E-Mobilität und Ladestationen

Lohnt es sich, jetzt in Elektromobilität zu investieren?
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Wir zeigen die aktuelle Situation und die Entwicklungstendenzen in der Schweiz auf. Mit diesen Informationen wollen wir Ihnen helfen, Ihre Entscheidungen bezüglich Elektromobilität sicher zu treffen. Immobilienspezialisten unterstützen wir insbesondere dabei, die richtige Strategie für alle Immobilen zu finden.

Sie erhalten zudem einen ersten praktischen Einblick, wie Sie eine Ladeinfrastruktur effizient aufbauen und betreiben können.  

Elektromobilität: So fahren wir in der Zukunft

Vor zehn Jahren belegte die Elektromobilität einen winzigen Nischenbereich. Das hat sich grundlegend geändert. Aufgrund des Klimawandels ist es dafür höchste Zeit, doch die Ökologie ist nicht der einzige Treiber. Das Verständnis von Mobilität hat sich generell gewandelt. Für junge Menschen muss Mobilität verfügbar, einfach und günstig sein. Autofahren ist heute ein Mittel zum Zweck des Ortswechsels, deshalb ist E-Mobilität auch morgen wichtig. 

Pauschalangebot für Eigenheimbesitzer

Unsere CKW Experten sorgen dafür, dass ihre Ladestation auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und zuverlässig funktioniert.
 

Eine Ladestation ist pauschal* für 2'350 CHF erhältlich. 

*Das Pauschalangebot ist innerhalb eines 15 Kilometer-Radius der Geschäftsstellen gültig und umfasst die Installation der Ladestation. Einbau einer Sicherung inkl. Fehlerstromschutzschalter Typ A 30 mA. Notabschaltung. Zuleitung 5 x 2,5 mm2 ab Elektroverteilung zur Ladestation bis 10 m. Ein Durchbruch. Installationsanzeige. Inbetriebsetzung. Schlusskontrolle. 

Die Schweiz: aktuelle CO2-Regelungen

Der Bundesrat hat im August 2019 ein konkretes Ziel für Treibhausgase festgelegt: «Netto null». Die Schweiz soll bis 2050 nicht mehr Treibhausgase ausstossen, als sie kompensieren kann und somit die Klimaneutralität erreichen. Das schaffen wir nur, wenn wir unser Mobilitätsverhalten ändern.  

Die Emissionen im Verkehr sind zwischen 1990 und 2019 um drei Prozent gestiegen und selbst bei Neuwagen nimmt der durchschnittliche CO2-Ausstoss zu. Dies steht im Gegensatz zum Sektor Gebäude, wo der Rückgang 34 Prozent beträgt. 

«Dieses Problem gilt es anzupacken»

Jürgen Ragaller, Klimaexperte des Kantons Luzern im Interview mit CKW.

Elektromobilität: Nur ein Trend oder die Zukunft der Mobilität?

Die brennende Frage aller, die in Elektromobilität investieren wollen: Ist die Elektromobilität in der Schweiz nur ein vorübergehender Trend? 

2020 wurden laut Bundesamt für Statistik rund 67'000 Elektroautos und Hybridfahrzeuge in der Schweiz neu zugelassen. Dies entspricht einem Anteil von über 14 Prozent der neu immatrikulierten Fahrzeuge. Es gibt viele Gründe, warum sich diese Entwicklung voraussichtlich fortsetzen wird – und warum inzwischen nicht mehr von einem Trend zu sprechen ist, sondern von der Mobilität der Zukunft. 

Was treibt den Aufschwung der Elektromobilität in der Schweiz an?

Neben den bereits beschriebenen Aspekten – allen voran die «Netto null»-Strategie als Emissionsziel – spielen die technologischen Fortschritte eine Rolle, insbesondere die Weiterentwicklung der Batterietechnik. Die Grösse und Energiedichte der Batterie bestimmen die Reichweite des Elektrofahrzeugs. Hohe Anschaffungskosten für das E-Auto, geringe Reichweite und hohe Batteriekosten sind noch immer die stärksten Argumente gegen das Elektroauto. Doch innerhalb von zehn Jahren sind die Batteriekosten um rund zwei Drittel gesunken. Dieser Trend wird sich fortsetzen und die Energiedichte in Batterien wird sich weiter verbessern. Laut dem EBP-Hintergrundbericht 2020 sind für 2025 Batterien mit 30 Prozent höherer Kapazität bei gleichzeitig tieferen Kosten zu erwarten.

Ein weiterer Treiber für die Elektromobilität ist das Angebot. Immer mehr namhafte Automobilhersteller bieten alltagstaugliche Elektrofahrzeuge an. Marktführer und Pioniere wie Tesla puschen die Entwicklung enorm.

Elektroautos werden kostengünstiger 

Nicht zuletzt wird der Aufstieg der Elektromobilität auch durch die sinkenden Gesamtkosten angekurbelt.  

Gesamtkosten Peugot 208 (Benzin und Elektro) im Vergleich

Was kostet das Fahren eines Elektroautos in der Schweiz? 

Der TCS hat die Total Cost of Ownership (TCO) für die fünf meistverkauften Elektroautos in der Schweiz berechnet. Diese Gesamtkostenrechnung beinhaltet die Ankaufs- sowie die Unterhalts- und Betriebskosten über 10 Jahre und 150'000 Kilometer Fahrleistung: 

Modell ElektroautoGesamtkostenKosten pro Kilometer
Tesla Model 3CHF 104'880CHF 0.70
Hyundai Kona EVCHF 96'510CHF 0.64
BMW i3CHF 83'090CHF 0.55
Renault ZoeCHF 81'290CHF 0.54
   
Im Vergleich dazu liegen die Kilometerkosten laut TCS für einen Mittelklassewagen mit Benzinmotor bei 70 Rappen pro Kilometer.

Welche Förderungen gibt es für Elektroautos in der Schweiz?

Statt auf direkte Kaufprämien unterstützt die Schweiz die Elektromobilität auf intelligentere Art. Dazu zählen zum Beispiel «grüne Zonen» für Elektrofahrzeuge in den Stadtbezirken und das Ziel, innerhalb kurzer Zeit flächendeckend ein sehr enges Netz an öffentlichen Ladestationen zu schaffen.  

Darüber hinaus bieten derzeit elf Kantone (Basel-Stadt, Bern, Genf, Jura, St. Gallen, Schwyz, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis und Zürich) Subventionen oder Förderprogramme für die Anschaffung eines Elektroautos an. Je nach Kanton handelt sich um Beiträge für den Ankauf, einen teilweisen Erlass der jährlichen Motorfahrzeugsteuer oder um Beiträge für die Installation einer Ladestation. Zudem können Fahrzeughalter bei Abschluss einer Autoversicherung für ein E-Auto einen Rabatt von bis zu 20 Prozent erhalten.

Elektromobilität Schweiz 2021: Einfach wie nie zuvor

Die Sinnhaftigkeit von E-Mobilitätslösungen wird kaum mehr angezweifelt. Doch für Immobilieneigentümer, Verwaltungen und Unternehmen ist die Bereitstellung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge eine Herausforderung. Aufbau, Betrieb und Abrechnung scheinen teuer, kompliziert und komplex. Oftmals besteht auch die Sorge, das Stromnetz könnte überlastet werden, wenn zu viele Nutzer ihre E-Autos gleichzeitig laden. 

Wo klemmt's? – Mythen der E-Mobilität.

Trotz Achtungserfolgen ist die Elektromobilität bislang erst zögerlich in Fahrt gekommen. Schuld daran sind überholte Glaubenssätze.

Full-Service für zeitgemässe Elektromobilität 

Doch Elektromobilität 2021 ist so einfach wie nie zuvor. Das Problem der Überlastung lässt sich heute mit einem Lastmanagementsystem, das die Last im Gebäude intelligent steuert, lösen. Dem Argument der unrentablen Investition für Elektromobilität stehen Tarifmodelle entgegen, die zu einer raschen Refinanzierung beitragen. Der Eigentümer kann zum Beispiel eine zusätzliche Parkplatzmiete verlangen.  

Von Anbietern wie CKW erhalten Sie alles aus einer Hand: Planung, Installation und Betrieb sowie alle angrenzenden Leistungen, wie Lastmanagement, Abrechnungsmodelle und Support. Die Leistungen können auch modular bezogen und mit Angeboten weiterer Dienstleister kombiniert werden.  

Schrittweise zur E-Mobilitätslösung 

Jedes E-Mobilitätsprojekt ist einzigartig. Welche E-Mobilitätslösung für Sie ideal ist, ergibt sich aus Ihren Anforderungen und Gegebenheiten, wie Stromanschlüsse, Anzahl Parkplätze oder Grösse der Garage vor Ort bei Ihrer Immobilie bzw. Ihrem Unternehmen. Auch die Frage, welche Nutzer die Ladestationen in Anspruch nehmen werden und welche Fahrzeuge geladen werden sollen, spielt eine Rolle.  

Eine Grundinstallation umfasst in der Regel die Vorbereitung der Elektroinstallation für die E-Mobilität, die Anpassung an der Elektroverteilung, die Erschliessung der Parkplätze, das Lastmanagement und die Abrechnungslösung. Wer sich langsam herantasten möchte, kann auch mit einer smarten Ladestation starten und die Ladeinfrastruktur schrittweise ausbauen.

SIA 2060: Richtlinie für E-Mobility-Infrastruktur in Gebäuden

Seit 2020 ist das SIA-Merkblatt 2060 in Kraft. Meist reicht ein Beratungsgespräch bei einem erfahrenen E-Mobilitätsexperten aus, um zu klären, welche Art von Lademöglichkeit Sie Ihren Käufern, Mietern, Mitarbeitenden oder Kunden anbieten können.

Was bedeutet die rasante Entwicklung der Elektromobilität für Sie?

Die Zunahme der Elektromobilität und die Ladeinfrastruktur stehen in einer unmittelbaren Wechselwirkung. Je besser die Ladeinfrastruktur, desto mehr Menschen werden sich für ein Elektroauto entscheiden, und umgekehrt: Je mehr Menschen sich für ein Elektroauto entscheiden, desto grösser ist die Nachfrage nach ausreichenden Lademöglichkeiten. Denn wer ein E-Auto fährt, will es bequem und effizient zu Hause, am Arbeitsplatz oder auch auf dem Parkplatz vor dem Einkaufszentrum aufladen. 

Neue Anforderungen an Immobilienspezialisten und Unternehmen

Mit der Mobilitätswende ändern sich die Anforderungen an Eigentümer von Immobilien genauso wie an Unternehmen. Private und gewerbliche Mieter, Stockwerkseigentümer, Mitarbeitende und Kunden fragen verstärkt nach Lademöglichkeiten für ihre Elektroautos nach. Ob Mietshaus, Firmenstandort, oder Restaurant – jeder Parkplatz wird zur potenziellen Ladestation. Es kommt eine Dynamik in Gang, die sich parallel zu den rasant steigenden Neuzulassungen von Elektroautos entwickelt. 

Derzeit erfolgen rund 90 Prozent der Ladevorgänge an privaten Stationen. 

Immobilienspezialisten, -eigentümer und Unternehmen werden vor der Aufgabe stehen, eine professionelle Ladeinfrastruktur aufzubauen und anzubieten. Wer dieser Anforderung nachkommt, macht sein Objekt beziehungsweise sein Unternehmen fit für die Zukunft.

Haben Sie Fragen?

Wie wird ein Elektroauto geladen?

Im privaten und halböffentlichen Bereich wird vor allem das AC-Laden angewendet, zum Beispiel mit einer Wallbox. Das DC-Laden eignet sich für schnelles Laden, beispielsweise an öffentlichen Ladestationen an Autobahnraststätten.  

Abhängig vom Ladesystem des Fahrzeugs erfolgt der Anschluss an der Ladestation entweder ein- oder dreiphasig. Einphasiges Laden ist bis zu einer Ladeleistung von 3,7 kVA erlaubt und vor allem bei Plug-in Hybriden gängig. Bei höheren Ladeleistungen muss die Ladung dreiphasig erfolgen. Wir empfehlen eine dreiphasige Ladung, da diese flexibel für verschiedene Automodelle ist und schnelleres Laden ermöglicht. Zudem belastet diese das Stromnetz weniger.

Ladung eines Autos

Ladung eines Autos mit ein- und dreiphasigem eingebautem Ladegerät.

Öffentliche Ladestationen Schweiz

Die Schweiz bietet ein dichtes Netz an öffentlichen Ladestationen, die sich gut für eine schnelle Aufladung des Akkus unterwegs eignen. Das Ladenetz MOVE stellt zum Beispiel in ganz Europa ein dichtes Netzwerk an Ladestationen zur Verfügung.

Laden an der Haushaltssteckdose 

Das Elektroauto lässt sich grundsätzlich auch über eine Haushaltssteckdose aufladen. Dies dauert jedoch mehr als zehn Stunden und führt zu hoher Wärmeentwicklung an der Steckdose, da diese nicht für eine hohe Dauerlast ausgelegt sind. Ein Ladevorgang an der heimischen Steckdose ist vergleichbar mit sieben Wasserkochern, die zehn Stunden lang an nur einer Steckdose betrieben werden. 

Adapter, die ein schnelleres Laden ermöglichen, sind in der Schweiz seit 2016 verboten, da sie den Strombezug erhöhen und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen. Ebenfalls problematisch: Das Laden an der Haushaltssteckdose löst mitunter die Sicherung aus.

Professionelle Ladestation für zu Hause oder das Unternehmen: Die Wallbox

Für mehr Sicherheit und kürzere Ladezeiten beim Laden an der privaten Stromtankstelle zu Hause oder am Arbeitsplatz sorgen Wallboxen, die auf eine hohe Dauer-Ladeleistung ausgelegt sind. Diese fest montierten Ladestationen agieren als Schnittstelle zwischen Stromnetz und Ladekabelstecker. Die Wallboxen gewährleisten die Kommunikation zwischen Ladeinfrastruktur und dem Ladesystem des Fahrzeugs.

Vorteile von 11- bzw. 22-kW-Wallboxen 

  • Optimiert für schnelles Laden 
  • Ausgelegt auf hohe Dauer-Ladeleistung  
  • Integrierte Sicherheitskomponenten für Personen- und Objektschutz  
  • Ansteuerung der Ladestation über ein Lastmanagement oder eine Smart Home Steuerung (optional) 
  • Integration in Abrechnungssystem (optional) 

Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt laden die Wallboxen rund sechs Mal schneller als eine herkömmliche Steckdose. Moderne Ladeboxen sind mit einer integrierten Fehlerstromerkennung für den Personenschutz, einem integrierten Zähler für die Abrechnung des Strombezugs und einem Lastmanagement zur Steuerung des Ladestroms ausgestattet. 

LadelösungRechtliche SituationVorteilNachteil
HaushaltssteckdoseErlaubtRelativ sicherSehr langsam
Haushaltssteckdose mit
Adapter ohne Schutzfunktion
VerbotenSchnelleres LadenÄusserst unsicher (daher verboten)
Haushaltssteckdose mit Adapter mit SchutzfunktionErlaubtSicher, kontrollierter LadeflussKein Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit, daher an der Steckdose sehr langsam
WallboxErlaubtSehr sicher, kontrollierter Ladefluss, schnelles Laden---
 
Quelle: Energieheld

Kapazität, Ladezeit und Ladekosten im Vergleich

 Tesla Model 3BMW i3Renault ZOE
Kapazität50 kWh42 kWh52 kWh
Kosten für eine «Tankfüllung»CHF 10.50CHF 8.82CHF 10.92
Schnellstmögliche Ladezeit
(22-kW-Wallbox)
ca. 02:20 hca. 02:00 hca. 02:30 h
 
Quelle: Energieheld

Wallbox oder Ladesäule installieren: Die wichtigsten Eckdaten

Wallbox E-Mobilität CKW

Grundsätzlich ist die Anbringung einer Wallbox überall dort möglich, wo ein Anschluss an das Stromnetz möglich ist, sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich. In unmittelbarer Nähe sollte sich ein Autostellplatz befinden, zum Beispiel in einer Garage/Tiefgarage oder unter einem Carport, da das Ladekabel nur eine begrenzte Länge hat. Das Elektroauto sollte mehrere Stunden geschützt stehen können, solange der Ladevorgang dauert. Auch an einem angemieteten Stellplatz kann eine Ladestation aufgebaut werden.

Rechtliche Voraussetzungen 

Da Arbeiten an der Hausinstallation nötig sind, muss jede Anpassung von einem Fachmann vorgenommen werden. Er haftet im Falle eines nicht fachgerechten Einbaus. Der Elektroinstallateur ist dazu verpflichtet, mit einer Installationsanazeige die geplanten Ladestationen dem Verteilnetzbetreiber zu melden. Nach der Installation muss durch den Elektroinstallateur ein Sicherheitsnachweis mit den vorgeschriebenen Messungen an den elektrischen Anlagen durchgeführt werden. 

Installation und Anschluss an das Stromnetz

Wie lange die Installation einer Wallbox dauert, hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Einfachere Installationen, die keine aufwendigen Anschlussarbeiten wie Mauerdurchbrüche oder Arbeiten im Erdreich erfordern, sind innerhalb weniger Stunden abgeschlossen. Wird eine gesamte Einstellhalle erschlossen, kann die Installation auch wenige Tage dauern. Wie ein Elektroherd wird auch die Ladestation an eine separate Sicherung angeschlossen. Die Wallbox kann dann mit erhöhten Ladeleistungen von 11 bis 22 Kilowatt arbeiten.  

Die Investitionskosten für die Anschaffung und Installation einer Wallbox hängen von den individuellen Vorstellungen bezüglich Standortwahl und Anforderungen an die Ladestation ab. In einem Beratungsgespräch mit einem Mobilitätsexperten von CKW erfahren Sie, wie Sie Ihre ideale Ladelösung realisieren können und Sie erhalten eine erste Kosteneinschätzung. 

Was sagt das Gesetz bezüglich Ladestationen im Stockwerkeigentum?

Die Abrechnung von Ladevorgängen: Ein wichtiges Thema

Wer den Bewohnern und Mitarbeitenden Ladestationen für Elektroautos anbietet, kann die Abrechnung für die Ladevorgänge der Benutzer vollständig auslagern. Wenn Sie sich als Verwalter für eine automatische Abrechnungslösung entscheiden, entsteht Ihnen kein Aufwand für die Abrechnung der einzelnen Benutzer.  

E-Mobilitäts Abrechnung

Verbrauchergerechte Abrechnungslösung am Beispiel «Mieter»  

Ein Beispiel hierfür ist die CKW E-Mobilitäts-App. Nach dem Herunterladen erhält der Mieter die Ladekarte von CKW per Post. Damit kann die Wallbox freigeschaltet und der Ladevorgang gestartet werden. In der App hinterlegt der Nutzer zudem seine Kreditkartendaten. Die Kosten für den Strombezug werden automatisch zugeordnet und der Kreditkarte periodisch belastet. Dabei gilt: Der Mieter bezahlt für die bezogene Energie (in kWh). Ob die Ladezeit eine Rolle spielen kann, legen Sie selbst fest. Wenn Sie die Standzeiten verkürzen und die Verfügbarkeit für andere Elektroautos erhöhen wollen, kann es sinnvoll sein, die Ladezeit in die Kostenrechnung mit aufzunehmen. Die App bietet dem Mieter einen Überblick über seine Kosten und die vergangenen Ladevorgänge. 

Diese Abrechnungslösung deckt jedes Bedürfnis ab – ganz gleich, ob Wallboxen in Tiefgaragen oder Ladesäulen auf Besucherparkplätzen. 

Die App kann auch weitere Aufgaben übernehmen, beispielsweise die Behandlung von Störungsmeldungen an der Ladestation. So kann CKW aus der Ferne den Ladevorgang an der Wallbox freischalten und Störungen beheben. Oder falls nötig zeitnah einen Installateur vor Ort schicken, um die Wallbox zu überprüfen.

Sie bestimmen den Strompreis für Ihre Ladestation-Nutzer

Als Verwalter bestimmen Sie den Preis, zu dem die Fahrer Strom an Ihren Ladestationen laden. Sie haben die Möglichkeit, den Nutzern Ihrer Wallboxen einen anderen Strompreis zu verrechnen als denjenigen, den Ihnen Ihr Stromanbieter verrechnet. Zudem können Sie für verschiedene Nutzergruppen unterschiedliche Preismodelle festlegen. Die Konfigurationen bestimmen Sie am besten vor der Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur. Sie können diese später bei Bedarf anpassen.

Ihre Ladestationen und Kosten immer im Überblick

Auch Sie als Verwalter erhalten eine Übersicht über Ihre Ladestationen – bezogener Strom der Elektroautos, Ladevorgänge, Statusübersicht der Wallboxen und vieles mehr sind in Ihrem Kundenportal ersichtlich. In diesem CKW E-Mobilitäts-Cockpit können Sie auch diverse Einstellungen vornehmen, beispielsweise bezüglich der Preisgestaltung für das Laden an den Wallboxen. Sie können Daten zu Stromkosten und Aufwänden exportieren, die Sie für Ihre Buchhaltung und Spesenabrechnung brauchen.

Ladestation: Einfache Abrechnung

Mit einer Abrechnungslösung bezahlt jeder Nutzer genau für den Strom, den er an der Ladestation bezogen hat. So funktioniert’s.

Lastmanagement: Keine Sorge vor Netzüberlastung

Als Besitzer oder Verwalter einer Immobilie mit mehreren Mietern oder Stockwerkeigentümern sind Sie verantwortlich für die Netzstabilität innerhalb des Gebäudes. Als Unternehmer müssen Sie die Betriebskontinuität gewährleisten. 

Wenn Sie an einem Standort mehrere Ladepunkte für Elektroautos anbieten, zum Beispiel in einer Tiefgarage oder auf dem Hofgelände, gerät der Netzanschluss an seine Grenzen. Zumal die Elektroautos oft zur gleichen Zeit geladen werden müssen: in Unternehmen typischerweise zu Geschäftszeiten, in privaten Gebäuden nach Feierabend. Die bestehende Anschlussleistung im Gebäude ist meistens nicht dafür ausgelegt, eine Vielzahl Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufzuladen. 

Abhilfe bietet ein Lastmanagement, bei dem der Strom sicher verteilt wird. Ein intelligentes Lastmanagement-System stimmt den Stromverbrauch der Ladestationen mit dem Ihres Gebäudes ab. Es steuert und verteilt die Energieflüsse und regelt die Leistung, die zur Verfügung steht. Die zwei wichtigsten Typen des Lastmanagements:  

1. Statisches Lastmanagement

Hierbei wird eine maximale Leistung für alle Ladepunkte festgelegt, die gleichmässig auf alle angeschlossenen Elektroautos aufgeteilt wird.

2. Dynamisches Lastmanagement

Die verfügbare Gesamtladeleistung wird dem aktuellen Stromverbrauch im gesamten Gebäude angepasst. Sinkt der Stromverbrauch im Gebäude, steht den E-Autos mehr Strom zum Laden zur Verfügung und umgekehrt. Die verfügbare Kapazität wird an die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt.  

Der Vorteil eines Dynamischen Lastmanagements liegt auf der Hand: Das System holt das Optimum aus Ihrem Hausanschluss heraus, indem es der Ladeinfrastruktur die maximal verfügbare oder gewünschte Leistung zur Verfügung stellt. Zudem lassen sich Lastspitzen, die zu einer Erhöhung der jährlichen Stromkosten führen können, vermeiden. Sinkt oder steigt der Stromverbrauch im Gebäude, wird die Maximalleistung für die Ladestationen entweder hoch- oder herabgesetzt.

Lastmanagement für E-Ladestationen

Wie Sie Lastspitzen bei Ladestationen vermeiden.

Photovoltaik und Elektromobilität

Wenn Sie eine Photovoltaikanlage betreiben oder die Installation planen, können Sie diese ideal in die Ladeinfrastruktur einbinden. Eine intelligente Ladestation in Verbindung mit einer PV-Anlage erhöht Ihren Eigenverbrauch und ermöglicht das Laden mit sauberer, selbstproduzierter Energie. Damit sparen Sie Kosten und machen Ihre Anlage rentabler. Und Sie tragen zu einer nachhaltigen Stromproduktion bei. Das dynamische Lastmanagement-System hilft, den Sonnenstrom optimal und bedarfsgerecht zu verteilen.

Lohnt es sich für Immobilienexperten, Elektromobilitätslösungen zu integrieren?

Immer mehr Mieter steigen auf nachhaltige Mobilitätslösungen um. Ein modernes Dienstleistungsangebot des Vermieters bzw. Immobilienspezialisten sollte heute auch das Angebot einer Ladestation in der Garage umfassen. Vorherrschend ist jedoch die Sichtweise, dass der Ausbau von Ladeinfrastrukturen Aufwände ohne Rendite-Erhöhung verursacht oder die Rendite für die Investoren sogar schmälert. Immobilienexperten drängt sich folglich die berechtigte Frage auf: 

Lohnt es sich, Parkplätze von Stockwerkeigentumswohnungen, Mietwohnungen oder gewerblich genutzten Gebäuden mit Ladestationen auszustatten? 

Die Antwort: Ja, es lohnt sich! In mehrfacher Hinsicht. 

Elektromobilitäts-Lösungen – Vorteile für Immobilienexperten

  • Sie modernisieren Ihre Immobilie durch eine zeitgemässe Ausstattung  
  • Sie bieten attraktiven Wohnraum, was sich positiv auf die Vermietung auswirkt  
  • Sie bieten Ihren Kunden und Mietern einen spürbaren Zusatznutzen  
  • Sie positionieren sich strategisch als E-Mobilitätsexperte in der Immobilienbranche  
  • Sie präsentieren sich als Vorreiter – innovativ und zukunftsgerichtet

Ob eine Ladestation in der Garage installiert werden kann, entscheidet die Eigentümerin oder der Eigentümer. Wer die Installation bezahlt, ist Verhandlungssache. In jedem Fall können Sie als Anbieter der Ladelösung vom Mieter eine anteilige Kostenbeteiligung verlangen. 

Bedenken hinsichtlich des administrativen Aufwands für die Bewirtschaftung und die Abrechnung des Stromverbrauchs sind nicht nötig, denn Gesamtdienstleister wie CKW bieten Ihnen Full-Service für Ihre E-Mobilitätslösung – von der Planung über die Installation bis zur automatisierten Abrechnung und dem technischen Service der Ladestationen. Die Ladestation können Sie auch im Mietmodell beziehen. Dies minimiert Ihren Aufwand und senkt die Kosten für die Planung, den Aufbau und den Betrieb Ihrer E-Mobilitätslösung.     

Kostenloser Leitfaden für Immobilienexperten

Welche Chancen ergeben sich für Immobilienexperten durch E-Mobilität?

  • In unserem Leitfaden zeigen wir die aktuelle Situation auf und beleuchten die wichtigsten Aspekte der Elektromobilität, insbesondere die steigende Nachfrage nach einer guten Ladeinfrastruktur für Elektroautos.
  • Lohnt es sich, jetzt in Elektromobilität zu investieren? Treffen Sie als Immobilienspezialist mit Hilfe dieser Informationen sichere Entscheidungen.
  • Kostenloser Leitfaden bequem per E-Mail herunterladen.

Lohnt es sich für Unternehmen, die Flotte zu elektrifizieren?

E-Mobilität ist keine Zukunftsmusik, sondern eine Entwicklung, die zunehmend an Fahrt aufnimmt.   

49 Prozent der Befragten im TCS-Barometer E-Mobilität gaben an, dass Sie sich wahrscheinlich ein Elektroauto anschaffen würden, wenn sie in den nächsten drei Jahren ein neues Auto kaufen würden. 

 

In Zeiten von CO2-Bepreisung und ehrgeizigen Klimazielen ist die Ablösung von Verbrennungsmotoren nur eine Frage der Zeit. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob Unternehmen ihre Flotte mit Elektrofahrzeugen ausstatten. Die Frage lautet lediglich: wann?  

Die Entscheidung für die Elektrifizierung der Flotte ist eine strategische Entscheidung, die von der Unternehmenspolitik, dem Steuerumfeld und den gesetzlichen Regelungen abhängt. Im Fokus stehen zudem die internen Kosten und die TCO. Hier punkten E-Autos in mehrfacher Hinsicht. Neben den geringeren Verbrauchskosten ist bei Elektroautos mit deutlich niedrigeren Wartungskosten zu rechnen. Beispielsweise entfallen Ölwechsel und die Erneuerung von Bremsflüssigkeit. Zudem haben Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor weit weniger Verschleissteile, wodurch auch die Reparaturkosten geringer ausfallen.

Nicht zuletzt spielt auch die Visionen und die Bereitschaft, zu einer klimaverträglichen Mobilität beizutragen, eine Rolle.  

Wenn Sie als Unternehmen jetzt vorangehen, Ihre Flotte elektrifizieren und Ihren Mitarbeitenden, Besuchern und Kunden E-Mobilitätslösungen anbieten, können Sie dies in Ihrer Kommunikation einbringen.  

Elektromobilitäts-Lösungen – Vorteile für Unternehmen 

  • Sie treffen einen ökonomischen Businessentscheid und sparen Geld
  • Sie ergänzen Ihre Unternehmensstrategie um einen wichtigen ökologischen und ökonomischen Aspekt
  • Sie nehmen Ihre Umwelt und Corporate Responsibility sichtbar wahr indem Sie CO2 sparen
  • Sie stärken die Aussenwahrnehmung bei Kunden
  • Sie steigern Ihre Attraktivität als Arbeitgeber

E-Incentives für Mitarbeitende 

Mit vielseitigen Incentives rund um E-Mobilität können Sie die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung steigern. So können sie beispielsweise die Elektroautos Ihrer Flotte zur privaten Nutzung an den Wochenenden anbieten, oder das Gratis-Laden für alle Mitarbeitenden auch für private Elektrofahrzeuge. 

So gelingt die Umstellung auf Elektromobilität

Die Umstellung auf Elektromobilität ist eine Grundsatzentscheidung und die Umsetzung ist ein laufender Prozess. Der schrittweise Ersatz der Flotte durch Elektrofahrzeuge wird begleitet vom bedarfsgerechten Ausbau der internen Ladeinfrastruktur. Wichtig für den Erfolg ist es, die Stakeholder möglichst früh in das Elektrifizierungsprojekt einzubinden: Geschäftsleitung, Liegenschafts- und Flottenmanager, Beschaffung und Mitarbeitende.

Einfache Elektrifizierung– mit integrierten Systemen und Full-Service 

Mit umfassender Information, der richtigen Strategie und einem passgenauen Umstellungskonzept lassen sich die Herausforderungen jedoch deutlich einfacher meistern, als die meisten Unternehmen denken. Dies leistet ein Full-Service-Anbieter wie CKW. Wir integrieren die Ladestationen in das Gebäudesystem oder steuern die Last intelligent. Darüber hinaus gewährleisten wir eine skalierbare Ladeinfrastruktur, bieten flexible Lösungen für die Autorisierung sowie für Fakturierung und Abrechnung mit klarer Tarifstruktur, auch für unterschiedliche Nutzergruppen. Und wir führen alle technischen Services rund um die Ladeinfrastruktur aus. Bestehende oder geplante Photovoltaik-Anlagen können ebenfalls in die Stromversorgung der Elektrofahrzeuge eingebunden werden.  

Dies leistet ein Full-Service-Anbieter wie CKW. Wir integrieren die Ladestationen in das Gebäudesystem oder steuern die Last intelligent. Die Ladestationen können Sie bei uns auch mieten, dann haben Sie keinen Aufwand mit Wartungsarbeiten. 

Kostenloser Leitfaden für Unternehmen

Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen durch E-Mobilität? 

  • In unserem Leitfaden zeigen wir die aktuelle Situation auf und beleuchten die wichtigsten Aspekte der Elektromobilität, insbesondere die steigende Nachfrage nach einer guten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.
  • Lohnt es sich, jetzt in Elektromobilität zu investieren und die Flotte zu elektrifizieren? Treffen Sie als Unternehmen mit diesen Informationen sichere Entscheidungen.
  • Kostenloser Leitfaden bequem per E-Mail herunterladen.

Aufwand minimieren – Kosten sparen: E-Mobilität mit CKW effizient gestalten

Kaufen Sie eine Ladesäule direkt beim Hersteller, ist dieser auch der erste Ansprechpartner, wenn es Probleme gibt. Zudem müssen Sie die weiteren Schritte nach dem Kauf der Ladesäule selbst in Auftrag geben. 

Full-Service für Ihre E-Mobilitätslösung  

Effizienter ist es, die Ladesäule von einem regionalen Energiespezialisten wie CKW zu beziehen. Als Komplettanbieter für E-Mobilitätslösungen bieten wir unseren Kunden alle Services im Bereich Ladeinfrastruktur und -betrieb: Aufbau der Ladeinfrastrukturen und Integration von Ladestationen in Gebäudesysteme, Lösungen zur Abrechnung und/oder Autorisierungen von Elektromobilitätslösungen sowie alle technischen Services rund um die Ladeinfrastruktur. Dies minimiert Ihren Aufwand und senkt die Kosten für die Planung, den Aufbau und den Betrieb Ihrer E-Mobilitätslösung.

MOVE: Benutzer europaweit unter Strom 

CKW betreibt Ladestationen im öffentlichen internationalen Ladenetz MOVE, das derzeit Zugang zu über 5’200 Ladepunkten in der Schweiz und rund 60’000 in ganz Europa ermöglicht. Wenn Sie Ihre Wallbox oder Ladesäule mit CKW realisieren, können Ihre Benutzer ihr Elektrofahrzeug zu Hause und unterwegs mit derselben Ladekarte laden. MOVE-Mitglieder profitieren zudem von attraktiven Konditionen.

Elektromobilität: Gut für Ihre Aussenwirkung

Wer sich für die Anschaffung eines Elektroautos interessiert, fokussiert im ersten Schritt auf den PKW selbst. Die Frage nach den Lademöglichkeiten und dem Stromverbrauch stellt sich jedoch zeitgleich. Sind Lademöglichkeiten zu Hause in der Tiefgarage, am PKW-Stellplatz oder am Arbeitsplatz nicht vorhanden, kann dies die Entscheidung für Elektromobilität ausbremsen. Immobilienspezialisten und Unternehmen, die Ladestationen anbieten, fördern also die Elektromobilität massgeblich. Und damit unser ökologisches Handeln und den Klimaschutz. Ein nachhaltiges Image! 

Wir zeigen Ihnen gerne Ihre individuellen Möglichkeiten für eine nachhaltige E-Mobilitätslösung in Ihrer Immobilie bzw. Ihrem Unternehmen auf. Wenden Sie sich einfach an unseren E-Mobilitätsexperten.

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