Gesamterneuerung der US Hochdorf

Die neue Unterstation ist auf Kurs

Per Mitte April 2020 konnten die Tiefbauarbeiten am Standort der neuen US Hochdorf erfolgreich abgeschlossen werden. Ende 2020 war das neue Gebäude fertig errichtet. Nun gilt es die umfangreiche Gebäudetechnik und die Betriebsmittel Schaltanlagen, Grosstrafos, Komiblöschspulen sowie die dazugehörige Schutz- und Leittechnik einzubauen. Ziel ist es, dass die neue Unterstation im Frühling 2022 in Betrieb genommen werden kann. Danach erfolgen der Rückbau und die Renaturierung der bisherigen Unterstation.

Text und Bilder: CKW

 

Die Unternehmenskommunikation konnte mit dem Projektleiter, Philipp Sigrist über den Stand der Arbeiten, die Herausforderungen während der Bauphase des Gebäudes und den anstehenden Installationen der Gebäudetechnik sprechen.

 

Warum braucht es eine neue Unterstation am Standort Ligschwil bei Hochdorf?

Es gibt mehrere Gründe, warum CKW eine neue Unterstation baut. Einerseits entwickelte sich das Seetal bezogen auf die Einwohnerzahl überdurchschnittlich. Andererseits wurden in der Region Hochdorf sehr viele Industriebauten erstellt und neue Unternehmungen angesiedelt. Deshalb genügen die heute in Betrieb stehenden Trafos der US Hochdorf nicht mehr. Es braucht zwingend eine Leistungsverstärkung für das Seetal, damit die langfristige Sicherstellung der Versorgungsicherheit gewährt wird. 

Die heute in Betrieb stehende Unterstation hat ihre technische Lebensdauer erreicht und muss auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Deshalb wurde entschieden, eine neue Unterstation am bisherigen Standort zu errichten. Es ist eine Investition in die Zukunft.

 

Das neue Gebäude konnte termingerecht fertiggestellt werden. Gab es während der Bauphase spezielle Herausforderungen?

Durch die Wahl des Standorts auf der Parzelle konnte der Betrieb der alten Unterstation zum Bauvorhaben gut entkoppelt werden (z.B. Sicherheitsabstände zu den Freileitungen und Transformatoren in Freiluftaufstellung). Im Vorfeld mussten jedoch diverse Werkleitungen sondiert und ausgesteckt werden, um dem Baupersonal ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Der nachfolgende Bauablauf gestaltete sich bis heute ziemlich problemlos und auch wettertechnisch ging es sehr gut auf.

Nach dem Spatenstich für das Gebäude im Frühling 2020 folgte der erste nationale Lockdown aufgrund der Covid-19 Pandemie, was natürlich von der Projekt- und Bauleitung eine erhöhte Aufmerksamkeit und Flexibilität erforderte. Herausfordernd waren die Baumeisterarbeiten insbesondere in der ersten Welle der Coronazeit, wo noch keine Schutzkonzepte mit Maskentragepflicht existierten.

 

Der Bau erfolgte während der Pandemie. Gab es spezielle Schutzmassnahmen, welche eingehalten werden mussten?

Wir haben ein spezielles auf das Projekt bezogenes Schutzkonzept entwickelt, welches von allen Mitarbeitenden und den externen Unternehmungen gut eingehalten und akzeptiert wird. Mit diesen Massnahmen konnte das Gebäude in der vorgesehenen Zeit termingerecht erstellt werden und uns sind auch keine Ausfälle oder Ansteckungen auf der Baustelle bekannt. In der ersten Welle bekamen wir zudem noch Besuch von der regionalen Netzbaugruppe, die sich in der alten Unterstation jeweils über den Mittag oder in den Pausen verpflegen konnte.

 

Die neue Unterstation unterscheidet sich wesentlich von der alten Unterstation. Was hat sich gegenüber der bisherigen Unterstation verändert?

Ein wesentlicher Unterschied ist sofort sichtbar. Die alte Unterstation ist ein stattliches Gebäude mit Giebeldach – mit häuslichem Charakter. Die Trafos stehen im Freien und die Leitungen sind zum Gebäude hin abgespannt. Das neue Gebäude ist ein moderner Gewerbebau in der Landwirtschaftszone. Alle Gerätschaften befinden sich im inneren, geschützten Bereich. Die Zuleitungen sind alle unterirdisch ausgeführt. Auffallend ist auch der Anbau bei der neuen Unterstation. Hier wird CFS ihre Glasfaser-Knoten und die Technik für die Mobilfunkantenne von Sunrise/Swisscom implementieren. Die alte Station wird nach Inbetriebnahme der neuen Unterstation abgebrochen und die Umgebung wird vollständig als Fruchtfolgefläche renaturiert. Mit diesen Massnahmen erfüllen wir die behördlichen Auflagen.

 

 

Es wurde entschieden, eine neue Unterstation am bisherigen Standort zu errichten. Es ist eine Investition in die Zukunft.
Philipp Sigrist, Projektleiter bei CKW

 

Der Bau erfolgte während der Pandemie. Gab es spezielle Schutzmassnahmen, welche eingehalten werden mussten?

Wir haben ein spezielles auf das Projekt bezogenes Schutzkonzept entwickelt, welches von allen Mitarbeitenden und den externen Unternehmungen gut eingehalten und akzeptiert wird. Mit diesen Massnahmen konnte das Gebäude in der vorgesehenen Zeit termingerecht erstellt werden und uns sind auch keine Ausfälle oder Ansteckungen auf der Baustelle bekannt. In der ersten Welle bekamen wir zudem noch Besuch von der regionalen Netzbaugruppe, die sich in der alten Unterstation jeweils über den Mittag oder in den Pausen verpflegen konnte.

 

Die neue Unterstation unterscheidet sich wesentlich von der alten Unterstation. Was hat sich gegenüber der bisherigen Unterstation verändert?

Ein wesentlicher Unterschied ist sofort sichtbar. Die alte Unterstation ist ein stattliches Gebäude mit Giebeldach – mit häuslichem Charakter. Die Trafos stehen im Freien und die Leitungen sind zum Gebäude hin abgespannt. Das neue Gebäude ist ein moderner Gewerbebau in der Landwirtschaftszone. Alle Gerätschaften befinden sich im inneren, geschützten Bereich. Die Zuleitungen sind alle unterirdisch ausgeführt. Auffallend ist auch der Anbau bei der neuen Unterstation. Hier wird CFS ihre Glasfaser-Knoten und die Technik für die Mobilfunkantenne von Sunrise/Swisscom implementieren. Die alte Station wird nach Inbetriebnahme der neuen Unterstation abgebrochen und die Umgebung wird vollständig als Fruchtfolgefläche renaturiert. Mit diesen Massnahmen erfüllen wir die behördlichen Auflagen.

 

Jetzt wird aktuell die umfangreiche Gebäudetechnik und die Betriebsmittel für den Netzbetrieb installiert. Was müssen wir uns darunter vorstellen?

Aktuell ist der Einbau der Gebäudetechnik für den Betrieb der neuen Unterstation weiter voranzubringen und abzuschliessen. Bis zur Anlieferung der Starkstrombetriebsmittel muss die Lüftung, das Licht, die Zutrittskontrolle und die Batterieanlage fertig gestellt sein. 
Danach werden die Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen sowie die beiden Trafo's mit einer Leistung von je 40 MVA angeliefert und montiert. Die gesamte Fertigstellung bis zur Inbetriebnahme der Anlage dauert ca. ein Jahr. Die Steuerung, Signalisierung und der Netzschutz der Unterstation und deren Anlagen wird vom CKW Personal selbst installiert und in Betrieb genommen.

 

Jetzt wird aktuell die umfangreiche Gebäudetechnik und die Betriebsmittel für den Netzbetrieb installiert. Was müssen wir uns darunter vorstellen?

Aktuell ist der Einbau der Gebäudetechnik für den Betrieb der neuen Unterstation weiter voranzubringen und abzuschliessen. Bis zur Anlieferung der Starkstrombetriebsmittel muss die Lüftung, das Licht, die Zutrittskontrolle und die Batterieanlage fertig gestellt sein. 
Danach werden die Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen sowie die beiden Trafo's mit einer Leistung von je 40 MVA angeliefert und montiert. Die gesamte Fertigstellung bis zur Inbetriebnahme der Anlage dauert ca. ein Jahr. Die Steuerung, Signalisierung und der Netzschutz der Unterstation und deren Anlagen wird vom CKW Personal selbst installiert und in Betrieb genommen.

 

Das tönt nach viel Koordinationsaufwand. Welche und wie viele CKW Spezialisten arbeiten gleichzeitig im Gebäudeinnern?

Ja, der Koordinationsaufwand ist anspruchsvoll und muss detailliert geplant sein. Es sind immer vier bis fünf Mitarbeitende von CKW sowie externe Unternehmen gleichzeitig vor Ort. Es gibt noch sehr viel zu tun. Auch noch so kleine Arbeiten sind Mosaiksteine, welche für den Gesamterfolg des Projektes benötigt werden.

 

Ein Blick in die Zukunft. Können der ambitiöse Terminplan und die budgetierten Kosten eingehalten werden?

Bezüglich dem Terminplan bin ich sehr zuversichtlich. Auch die budgetierten Kosten werden nach heutigem Wissensstand eingehalten. Ziel ist es, dass die Anlage im Frühling 2022 ihren Betrieb aufnehmen und der Rückbau der alten Unterstation vorangetrieben werden kann. Nebst dem Terminplan und dem Budget arbeiten wir sehr stark daran die hohen Qualitätsziele an die Anlagen vollständig zu erfüllen.

 

Was wünschest du dir bis zum Abschluss und Inbetriebnahme der neuen Unterstation?

Wichtigstes Ziel ist es, die Anlage rechtzeitig in Betrieb nehmen zu können und keine Personenunfälle auf der Baustelle beklagen zu müssen. Technisch erhoffe ich mir keine wesentlichen Kinderkrankheiten bei der Gebäudetechnik und den Schaltanlagen. Auch möchte ich mit den Nachbarn weiter ein sehr gutes Einvernehmen sicherstellen. Gerne würde ich das Dach der Unterstation noch mit einer Photovoltaikanlage versehen, um das Portfolio von CKW passend abzurunden.

Wir verwenden Cookies auf dieser Webseite, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung zu ermöglichen. Bitte bestätigen Sie mit Klick auf „Weiter“ dass Sie die Nutzung von Cookies akzeptieren. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf ckw.ch/datenschutz