Private Energiewende: Marina Bucher setzt auf eigenen Solarstrom

Warum Marina Bucher auf Nachhaltigkeit setzt.

Photovoltaik auf dem Dach, Wärmepumpe im Keller, Elektroladestation in der Garage: Marina Bucher und ihr Partner haben ihr Haus in Nebikon nachhaltig aufgerüstet. Damit sagt die junge Familie klar und deutlich «Ja zu morgen».

Text: Luk von Bergen / Bilder: Philipp Schmidli / Erschienen: Juli 2021

 

Im Lebenslauf von Marina Bucher und ihrem Partner hat sich in den letzten Monaten einiges getan – beruflich und privat. «Mein Bruder und ich haben Anfang 2020 den Betrieb unseres Vaters übernommen.» Seither ist die junge Nebikerin Geschäftsführerin der Schär Druckverarbeitung in Wikon. Auf privater Ebene gibt inzwischen ebenfalls die nächste Generation den Ton an. Söhnchen Lio feiert im Sommer seinen ersten Geburtstag. «Den Geburikuchen backe ich mit Solarstrom von unserer Photovoltaikanlage auf dem Dach», schmunzelt Marina Bucher. Womit wir bei weiteren Veränderungen der letzten Monate angelangt sind. Die jungen Eltern haben nämlich nachhaltig ins Haus investiert. Nebst der Solaranlage auf dem Dach haben sie die alte, fossil betriebene Heizung ersetzt. Neu steht eine ökologische Erdsonden-Wärmepumpe mit Wärmepumpen-Boiler im Keller des Hauses. Eine weitere Anschaffung war die Ladestation für Elektrofahrzeuge, mit der die Familie ihre Hybridfahrzeuge lädt. Viele technische Neuerungen also, bei denen CKW im Frühling für die Umsetzung zuständig war.

Mehr Eigenverbrauch dank Ladestation für Elektroautos 

Ihr Vater war es, der Marina Bucher zum Thema Nachhaltigkeit inspiriert hat. Er hat seine Firma vor einigen Jahren mit CKW energetisch optimiert und gute Erfahrungen gemacht. Beispielsweise mit einer Gebäudeautomation, die je nach Tageslicht die Lichtverhältnisse in der Produktionshalle reguliert. Oder mit einer intelligenten Steuerung, die nicht gebrauchte Maschinen automatisch ausschaltet, damit der Stromverbrauch sinkt. «Einerseits steht nachhaltig zu handeln in unserer Familie hoch im Kurs», sagt Marina Bucher. «Andererseits haben wir mit unseren Investitionen in die verschiedenen Systeme zusätzlich den Gebäudewert gesteigert.» Zumal das Paar das Doppeleinfamilienhaus erst kürzlich von Marina Buchers Eltern übernommen hat und einen Teil vermieten will. «Wenn die künftige Mieterpartei ein Elektroauto besitzt, sind wir nun mit der Ladestation bestens gerüstet. Der Solarstrom reicht auch, um den Verbrauch von zwei Parteien abzudecken.» Wer mit dem eigenen Strom gleich mehrere E-Autos lädt, steigert seinen Eigenverbrauch und fährt somit am günstigsten.

Junge Frau in Garage lädt mit Ladestation Elektrofahrzeug mit Strom auf.

Lässt die Sonne in den Tank: Marina Bucher hat vor anderthalb Jahren auf ein Hybridfahrzeug gewechselt und fährt im Alltag elektrisch.

PV-Anlage produziert auch Strom bei bewölktem Wetter 

Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von 19,2 Kilowatt-Peak. Das bedeutet, dass Marina Bucher mittels Photovoltaik jährlich über 20’000 Kilowattstunden Solarstrom produziert. «Selbst an einem bedeckten Tag reicht die Energie aus, um den Grundbedarf an Strom zu decken.» Dazu gehört der Betrieb der neuen Erdsonden-Wärmepumpe zum Heizen und des Wärmepumpen-Boilers fürs Warmwasser. Diese Art von Wärme hat viele ökologische Vorteile. «Und der Öleinkauf für die Heizung fällt beispielsweise weg», sagt Marina Bucher. «Zudem hilft uns die Gebäudeautomation beim Energiesparen. Via App kann ich jederzeit die Temperaturen in sämtlichen Räumen regulieren.» Dem Smart Home gehört die Zukunft: intelligente Technologien und Systeme – im Falle des Nebiker Paars kompetent geplant und umgesetzt. «Wir wollten alles aus einer Hand und haben uns deshalb für CKW entschieden», sagt Marina Bucher. «Von der Information, der Beratung über die Planung bis zur Installation verlief alles reibungslos. CKW hat auch die Erdsonden-Bohrung organisiert und den alten Öltank entsorgt.»

Photovoltaikanlage auf Dach mit Blick in die Ferne.

Produziert auch bei bewölktem Wetter: Die PV-Anlage von Marina Bucher hat eine Leistung von 19,2 Kilowatt-Peak.

Energiewende privat: unkompliziert zu mehr Nachhaltigkeit 

Marina Bucher und CKW haben Tempo gemacht. Von der Idee im Winter bis zur Umsetzung im April vergingen nur wenige Monate. «Sogar um die Gesuche für den Bau und die kantonale Förderung von erneuerbaren Energien mussten wir uns nicht selber kümmern.» Die Montage der Komponenten dauerte knappe zwei Wochen. «Die Panels für die Solarenergie waren in drei Tagen montiert. Anschliessend hatten wir Strom vom Dach.» Seither checkt Marina Bucher mittels App laufend den Produktionsstand und den Eigenverbrauch der PV-Anlage. «Auch mit der App haben wir gute Erfahrungen gemacht. Sie ist sehr intuitiv und intelligent gestaltet.» Die Wartung der Anlage ist übrigens bereits geregelt. Sie wird alle zwei Jahre von CKW durchgeführt. Marina Bucher war überrascht, wie schnell und unkompliziert ihr privater Beitrag zur Energiewende vonstattenging. «Ob Photovoltaik, Wärmepumpe, Boiler oder Elektroladestation – alles funktioniert wunderbar.» Und: «Sich mit nachhaltigen Technologien zu befassen, ist spannend. Das sind die Lösungen der Zukunft.» 

Junge Frau mit Tablet am Wohnzimmertisch.

Alles auf der App ersichtlich: Wer Solarstrom generiert, sieht in der Steuerung unter anderem laufend den Produktionsstand und den Eigenverbrauch.


Die Bemühungen der Familie lohnen sich in vielerlei Hinsicht für die Zukunft. Marina Bucher und ihr Partner investieren nicht nur ins Gebäude, sondern in einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Sie setzen auf neuste Technologien und verbessern damit ihre persönliche CO2-Bilanz. Davon profitiert auch Sohn Lio, der infolgedessen mit dieser Einstellung aufwächst. Für ihn wird die Haltung der Eltern dereinst ebenso zur Selbstverständlichkeit werden.

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