Eglis aus Zell kombinieren Photovoltaik mit E-Mobilität.

Solaranlage und Elektroladestation: Familie Egli fährt mit Strom vom eigenen Dach

Die Familie Egli aus Zell macht’s vor: Wer nachhaltig plant, leistet seinen Beitrag zur Energiewende. Seit einigen Jahren schon produzieren Eglis mit ihrer PV-Anlage erneuerbare Energie. Warum die Familie auf Solarstrom inklusive Batteriespeicher und neu auch auf Elektromobilität setzt.

Text: Luk von Bergen / Bilder: Philipp Schmidli / Erschienen: Juli 2021

 

Ein bewölkter Montagmorgen in Zell, die Aussentemperatur beträgt kühle acht Grad. Während die PV-Anlage auf dem Dach den aktuellen Strombedarf des Hauses locker zu decken vermag, installieren zwei Mitarbeiter von CKW das neuste Filetstück der Familie Egli: die hauseigene Ladestation fürs Elektroauto. «Die Montage dauert alles in allem etwa einen Tag, je nach baulicher Voraussetzung», erklärt Patrick Studer, Solarmonteur bei CKW. «Die Kabel haben wir vorgängig bereits gezogen, heute geht es um den Anschluss der Ladestation», ergänzt Techniker Joël Meiser. Die bauliche Ausgangslage, welche die beiden Mitarbeiter von CKW im noch jungen Aussenrainquartier in Zell angetroffen haben, war top. Denn Simon und Jolanda Egli haben bereits beim Bau des Hauses im Jahr 2013 weitsichtig geplant. Aber alles der Reihe nach.

Junger Mann installiert Elektroladestation an Garagemauer.

Die Garage wird zum Ladeplatz: CKW-Solarmonteur Patrick Studer installiert die Elektroladestation.

Schon bei der Planung des Hauses an PV-Anlage gedacht

«Der Nachhaltigkeitsgedanke spielt bei uns eine grosse Rolle», sagt Simon Egli. «Beim Bau des Hauses vor etwa acht Jahren war bereits klar, dass wir das Dach irgendwann mit einer PV-Anlage ausstatten würden.» Deshalb wurden von Anfang an Leerrohre eingeplant, was die spätere Installation der Solaranlage erleichterte. Egli ist gelernter Maurer und arbeitet inzwischen im Aussendienst eines Beton- und Kieswerks. «Als sich das Haus im Rohbau befand, war ich einige Wochen auf der Baustelle und arbeitete selber mit.» Damals konnte er sich noch nicht wirklich vorstellen, auf dem Sofa sitzend via App die Funktionen der Solaranlage zu checken. Und wie einfach es ist, das Gebäude dereinst mit der selber produzierten erneuerbaren Energie zu versorgen. Von der Wärme, dem Warmwasser bis zur neusten Anschaffung, die Eglis getätigt haben – die Elektroladestation in der Garage.

Mann vor Kaffeemaschine, Frau sitzt im Hintergrund am Tisch und liest Zeitung.

Kafi mit Milch und Zucker? Nein, mit erneuerbarer Energie von der PV-Anlage.

Möglichst hoher Eigenverbrauch als Ziel 

Einige Jahre nach dem Hausbau haben sich Simon und Jolanda konkret mit der Anschaffung einer PV-Anlage befasst. «Wir haben uns auf der Website von CKW zum Thema Photovoltaik informiert», sagt Simon Egli. «Mit dem Solarrechner haben wir mögliche Lösungen und damit auch den nötigen Investitionsbedarf evaluiert.» Im Jahr 2016 wurde die Solaranlage inklusive 6-Kilowattstunden-Batteriespeicher montiert und in Betrieb genommen. Seither versorgt sich die Familie selber mit Energie. «Die Anlage ist von der Leistung her auf unseren jährlichen Stromverbrauch von etwa 9’500 Kilowattstunden dimensioniert. Der Eigenverbrauch liegt bei rund 45 Prozent.» Das bedeutet, dass die Anlage in den warmen Monaten wesentlich mehr Energie produziert als benötigt. Was nicht im Batteriespeicher landet, fliesst ins Netz von CKW. Im Winter sind Eglis teilweise auf Fremdstrom angewiesen. Die konkrete Rechnung sieht folgendermassen aus: «Unsere Stromkosten betragen nun jährlich noch rund 400 Franken. Früher waren es etwa 2’000 Franken.»

Drohnenbild eines Einfamilienhauses mit PV-Anlage in einem grünen Quartier.

Exakt auf den Verbrauch dimensioniert: Die PV-Anlage der Eglis liefert jährlich rund 9’000 Kilowattstunden Strom.

Gebäudeautomation regelt die Einspeisung

Die Familie Egli deckt mit dem eigenen Strom unter dem Strich also praktisch den ganzen Energiebedarf. Nicht nur für die Wärmepumpe und den Wärmepumpen-Boiler sowie allerlei elektronische Alltagsgegenstände, nein, neu auch für das Elektroauto. Vor allem Jolanda Egli ist mit dem kürzlich angeschafften Fahrzeug unterwegs. Reichweitenstress kennt sie nicht. «Das Elektroauto schafft eine Reichweite von 400 Kilometern», sagt die Personalfachfrau, die in Altishofen arbeitet. «Das reicht locker, um 99 Prozent des Alltagsbedarfs zu decken.» Und wie sieht es aus mit einer längeren Fahrt, beispielsweise in die Ferien? «Dann planen wir wohl mehrere Stopps ein. Es gibt inzwischen so viele Ladestationen an den Autobahnen, das ist überhaupt kein Problem.» Mittels intelligenter Gebäudeautomation können Eglis übrigens den Betrieb der Anlagen nun exakt überwachen und steuern. Sie können beispielsweise definieren, welche Komponente das System mit Solarstrom speist. «Je nach Produktion und Ladeständen hat die Speicherbatterie Priorität, ansonsten das Elektroauto oder das Stromnetz.»

Batteriespeicher in Keller neben altem Schrank.

Kleines Teil im Keller: Der Batteriespeicher ist gerade mal so gross wie ein Kühlschrank.

Photovoltaikanlage aus Überzeugung

Familie Egli ist begeistert von der eigenen Energieversorgung und hat diesbezüglich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. «Solche Installationen werden in Zukunft wohl zum Standard gehören», sagt Simon Egli. «Aber es ist ein gutes Gefühl, bereits jetzt ressourcenschonend zu handeln.» Und sozusagen zu den Vorreitern zu gehören, die andere zu mehr privater Nachhaltigkeit inspirieren. «Die Feedbacks aus dem Umfeld sind jedenfalls positiv.» Auch was den ganzen Prozess von der ersten Information bis zur Installation betrifft, fühlte sich das Ehepaar gut betreut. «CKW hat uns perfekt beraten und aufgezeigt, welche Investitionen sich am meisten lohnen.» Eglis Anschaffungen sind in etwa zwanzig Jahren amortisiert – eine lange Zeit. «Einerseits ist es viel Geld, das wir investiert haben. Aber wir sind überzeugt von Photovoltaik, erneuerbarer Energie und intelligenten Technologien», sagt Simon Egli. Und: «Andererseits leisten wir unseren konkreten Beitrag zur Energiewende. Das ist ein gutes Gefühl.»

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