Ihre Vorteile
- Erhalt ökologischer Wärme aus der nahen Umgebung
- Kein Investitionsrisiko und stabile Energiepreise
- Hohe Betriebs- und Versorgungssicherheit
- Vorfinanzierung und Lagerung von Brennstoff entfällt
- Erste Liegenschaften können voraussichtlich ab Herbst 2028 mit umweltfreundlich produzierter Wärme heizen.
Informationen zum Wärmeverbund Richterswil
Die Gemeinde Richterswil hat im Rahmen des Projekts «Energie für Richti» im Frühjahr 2025 eine Submission für den geplante Wärmeverbund durchgeführt. Nach sorgfältiger Prüfung der vier eingegangenen Angebote hat der Gemeinderat entschieden, den Zuschlag der CKW AG zu erteilen.
CKW überzeugte mit einem wirtschaftlich und technisch stimmigen Gesamtpaket. Sie übernimmt als Contractor die Planung, Finanzierung, Realisierung und den Betrieb des Wärmeverbunds.
Der geplante Wärmeverbund nutzt die Abwärme der ARA Richterswil und stellt einen zentralen Bestandteil der kommunalen Energie- und Klimastrategie dar. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO₂-Ausstosses und zur nachhaltigen Wärmeversorgung des Dorfkerns.
Das Bild zeigt den Perimeter der Marktbefragung. Als Basis dafür diente der Perimeter gemäss Ausschreibung der Gemeinde Richterswil. Die Grenzen des Perimeters können sich in den nächsten Monaten noch verändern, insbesondere aufgrund der Resultate der Marktbefragung.
Der genaue Standort der Wärmezentrale ist noch nicht festgelegt. Dieser wird im Vorprojekt gemeinsam mit der Gemeinde eruiert.
Die Wärmeverbunde von CKW
Wärmeverbunde ermöglichen eine nachhaltige Energiegewinnung für Heizung und Warmwasser aus regionalen und erneuerbaren Energiequellen. Erfahren Sie hier mehr über die Wärmeverbunde von CKW, wie diese funktionieren und die Vorteile für Sie.
«Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der CKW. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass der Wärmeverbund Richterswil kompetent geplant und professionell umgesetzt wird.»
Christian Stalder
Gemeinderat Richterswil
So funktioniert ein Wärmeverbund mit ARA-Abwärme
Gereinigtes ARA-Abwasser mit einer mittleren Temperatur von ca. 17°C wird über einen Vorlagebehälter in die Energiezentrale befördert. Hier heizen Wärmepumpen das Wasser auf ca. 75°C für das Fernwärmenetz auf. Als Zwischenspeicher dient ein Warmwasserspeicher. Von diesem gelangt das heisse Wasser über das Fernwärmenetz und die Übergabestation in die dem Wärmeverbund angeschlossenen Gebäude.
Weitere Energiequellen für Spitzenlast und Redundanz sind in Prüfung.
Haben Sie Fragen zum Wärmeverbund Richterswil?
Bitte füllen Sie das unten aufgeschaltete Kontaktformular aus.
Häufige Fragen
CKW nimmt zunächst über eine Marktbefragung aktiv Kontakt auf mit den Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzern im Perimeter des geplanten Wärmeverbunds. Die Umfrage kann auf Papier oder digital ausgefüllt werden. CKW bietet auch kostenlose Impulsberatungen an, von welchen Sie gerne profitieren können.
Die Vorteile bei einer Teilnahme am Wärmeverbund sind vielfältig:
- Sie erhalten stabile Wärmepreise ohne saisonale Schwankungen der Brennstoffkosten (vgl. Gasheizungen). Damit entfällt auch die ständige Marktbeobachtung, damit zu einem günstigen Zeitpunkt der Brennstoff eingekauft werden kann.
- Sie gewinnen in der Regel im Keller Platz, weil die Übergabestation weniger Raum benötigt als das bisherige Heizsystem.
- Weiter benötigen Sie den Kamin nicht mehr, womit die regelmässige Wartung durch den Kaminfeger entfällt. Das stillgelegte Kamin kann beispielsweise als Erschliessungsrohr für eine Solaranlage verwendet werden.
- Sie tragen kein Investitionsrisiko. Dieses trägt die Energieversorgerin.
- Sie sind nicht mehr selbst verantwortlich für ein funktionierendes Heizsystem in Ihrer Immobilie. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren ganz entspannt von einer hohen Betriebs- und Versorgungssicherheit, einem 24-Stunden-Pikettdienst sowie regelmässigen Wartungen.
- Mit dem Anschluss an den Wärmeverbund profitieren Sie von einer flexiblen Wärmelieferung und müssen keine Brennstoffe mehr auf Vorrat selbst beschaffen, vorfinanzieren und lagern.
- Sie erhalten ökologische Wärme aus der nahen Umgebung.
- Der Wärmebezug ist lärm- und geruchsfrei. Schallemissionen wie beispielsweise beim Betrieb einer Wärmepumpe entfallen.
- Optimaler Betrieb der Wärmeproduktion, weil diese mit vielen Nutzerinnen und Nutzern geteilt wird.
- Zum Ende der bestehenden Heizlösung entfällt der aufwändige und teure Ersatz.
Ihr Heizkessel wird durch eine kompakte Wärmeübergabestation ersetzt. An diese Übergabestation wird anschliessend Ihre bestehende Hausanlage angeschlossen. Die alte Heizung muss demontiert und entsorgt werden. Diese Arbeiten sind nicht in der Anschlussgebühr enthalten.
Der Aufwand ist abhängig von der bestehenden Situation. Grundsätzlich muss der Hausanschluss gebaut werden, d.h. die Verbindung zwischen Gebäude und Fernwärmenetz. Je nach Situation kommen beispielsweise Rückbauarbeiten der bestehenden Heizung sowie Anpassungen der Verteilleitungen im Gebäude hinzu. Allenfalls muss auch der Warmwasserspeicher ersetzt werden. Die Details zeigen wir Ihnen gerne nach einer unverbindlichen Analyse vor Ort auf.
Aktuell empfehlen wir Ihnen, die Heizung nicht vorbeugend zu ersetzen. Halten Sie die bestehende Lösung so lange wie möglich in Betrieb. Muss Ihre Heizung dringend ersetzt werden, können Sie mit CKW für ein Beratungsgespräch Kontakt aufnehmen.
Ein Anschluss zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich. Nehmen Sie mit CKW Kontakt auf.
Die Versorgungssicherheit steht bei uns an erster Stelle. Mit Ausnahme der Leitungen hat jedes System einen «Backup». Damit ist die Versorgungssicherheit höher als mit einer Einzellösung. Sollte es dennoch zu einem Problem mit der Wärmelieferung kommen, speisen wir die Wärme mit einer mobilen Heizanlage über Netzeinspeisepunkte temporär ein.
Wir können die Anschlusskosten noch nicht beziffern. Im laufenden Vorprojekt analysieren wir das effektive Marktpotenzial und den Leistungsumfang. In diesem Rahmen wird auch der Preis ermittelt, dies auf Basis der vorgesehenen Wärmeenergie. Unser Ziel ist es, mit dem Produkt im Wettbewerb bestehen zu können. Entsprechend wird der Wärmepreis im Rahmen von anderen, vergleichbaren Lösungen erwartet, die ebenfalls ökologisch sind.
Währen der Bauzeit ist kurzfristig mit verstärkten Lärmemissionen zu rechnen. Während des Betriebs sind die Geräusche durch Abkopplung der Emission erzeugenden Apparate in den Zentralen gelöst. Das Einhalten aller Schallvorgaben hat in der Realisierung einen sehr hohen Stellenwert. In der eigenen Liegenschaft sind keine Lärmemissionen zu erwarten.