Fragen willkommen. Neugier erwünscht.
19. Oktober 2026|Lesezeit: 5 min
Wer neugierig ist, stellt Fragen. Und bekommt Antworten auf Augenhöhe. Bei CKW werden Lernende vom ersten Tag an ernst genommen. Berufsbilder Patrick Meyer und die angehenden Elektroinstallateure Julius und Remo erzählen, wie Vertrauen, abwechslungsreiche Aufgaben und persönliche Unterstützung den Weg zu einem erfolgreichen Lehrabschluss ebnen.
Mit der Lehre beginnt für Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt. Sie finden sich in einem Team zurecht, lernen den Berufsalltag kennen und übernehmen Schritt für Schritt Verantwortung. Wie gelingt dieser Einstieg? Und was brauchen junge Menschen, damit sie fachlich und persönlich weiterkommen? Bei unserem Besuch in einer CKW-Geschäftsstelle geben Patrick Meyer, Projektleiter Elektro und Berufsbilder sowie die Lernenden Elektroinstallateure Julius und Remo Einblick in ihre Zusammenarbeit.
Zuhören gehört zur Ausbildung
Für Patrick beginnt gute Ausbildung mit dem persönlichen Austausch. Wer Lernende fördern will, muss wissen, was sie beschäftigt und wo sie Unterstützung brauchen. «Ich möchte die Lernenden verstehen und am richtigen Ort unterstützen», erklärt er. Fragen und Unsicherheiten sollen deshalb nicht unausgesprochen bleiben. Sie werden direkt angesprochen und gemeinsam geklärt. Das hilft den Jugendlichen, Sicherheit im Berufsalltag zu gewinnen.
Kommunikation auf Augenhöhe bedeutet dabei auch, die Lernenden an Lösungen mitarbeiten zu lassen. Nicht einfach vorgeben, wie eine Aufgabe erledigt werden muss, sondern konkret fragen: Wie würdest du vorgehen?
Remo schätzt diesen Freiraum: «Oft werden wir gefragt, wie wir etwas lösen würden und dürfen dann unseren eigenen Weg ausprobieren.» Die Arbeit wird anschliessend kontrolliert. So können die Jugendlichen Erfahrungen sammeln und lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
«Ich weiss, dass jemand da ist, der mir weiterhilft.»
Remo Stocker
Lernender Elektroinstallateur EFZ
Selbständig arbeiten, ohne allein zu sein
Das Vertrauen der Berufsbilderinnen und Berufsbilder ist für Julius ein wichtiger Teil seiner Lehre. «Dir wird viel Vertrauen geschenkt und du lernst, selbständig zu arbeiten», sagt er. Eigene Aufgaben übernehmen und sich einbringen zu dürfen, macht die persönliche Entwicklung im Alltag spürbar.
Selbständigkeit bedeutet bei CKW aber nicht, mit Fragen allein zu bleiben. Julius und Remo hatten bisher zwar keine grossen Schwierigkeiten. Trotzdem ist es für beide wichtig zu wissen, dass Patrick und das Team für sie da sind, wenn sie etwas nicht verstehen. Auch die Lernenden helfen sich gegenseitig. Besonders die erfahrenen «Oberstifte» sind wichtige Ansprechpersonen. Remo bringt dieses Gefühl auf den Punkt: «Ich weiss, dass jemand da ist, der mir weiterhilft.»
«Dir wird viel Vertrauen geschenkt und du lernst, selbständig zu arbeiten.»
Julius Wanner
Lernender Elektroinstallateur EFZ
Unterstützung auch beim Lernen
Nicht allen Jugendlichen fällt es leicht, um Hilfe zu bitten. Deshalb gehört zur Betreuung mehr, als auf Fragen zu warten. Patrick begleitet die Lernenden aufmerksam und tauscht sich auch mit CKW-Kolleginnen und -Kollegen aus, die die jungen Berufsleute im Alltag auf den Baustellen erleben. Ihre Rückmeldungen helfen dabei, Schwierigkeiten früh zu erkennen und das Gespräch zu suchen. Gemeinsam lässt sich herausfinden, welche Unterstützung tatsächlich weiterhilft. Oft führen bereits kleine Schritte zum Erfolg.
Diese Begleitung endet nicht bei der praktischen Arbeit. Wenn es in der Berufsschule hakt, sucht das Ausbildungsteam ebenfalls gemeinsam mit den Lernenden nach Lösungen. CKW bietet Stützkurse, eine gezielte Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung und Zeit zum Lernen. Die Berufsbilderinnen und Berufsbilder nehmen sich bei Unklarheiten Zeit, stellen Material und Wissen zur Verfügung und lernen mit ihrem Nachwuchs. So gehören schulische und praktische Förderung zusammen.
Viele Projekte, viele kleine Aha-Momente
Vom Wohnungsumbau bis zum Grossprojekt: Die unterschiedlichen Einsatzorte bei CKW eröffnen den Lernenden vielfältige Einblicke in die Elektroinstallation. Dabei wächst nicht nur ihr praktisches Können. Sie verstehen auch immer besser, wie die Theorie aus der Berufsschule mit der Arbeit vor Ort zusammenhängt.
Für Patrick sind es gerade die vielen kleinen Aha-Momente, die über die Lehrzeit den Unterschied machen. Etwa dann, wenn bei einer Service- oder Reparaturarbeit plötzlich verständlich wird, wie eine Anlage funktioniert oder wodurch eine Störung entsteht. Julius erlebt diese Verbindung ebenfalls als bereichernd: «Die Abwechslung schätze ich sehr, von jedem Projekt nehme ich etwas mit. Und es ist toll, die Theorie aus der Schule direkt in der Praxis umsetzen zu können.»
Gemeinsam auf den Lehrabschluss hinarbeiten
Für Eltern ist die Wahl des Lehrbetriebs auch eine Vertrauensfrage:
- Wird mein Kind begleitet?
- Kann es Fragen stellen?
- Bekommt es Unterstützung, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt?
Patrick beschreibt, was sein Team auszeichnet: «Geduld, familiäre Atmosphäre und der Wille, Wissen weiterzugeben.» Trotz der Grösse von CKW zählt das persönliche Miteinander.
Gleichzeitig braucht eine erfolgreiche Lehre den Einsatz der Jugendlichen selbst. Die Berufsbilderinnen und Berufsbilder können erklären, ermutigen und fördern. Lernen und dranbleiben müssen die Jugendlichen mit ihnen gemeinsam. «Freude am Beruf bringt Freude an der Arbeit», sagt Patrick. Das Ziel ist ein erfolgreicher Lehrabschluss, getragen von fachlicher Unterstützung, Eigeninitiative und Vertrauen.
Wie sich dieses Miteinander anfühlt, fasst Remo kurz zusammen: «Die Zusammenarbeit mit den Berufsbilderinnen und Berufsbildern ist immer offen und unterstützend. Man ist nie allein.» Eine gute Grundlage, um neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und Schritt für Schritt in den Beruf hineinzuwachsen.
Eine Lehre bei CKW für Ihr Kind
Was bietet die Lehre als Elektroinstallateurin oder Elektroinstallateur EFZ?
Handwerk und Technik verbinden: Die Jugendlichen lernen, elektrische Installationen zu erstellen, zu unterhalten und zu reparieren. Dabei arbeiten sie mit Werkzeugen, lesen technische Unterlagen und finden Lösungen für Störungen.
Einen abwechslungsreichen Beruf kennenlernen: Ob Licht, Solaranlagen, Gebäudeautomation oder Kommunikationssysteme: Die Lernenden erhalten Einblick in unterschiedliche Anwendungen und stehen auch im Kontakt mit Kundinnen und Kunden.
Verantwortung übernehmen: Elektroinstallateurinnen und Elektroinstallateure sorgen dafür, dass Strom in Gebäuden sicher und zuverlässig dort ankommt, wo er gebraucht wird. Die Ausbildung fördert genaues Arbeiten und technisches Verständnis.
Berufliche Perspektiven eröffnen: Die vierjährige Lehre bietet eine Grundlage für Spezialisierungen und Weiterbildungen, beispielsweise in der Elektroprojektleitung oder an einer höheren Fachschule. Auch eine Berufsmatura während oder nach der Lehre ist möglich.
«Ich möchte die Lernenden verstehen und am richtigen Ort unterstützen»
Patrick Meyer
Projektleiter Elektro und Berufsbildner
Warum ist CKW eine gute Wahl für die Ausbildung Ihres Kindes?
- Persönliche Begleitung: Erfahrene Mitarbeitende führen die Jugendlichen in die Elektrotechnik ein und unterstützen ihre Entwicklung. In einem kleinen, familiären Team arbeiten die Lernenden an unterschiedlichen Projekten mit.
- Unterstützung beim Lernen: Stützkurse, Zeit zum Lernen und eine gezielte Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung unterstützen die Jugendlichen auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss.
- Attraktive Vorteile: Zu den Vorteilen der Elektroinstallationslehre bei CKW gehören unter anderem sechs Wochen Ferien, ein Halbtax-Abo, ein überdurchschnittlicher Lernendenlohn und ein Bonus bei guten Leistungen.
- Entwicklung über die Lehre hinaus: CKW unterstützt die Berufsmatura. Auch nach der Ausbildung gibt es Weiterbildungsangebote und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Passt der Beruf zu Ihrem Kind?
Interessiert sich Ihre Tochter oder Ihr Sohn für Technik, arbeitet gerne mit den Händen und hat Freude an Mathematik und Physik? Dann lohnt sich ein näherer Blick auf die Elektroinstallationslehre. Auch Freude an Teamarbeit und wechselnden Arbeitsorten sind gute Voraussetzungen. Eine Schnupperlehre bei CKW bietet Ihrem Kind die Möglichkeit, den Berufsalltag kennenzulernen und herauszufinden, ob der Beruf zu den eigenen Interessen und Stärken passt.
Noch Fragen? Besuchen Sie CKW mit Ihrer Tochter oder Ihrem Sohn an der ZEBI 2026
Die Berufswahl wirft viele Fragen auf, bei Jugendlichen ebenso wie bei ihren Eltern. An der Zentralschweizer Bildungsmesse können Sie CKW gemeinsam mit Ihrem Kind kennenlernen: vom 5. bis 8. November 2026 in der Messe Luzern, Halle 1, am Stand B 1039. Informieren Sie sich über Lehrberufe, offene Lehrstellen und die Bewerbung. Ihre Tochter oder Ihr Sohn kann zudem selbst anpacken und unter Anleitung von CKW-Lernenden eine eigene Lampe bauen. So wird aus einem ersten Interesse ein konkreter Einblick.
Erfahren Sie mehr dazu: