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CKW nimmt drei öffentliche Solaranlagen in Betrieb

25. November 2016 | 14:00 Uhr

CKW hat innerhalb eines Jahres drei öffentliche Solaranlagen in Betrieb genommen. Nach Willisau und Schüpfheim speist seit dem 24.11.2016 auch die Anlage in Escholzmatt lokal produzierten Ökostrom ins Netz. Über dreihundert Personen haben Anteile an den drei Kraftwerken erworben.

Die insgesamt 1'576 Viertelpanels, die im Rahmen des Projektes «CKW meinSolarstrom» zum Verkauf standen, waren jeweils im Nu ausverkauft. CKW vergütet den über dreihundert Personen, die sich einen Anteil sicherten, pro Viertelpanel mindestens 50 kWh Solarstrom pro Jahr, und zwar über die gesamte Lebensdauer der Anlage, also zwanzig Jahre lang.

Dank vielen Sonnentagen wurde der Minimalwert bisher weit übertroffen. So produzierte die Anlage, die am 1. Dezember 2015 auf dem Dach der Heilpädagogischen Schule in Willisau in Betrieb genommen wurde, über 45'000 kWh – 28 Prozent mehr als von CKW garantiert. Auch die im August auf dem Dach des Schulhauses Moosmättili in Schüpfheim installierte Anlage lag in den ersten drei Monaten mit 6'900 kWh um 39 Prozent über dem Soll.

Ein Projekt mit Signalwirkung

Auf dem Dach des Alters- und Pflegeheims Sunnematte in Escholzmatt wiederum montierten die Techniker von CKW in den vergangenen Tagen eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 30 kWp. Sie wurde am 24.11.2016 ans Netz angeschlossen und in Betrieb genommen. «Wir freuen uns, dass wir mit diesen Anlagen die erneuerbaren Energien in unserem Verteilgebiet weiter ausbauen konnten», sagt CKW-CEO Felix Graf.

Ausschlaggebend für den Erfolg von «CKW meinSolarstrom» ist nicht zuletzt die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Gemeinden Willisau, Schüpfheim und Escholzmatt-Marbach gewesen. Als Träger des Labels «Energiestadt» machten sie sich allesamt für das Projekt stark.

Auf Wunsch der Bevölkerung reagiert

Gleichzeitig kam CKW einem Kundenwunsch nach, wie Esther Denzler, Leiterin Energie bei CKW, mit Blick auf eine im Jahr 2014 durchgeführte Kundenumfrage sagt: «Darin gab ein Viertel der Befragten an, dass sie sich gerne gemeinschaftlich an einer Photovoltaikanlage beteiligen würden.»

Ob und in welcher Form «CKW meinSolarstrom» nächstes Jahr wieder angeboten wird, steht noch nicht fest. «Es gibt einige interessante Dächer in der Region», sagt Esther Denzler. «Wir führen derzeit Gespräche mit den Besitzern dieser Liegenschaften.»

Medienkontakt

Marcel Schmid

Leiter Media Relations, Mediensprecher

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