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CKW stoppt Windparkprojekt in Kirchleerau/Kulmerau

9. November 2016 | 14:00 Uhr

Das Windparkprojekt in Kirchleerau/Kulmerau ist Geschichte. CKW hat aus unternehmerischen Gründen entschieden, das Projekt nicht weiterzuführen. Geplant waren an der luzernisch-aargauischen Grenze vier Windkraftanlagen mit einer Jahresproduktion von rund 12,5 Mio. Kilowattstunden.

Wie im Sommer kommuniziert, hat CKW unter Einbezug der Begleitgruppe das Windprojekt in Kirchleerau/Kulmerau neu beurteilt. Insbesondere wurde die Machbarkeit von Windanlagen auf dem bewaldeten Fuchshubel in Triengen untersucht, dem einzigen Gebiet, welches die Forderung der Bevölkerung von Triengen nach einem Mindestabstand von 700 Metern von bewohnten Gebäuden erfüllt. Neben technischen und rechtlichen Abklärungen wurden dabei vor allem weitere Gespräche mit direkt Betroffenen geführt.

Aussichten auf eine Realisierung wären gering

Auf Grund dieser Untersuchungen und unter Abwägung aller Chancen und Risiken ist CKW zum Schluss gekommen, dass die Aussichten auf eine Realisierung eines Windparkprojekts auf dem Fuchshubel gering sind. Eine Weiterführung des Projekts macht deshalb für CKW aus unternehmerischen Überlegungen keinen Sinn.

Die vier Windkraftanlagen hätten dereinst erneuerbaren Strom für rund 2'800 Haushalte produziert und einen Beitrag geleistet, die Ziele der bundesrätlichen Energiestrategie 2050 zu erreichen. Daraus wird nun nichts. «Ich bedauere sehr, dass dieses für den Kanton Luzern bedeutende Projekt der erneuerbaren Energien leider nicht realisiert werden kann», sagt Paul Hürlimann, Leiter Neue Energien bei CKW und ergänzt: «Das Projekt hat uns auch aufgezeigt, dass ein frühzeitiger Einbezug der betroffenen Interessengruppen wichtig ist. Nur im Dialog ist es möglich, gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Perspektiven zu entwickeln.»

CKW bedankt sich bei allen, die sich beim Windprojekt Kirchleerau/Kulmerau aktiv und konstruktiv eingebracht haben, insbesondere bei den Behörden der betroffenen Gemeinden und den Mitgliedern der Begleitgruppe.

Medienkontakt

Marcel Schmid

Leiter Media Relations, Mediensprecher

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