Batteriespeicher für zu Hause: Mehr Solarstrom selbst nutzen

Eine PV-Anlage mit Speicher erhöht Ihren Eigenverbrauch: Die Batterie speichert tagsüber Solarstrom und versorgt Sie während des Tages, am Abend oder in der Nacht mit Strom. Erfahren Sie, welche Grösse (10 kWh, 20 kWh oder mehr) passt, wie viel ein Batteriespeicher kostet und wie Solaranlage und Speicher optimal zusammenspielen. 

Das Wichtigste in Kürze

Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Solarstrom, damit Sie diesen zu einem späteren Zeitpunkt nutzen können. 10 kWh sind oft eine starke Basis, 20 kWh lohnen sich bei hohem Bedarf (zum Beispiel Wärmepumpe oder E-Auto). Entscheidend sind Verbrauch, PV-Leistung und Ihr Profil.  

Häufige Fragen

Ein Speicher ist sinnvoll, wenn Sie Ihren Solarstrom auch dann nutzen möchten, wenn die PV-Anlage wenig oder nichts produziert, vor allem abends, nachts und morgens oder bei schlechtem Wetter. Besonders lohnt er sich bei hohem Abendverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto.

Für viele Einfamilienhäuser ist ein Speicher im Bereich um 10 kWh ein guter Startpunkt. Bei hohem Verbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto kann 20 kWh sinnvoll sein. Die beste Grösse ergibt sich aus Verbrauch, PV-Leistung und Eigenverbrauchsgrad.  

Ja, oft ist eine Nachrüstung möglich. Ob es bei Ihrer Anlage sinnvoll und technisch ideal ist, hängt von Wechselrichter, Platz, Anschluss und Ihrem Verbrauchsprofil ab. 

Förderungen sind kantonal oder kommunal unterschiedlich geregelt und ändern sich mit der Zeit. Prüfen Sie lokale Programme und lassen Sie sich zur passenden Vorgehensweise beraten.  

Die Amortisation hängt davon ab, wie stark der Speicher Ihren Eigenverbrauch erhöht, wie sich Ihr Strompreis entwickelt und wie Ihr Verbrauch über den Tag verteilt ist. Sie ist also stark objektabhängig und muss jeweils im Einzelfall beurteilt werden. Eine realistische Einschätzung ergibt sich aus einer Projektbetrachtung statt aus einer Pauschalzahl.