Theorie verbinden

Nach seiner Lehre als Elektroinstallateur, einigen Jahren im Beruf und zwei Sprachaufenthalten in Italien und in England war es für Fabio Giddey 2017 an der Zeit, sich beruflich weiterzuentwickeln. Er setzte sich intensiv mit seinen Optionen auseinander und kam zur Erkenntnis, dass seine berufliche Zukunft im Bereich der erneuerbaren Energien liegt. So entschied er sich dafür, eine Weiterbildung zum Techniker HF anzutreten, und sagte damit «Ja zu morgen». 

Nur Theorie büffeln entsprach jedoch nicht seinem anpackenden Naturell. «Mir ist es wichtig, das Praktische mit dem Theoretischen zu verbinden», erklärt er. So entschied er sich für eine Blindbewerbung bei CKW, auf die er bei seiner Suche nach potenziellen Arbeitgebern im Bereich erneuerbare Energie gestossen war. Seine Bewerbung kam gut an – und im August 2017 trat er seine Stelle als Fachmitarbeiter im Team Solartechnik an, parallel startete er berufsbegleitend mit seiner Weiterbildung.

Vom Einsteiger zum Ressortleiter

Als Berufseinsteiger war Fabio Giddey vor allem im administrativen Bereich tätig. «Ich habe mich von Beginn weg stark engagiert und auch versucht, aktiv meine Ideen einzubringen», erinnert er sich. Das grosse Interesse und Engagement fiel auch seinem damaligen Vorgesetzten auf, der ihm nach und nach mehr Verantwortung übertrug und ihn schliesslich zum Fachspezialisten beförderte. In dieser Funktion berät er Kunden, erstellt Konzepte und darauf beruhende Angebote für Solarlösungen. 

Im vergangenen Oktober hat Fabio Giddey seine Weiterbildung abgeschlossen und sein Pensum auf 100 Prozent aufgestockt. Damit einhergehend eine weitere Beförderung: Nun ist er stellvertretender Leiter des Ressorts Solartechnik Ost von CKW. Auch nach vier Jahren erledigt er seine Arbeit noch voller Begeisterung. «Eine Solaranlage ist eine tolle Sache, hinter der ich zu 100 Prozent stehe», erklärt Fabio Giddey seine Motivation. «Es macht mir Freude, aktiv zum weiteren Ausbau der Photovoltaik beizutragen – dafür stehe ich sehr gerne jeden Morgen auf.»

Arbeiten bei CKW

Porträtbild von Barbara Belser, Leiterin HR CKW.
Bei CKW bieten wir hervorragende Arbeitsbedingungen, kombiniert mit einer modernen Arbeitswelt. Wir unterstützen die persönliche und fachliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden grosszügig und bieten vielfältige Entwicklungsperspektiven.
Barbara Belser, Leiterin Human Resources

Quereinsteiger willkommen

Der gelernte Elektroinstallateur ist ein Quereinsteiger – was in diesem Bereich eher die Regel als die Ausnahme ist. Denn die Solartechnik erlebt erst seit einigen Jahren einen regelrechten Boom und entwickelt sich rasant weiter. Deshalb gibt es auch nur wenige Fachspezialisten, die schon zehn oder zwanzig Jahre Erfahrung mitbringen. Eine grosse Chance also für interessierte und motivierte junge Menschen, wie er es damals war. Und was rät er selbst einem neuen Kollegen, der nun vor den gleichen Fragen steht wie er damals? Das Wichtigste ist Geduld. «Wir bewegen uns hier in einem Markt, in dem sehr viel geht», gibt Fabio Giddey zu bedenken. «Alles am ersten Tag verstehen zu wollen, ist schlicht nicht möglich.» 

Wichtig sei, die Aufgabe und die Herausforderungen Schritt für Schritt auf sich zukommen zu lassen und dabei immer offen und lernbereit zu sein. Und dabei auch immer ehrlich zu bleiben. «Wenn ich auf eine Frage eines Kunden gerade keine Antwort habe, kommuniziere ich ihm das offen und frage meine Kollegen um Rat», so Giddey. «Dank dem grossen Know-how, das wir inzwischen haben, findet einer der Kollegen die passende Antwort.»

Man unterstützt sich gegenseitig

Die Zusammenarbeit im Team ist für Fabio Giddey einer der Gründe, warum er die Arbeit bei CKW so schätzt. «Bei uns wird Teamwork richtig gelebt – in guten wie in schlechten Zeiten», sagt er. «So einen grossen Zusammenhalt habe ich in meinem Berufsleben noch nie erlebt.» 

Ein Teamplayer ist der Zuger übrigens auch im Privatleben: sei es als engagierter Fasnächtler im Verein, den er vor über zehn Jahren mitbegründet hat; sei es als Unihockeyspieler, wo er früher für den Verein Zug United in der höchsten Schweizer Liga gespielt hat. Auch wenn er heute nur noch hobbymässig spielt, so zeigt sich doch: Fabio Giddey arbeitet nicht nur leidenschaftlich gerne im Bereich der Energie, er steckt auch selbst voller Energie.

«Die Energiewende bietet riesige Chancen»

Herr Spichtig, Sie sind selbst mit einer Lehre als Elektroinstallateur in Ihre Berufskarriere eingestiegen. Welche Erfahrungen haben Sie dort gemacht?

Es war ein herausfordernder Start: Vom einen auf den anderen Tag war ich konfrontiert mit einem Lehrbetrieb, der Berufsfachschule und meinen persönlichen Erwartungen an mich selbst. Zudem musste sich mein Körper in den ersten Monaten an die strenge Arbeit gewöhnen. Ich durfte aber bald mehr Verantwortung übernehmen, was meine Lehre vielseitig und abwechslungsreich machte. Wenn ich heute nochmals wählen könnte, würde ich den Beruf wieder lernen, denn die Grundausbildung bot mir nach meiner Lehre ein ideales Fundament für eine Vielzahl von spannenden Tätigkeiten in unterschiedlichsten Bereichen. 

 

Ihr Weg hat Sie schliesslich zu CKW geführt. Was macht das Unternehmen zu einem attraktiven Lehrbetrieb?

Die Berufsbildung geniesst in unserem Unternehmen einen zentralen Stellenwert. Die Lernenden bei CKW profitieren einerseits von der Infrastruktur, die wir als Grossunternehmen mitbringen. Andererseits sind sie während der Lehre organisatorisch trotzdem in einem kleinen, familiären Umfeld unterwegs. Uns ist auch wichtig, dass nicht immer nur die Arbeit im Vordergrund steht, weshalb wir Anlässe wie Lernenden-Events, Ausflüge oder ein Lernenden-Lager organisieren. Zudem hat CKW sehr attraktive Anstellungsbedingungen: Zum Beispiel geniessen sämtliche Lernenden sechs Wochen Ferien pro Jahr. 

Porträtbild von Pirmin Spichtig.

Pirmin Spichtig, Leiter Berufsbildung CKW.

Wie gross ist der Bedarf an Lernenden seitens CKW?

Für den Lehrbeginn im Sommer 2022 haben wir 83 Lehrstellen aus verschiedensten Berufsgattungen zu besetzen. Einen grossen Teil, rund 80 Prozent, machen dabei die Lehrberufe Elektroinstallateur und Montage-Elektriker aus. Zudem bilden wir Netzelektriker, Informatiker, Kaufleute, Gebäudeinformatiker, Automatiker, Logistiker, Mediamatiker, Fachleute Betriebsunterhalt, ICT-Fachleute sowie Elektroplaner aus. 

 

Es ist sicher nicht einfach, all diese Stellen zu besetzen.

In technischen Lehrberufen ist das tatsächlich eine Herausforderung, weshalb wir uns stark in diesem Bereich engagieren. Wir investieren sehr viel in die Aus- und Weiterbildung und stellen unser Unternehmen an Schulen und Bildungsmessen wie der ZEBI vor. Auch unsere CKW Energiewelt unterstützt uns in der Besetzung von Lehrstellen. Schliesslich versuchen wir auch, unser Onlinemarketing mit der Website und Social Media kontinuierlich zu verbessern. 

 

Worauf achtet CKW bei der Einstellung von Lernenden?

Einer Lehrstelle geht eine Schnupperlehre voraus. Diese ist für uns entscheidend, um zu beurteilen, wie gross das Interesse und die Motivation für den Beruf sind, wie gut die Person ins Team passt und wo deren individuelle Stärken liegen. Daneben achten wir auch auf die schulischen Leistungen; das ist jedoch nicht der wichtigste Punkt: Die Erfahrung zeigt, dass nicht immer die Lernenden, die bei Lehrstart die besten Schulnoten schreiben, am Ende die beste Lehrabschlussprüfung absolvieren. 

 

Nach der Lehrabschlussprüfung ist vor dem Berufsleben – welche Perspektiven bietet die Lehre bei CKW?

Die Arbeitswelt wie auch die Energiebranche befinden sich in einem enormen Wandel; die Energiewende und die Digitalisierung bringen grosse Herausforderungen, aber auch Chancen. Die Nachfrage nach Fachkräften und Spezialisten wird also zweifellos steigen. In Zukunft werden bei CKW wie auch allgemein in der Branche sehr viele spannende Stellen entstehen für motivierte Fachleute, die ihren Beitrag leisten zur Gestaltung der Energiezukunft. Das bietet riesige Chancen für junge Menschen, und unsere 300 Lernenden stehen mittendrin. Die Ausbildung bei CKW ist dafür eine perfekte Grundlage. 

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