Netzelektriker: ein hochspannender Job

«Es ist top, draussen zu arbeiten»

Motivationsprobleme am Montagmorgen kennt Martin Wirz nicht. Der Netzelektriker im zweiten Lehrjahr geht immer gerne auf die Baustelle. Das liegt nicht nur an seinen Aufgaben, sondern auch an seinen Teamkollegen.

Text: Julia Guran und Luk von Bergen | Bilder: CKW | Erschienen: Mai 2022 

Netzelektriker, ein Schoggijob? Für Martin Wirz stimmt das so. Am Tag vor dem Interview hat er bei prächtiger Fernsicht und vor Postkartenpanorama an Freileitungen hantiert. «Es ist top, so zu arbeiten», sagt der Lernende, «und dafür werde ich auch noch bezahlt», fügt er schmunzelnd an. Etwas Zeitdruck nimmt er dafür gerne in Kauf: «Es ist nie gut, wenn die Kunden keinen Strom haben. Deshalb musst du vorwärtsmachen.»

Lernender Netzelektriker: Martin Wirz

Übernimmt gerne Verantwortung: Martin Wirz.

«An einem halben Tag auf drei Baustellen»

Der Menzberg war nur eine von mehreren Baustellen, auf denen Martin Wirz in der betreffenden Woche arbeitete. «Ich komme viel herum. Manchmal bin ich an einem halben Tag auf drei Baustellen», erzählt er. Diese Abwechslung schätzt er. «Es ist jedes Mal eine andere Gelegenheit mit anderen Arbeitsschritten.»

Selbst wenn das Wetter nicht so strahlend ist, mag er die körperliche Arbeit draussen. Hätte er auch Dachdecker werden können oder Maurer? Martin winkt ab. Seine Schnupperlehren haben ihn nicht überzeugt. «Armierungseisenbinden fand ich eintönig», urteilt er. «Das hätte mich früher oder später gelangweilt.»

«Allein kannst du bei uns nichts erreichen»

Was hat ihn beim Schnuppern als Netzelektriker bei CKW gepackt? Neben der Tätigkeit seien es vor allem die Leute gewesen. Sie sind heute, im zweiten Lehrjahr, seine Teamkollegen. Er ist der einzige Lernende in seiner Gruppe. Muss er deswegen untendurch? Keineswegs: «An einem Ort, wo der Stift sich nicht getraut, den Mund aufzumachen, wäre ich nicht zufrieden.»  

Gut, läuft es bei CKW anders. «Wir haben es immer lustig und helfen einander», sagt der junge Mann. «Allein kannst du bei uns nichts erreichen.» Mit dem Chef ist er zufrieden: «Er hat mir bald Dinge anvertraut. Das zeigt mir, dass ich etwas wert bin.» 

Netzelektriker verlegen ein Kabel.

Netzelektriker sorgen dafür, dass uns der Strom nicht ausgeht.

«Wenn du bei der Sache bist, kann dir kaum was passieren»

Verantwortung übernehmen einerseits und sich aufs Team verlassen andrerseits: Der gute Mix gilt auch im Bereich Sicherheit. Der Chef unterstützt Martin darin, auch heikle Aufgaben selbständig zu lösen. Wenn sich der Lernende unsicher fühlt, darf er stop! sagen. Das kommt jedoch selten vor: «Wenn du mit dem Kopf bei der Sache bist und dich an die Vorschriften hältst, kann dir kaum was passieren.»

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