KNUTWILER setzt auf Solarenergie

11. Mai 2026|Lesezeit: 5 min

Mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage auf dem Dach der Logistikhalle in Bad Knutwil deckt KNUTWILER einen grossen Teil seines Energiebedarfs und treibt die Nachhaltigkeitsstrategie gezielt voran.

Bei KNUTWILER sind Nachhaltigkeit und Regionalität mehr als Schlagworte – sie sind gelebte Werte. «Wir arbeiten täglich mit der natürlichen Ressource Wasser, und daraus entsteht ganz automatisch eine Verantwortung», erklärt Stefan Ettlin, Leiter Supply Chain bei der Mineralquelle Bad Knutwil AG.

Ein sichtbares Zeichen dieser Verantwortung ist die neue Photovoltaikanlage auf den Dachflächen des Betriebs. «Uns ist es wichtig, nicht nur über Nachhaltigkeit zu sprechen, sondern entsprechend zu handeln», betont Stefan Ettlin. Praktisch und konkret – so beschreibt er den Ansatz hinter dem Projekt. Mit der Solaranlage nutzt KNUTWILER die Dachflächen effizient und erzeugt den benötigten Solarstrom genau dann, wenn die Abfüllanlagen in Betrieb sind.

Regionale Partnerschaft mit CKW

Die Zusammenarbeit mit CKW war dabei keine Zufallswahl. «Wir wollten eine Partnerin, die nicht nur technisch versiert ist, sondern auch unsere Werte wie Regionalität und Verlässlichkeit teilt», so Stefan Ettlin.

«Beide Seiten hatten dasselbe Ziel: eine nachhaltige Lösung für die Region.»

Oliver Rölli

Leiter Geschäftsstelle Triengen, CKW

Oliver Rölli, Geschäftsstellenleiter von CKW Triengen, beschreibt die Zusammenarbeit als partnerschaftlich und lösungsorientiert. «Beide Seiten hatten dasselbe Ziel: nicht nur ein Projekt umzusetzen, sondern eine nachhaltige Lösung für die Region zu schaffen.» Trotz der Herausforderung, dass der Betrieb bei KNUTWILER durchgehend läuft, verlief die Umsetzung reibungslos: «Wir hatten klare Ansprechpartner, kurze Wege und einen strukturierten Prozess. Das hat einfach gepasst», resümiert Stefan Ettlin. Sein schönster Moment im Projekt? «Als die Anlage zum ersten Mal Strom produziert hat. Da wurden aus vielen Gesprächen und Plänen plötzlich Ergebnisse, die sicht- und greifbar waren.»

Ein sichtbares Zeichen für die Region

Die Solaranlage bringt für KNUTWILER und die Region klare Vorteile: mehr Nachhaltigkeit, eine höhere Unabhängigkeit und ein positives Signal, dass industrielle Produktion und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen vereinbar sind. Stefan Ettlin hofft, dass das Projekt auch andere Unternehmen in der Region dazu inspiriert, ähnliche Schritte zu gehen.

«Uns ist es wichtig, nicht nur über Nachhaltigkeit zu sprechen, sondern entsprechend zu handeln.»

Stefan Ettlin

Leiter Supply Chain bei der Mineralquelle Bad Knutwil AG

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Zukunft

Denn bei KNUTWILER ist die Photovoltaikanlage kein Einzelprojekt, sondern Teil einer ganzheitlichen Strategie. Nachhaltigkeit wird hier konsequent gedacht: Bereits seit mehreren Jahren setzt das Unternehmen auf eine elektrische Fahrzeugflotte. Auch in der Produktion werden laufend Optimierungspotenziale genutzt – immer mit dem Ziel, Ressourcen effizient einzusetzen und Prozesse nachhaltig zu gestalten.

Aktuell liegt der Fokus darauf, den Energieverbrauch durch effizientere Abläufe zu senken. «Wir prüfen, wie wir Abwärme besser nutzen und gleichzeitig Lösungen für einen optimierten Schichtbetrieb erarbeiten können», erklärt Stefan Ettlin.

Sein Rat an andere Unternehmen? «Einfach starten und ins Tun kommen. Es braucht nicht immer die perfekte Lösung von Anfang an. Vieles entwickelt sich im Prozess und zeigt, dass mehr möglich ist, als man zuerst denkt.»

Fakten und Zahlen

1’542 installierte Solarmodule

860’000 kWh jährlicher Stromertrag – entspricht dem Bedarf von rund 200 Haushalten

Vier Wechselrichter mit je 125 kVA

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