Herkunftsnachweise:
Einfach erklärt

10. Dezember 2025|Lesezeit: 5 min

Herkunftsnachweise (HKN) sind die Geburtsurkunden des Stroms. Sie garantieren volle Transparenz darüber, wann, wo und aus welcher Quelle eine Kilowattstunde produziert wurde – unabhängig vom tatsächlichen Stromfluss.

Herkunftsnachweise sind wie digitale Geburtsurkunden für jede Kilowattstunde Strom. Sie dokumentieren, wann und wo der Strom produziert wurde und aus welcher Energiequelle er stammt. Das Besondere: HKN sind unabhängig vom physischen Stromfluss und können separat gehandelt werden. Sie ermöglichen Verbrauchenden, genau nachzuvollziehen, woher ihr Strom kommt.

Das System in der Schweiz 

Die Verwaltung der Herkunftsnachweise erfolgt über ein zentrales System – eine grosse Datenbank, die alle HKN speichert und organisiert. In der Schweiz übernimmt die Pronovo AG diese Aufgabe. Stromanbieter sind verpflichtet, die Herkunftsnachweise zu entwerten, bevor sie den Strom offiziell deklarieren dürfen.

Warum Herkunftsnachweise wichtig sind 

Das System der Herkunftsnachweise schafft Klarheit über die Herkunft des produzierten Stroms und zeigt den Energiemix eines Landes oder einer Region transparent auf. Es macht sichtbar, wie viel Strom aus erneuerbaren Quellen stammt und hilft, diesen Anteil korrekt zu deklarieren. Damit leisten Herkunftsnachweise einen wertvollen Beitrag zur Förderung von nachhaltigem Stromverbrauch. 

Herkunftsnachweis (HKN)

Garantiert nachhaltiger Strom